Bio-Wolldecke vom Finkhof

Produkt-Rezension und –Empfehlung von Alexandra Walterskirchen:
Bio-Wolldecke vom Finkhof

 

Rhönschafe der Schäfereigenossenschaft Finkhof, deren Wolle die Grundlage für die Bio-Wolldecken vom Finkhof sind

 

Die Schäfereigenossenschaft Finkhof in Bad Wurzach bietet seit den 70er Jahren ökologische Wollprodukte an, überwiegend von ihren eigenen Bio-Schafherden, sorgfältig angefertigt, ohne chemische Ausrüstung und Bleichung. Wir haben die Finkhof-Produkte vor mittlerweile sieben Jahren entdeckt und kaufen dort nicht nur Schurwollgarn für unsere Socken, sondern auch Wollstoffe und Lodenstoffe zum Schneidern von warmer Winterkleidung. Der Finkhof bietet neben vielen weiteren Produkten auch Heimtextilien aus Wolle an, wie Decken, Sitzauflagen und Kissen.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen die „Regionale Wolldecke aus Bio-Schurwolle“ näher vorstellen, die ich ganz besonders gern habe, da sie so dick und warm ist. Es gibt sie in verschiedenen Größen, von 100 x 150 cm bis 150 x 220 cm. Je größer die Decke, desto mehr Verwendungsmöglichkeiten, weswegen ich die Maximalgröße empfehle.

Was ich am meisten bei der Decke schätze: Sie kommt aus regionaler Schafhaltung, d.h. mit dem Kauf wird die regionale Landwirtschaft unterstützt! Die meiste Wolle auf dem Weltmarkt kommt leider aus allen Herren Ländern zu uns, u.a. aus Australien und China. Bei dieser Decke ist es anders: Die Wolle stammt von alten deutschen Schafrassen, die fast ausgestorben sind, nämlich dem Coburger Fuchsschaf, dem Juraschaf und dem Rhönschaf. Je nach Rasse gibt es die Decke in hellgrau, hellbraun oder beige. Meine Decke stammt vom Rhönschaf, das weiß-grau ist und einen schwarzen Kopf hat (siehe Foto oben).

Die Wolle ist aus kbT, d.h. kontrolliert biologischer Tierhaltung, was mir besonders wichtig ist. Denn „Bio“ ist bei den meisten Wolldecken, die man im Handel kaufen kann, nicht selbstverständlich. Wolldecken sind aus Kostengründen zumeist aus konventioneller Tierhaltung, worunter nicht nur die Tiere leiden, sondern auch die Menschen, denn die Wolle ist mit chemischen Pestiziden und Bestandteilen versehen, die auf der Haut kratzen und Allergien auslösen können. In solchen chemischen Decken fühlt man sich nicht wohl, wie schön sie auch eingefärbt sein mögen.

Ganz anders ist es bei der rustikalen Wolldecke vom Finkhof. Sie umschmeichelt den Körper mit ihrer Natürlichkeit. Man könnte meinen, dass die Wolle aufgrund der alten Schafrassen eher grob ist und kratzt, doch das ist nicht der Fall. Die Decke ist flauschig und gibt auf der Haut ein wärmendes, ursprüngliches Woll-Gefühl.

Man kann die Bio-Woll-Decke vom Finkhof für verschiedene Anwendung nutzen: Als wärmende Decke im Herbst auf der Terrasse oder im Garten, wenn man draußen sitzen möchte, aber es ohne Decke zu kalt wäre; als Überwurf beim morgendlichen Pranayama oder der Meditation; als schützende Decke bei der Endentspannung beim Yoga; als kuschelige Decke auf dem Sofa, usw. Man kann die Wolldecke aber auch für etwas ganz anderes einsetzen, nämlich als Stoff für einen warmen, einzigartigen Wintermantel, den man sich selber oder von seiner Schneiderin anfertigen lassen kann. Mit einem solchen Unikat wird man im Winter sicherlich nicht frieren!

 

Auch im Herbst kann man mit einer warmen Wolldecke, hier eine vom Finkhof, noch draußen sitzen

 

Schäfereigenossenschaft Finkhof eG
St.-Ulrich-Str. 1
D-88410 Bad Wurzach – OT Arnach
Tel. 07564/93 17 11
Fax 07564/93 17 12
www.finkhof.de
info@finkhof.de

 

 

Diese Produktempfehlung basiert auf unseren eigenen Erfahrungen, die wir mit dem Produkt gemacht haben. Wir übernehmen keine Garantie und Haftung, wenn Sie das Produkt aufgrund unserer Empfehlung verwenden, jedoch nicht dieselben positiven Erfahrungen machen wie wir. Die Nutzung des Produktes aufgrund unserer Empfehlung geschieht auf Ihr eigenes Risiko und Ihre eigene Gefahr.

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