Brot – himmlisch irdisch von Anselm Grün & Leo Stöckinger

von Helene Walterskirchen:

„Brot – himmlisch irdisch“
von Anselm Grün und Leo Stöckinger



Dieses Buch macht bewusst, dass es drei Arten von Brot gibt:

1. Das Billig-Brot, das im Gewerbegebiet in Brotfabriken, in denen Hilfskräfte jobben, von Maschinen hergestellt wird. Ein Brot ohne Seele und ohne Wertigkeit mit einer automatisierten, gewerblichen Gesinnung.

2. Das Brot, das in einer kleineren Stadtbäckerei von Hand mit maschineller Hilfe von einem Bäckermeister und seinen Gesellen hergestellt wird. Der Bäckermeister hat eine weltliche, irdische Gesinnung, die er seinem Brot mitgibt. Ein Brot, durchaus mit Seele sowie einer gewissen Wertigkeit.

3. Das Brot, das in der Bäckerei eines klösterlichen Betriebes von Hand mit maschineller Hilfe von einem Bäckermeister und seinen Gesellen hergestellt wird – wie dies in der Abtei Münsterschwarzach der Fall ist. Im Gegensatz zu 2. und ganz im Gegensatz zu 1. herrscht auf diesem Gelände ein christlicher, benediktinischer Geist, der seit vielen Jahrzehnten von den Mönchen dort verbreitet wird. Dieser Geist und diese Gesinnung fließen bei der Herstellung und dem Backen von Broten und anderen Backwaren in die Produkte mit ein. Das Brot erhält so eine Seele, einen Geist und eine Wertigkeit/Würde.

Der Hauptautor, Pater Anselm Grün, Benediktinermönch und 36 Jahre lang Cellerar (wirtschaftlicher Leiter) von Münsterschwarzach, zeigt im Buch eingehend auf, um welchen Geist und welche Gesinnung es sich dabei handelt: das Brot nicht nur als irdische Speise und Genuss, sondern vor allen Dingen als himmlische, spirituelle und christliche Speise, die den Weg zum Himmelreich zeigt.

Der Mitautor, Leo Stöckinger, ist Bäckermeister in Münsterschwarzach und leitet die Klosterbäckerei. Er ergänzt den himmlischen und spirituellen Aspekt vom Brot um den weltlichen und irdischen mit seinen Worten und vor allen Dingen seinen leckeren Brotrezepten, z.B. Fladenbrot, Überbackene Vinschgauer, Brotsuppe, Tomaten-Brotsalat, Scheiterhaufen mit Äpfeln u.a.

Pater Anselm Grün führt viele alttestamentarische und biblische Beispiele für die Bedeutung und Verwendung des Brotes auf, beispielsweise das Vaterunser, das die Worte beinhaltet: „Unser tägliches Brot gib uns heute“, oder die Worte von Jesus: „Ich bin das Brot des Lebens“, oder die Brotvermehrung im Markus- und Matthäusevangelium. Sehr informativ sind die „Biblischen Brotgeschichten“, z.B. das „Brot des Segens – Der Hohepriester Melchisedek“, „Brot für die Engel – Gott zu Gast bei Abraham“, „Ein ganz besonders Brot – Manna in der Wüste“.

Ein sehr wertiges, gebundenes Buch mit wunderschönen Brotbildern für die Leser, die nicht nur auf der Suche nach guten Brotrezepten sind, sondern nach dem, was man „Brot des Lebens“ nennt, mit dem man Gott schmecken und genießen darf. Das Buch rückt das verlorene Wertebewusstein für das Brot, das oft so achtlos im Alltag verzehrt wird, wieder zurecht und gibt ihm seinen Wert und seine Würde wieder zurück.

Das Buch können Sie hier bei Osiander versandkostenfrei bestellen.

Seiten: 144, gebunden, mit zahlreichen Farbfotografien
ISBN-Nr.: 978-3-7365-0071-6
1.Auflage 2017
VK-Preis: € 25,–

 

 

 

 

 

 

 

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