Der Krieg, der nicht enden durfte

von Alexandra Walterskirchen:
„Der Krieg, der nicht enden durfte –
Wie das Anglo-Amerikanische Establishment den Ersten Weltkrieg absichtlich in die Länge zog“

von Jim Macgregor und Gerry Docherty

 

Die beiden britischen Schriftsteller Jim Macgregor und Gerry Docherty führen den Leser in ihrem fast 900-seitigen Mammut-Werk „Der Krieg, der nicht enden durfte“ hinter die wahren Geschehnisse des Ersten Weltkrieges (1914-1918).

Das Buch ist das Ergebnis jahrelanger unermüdlicher Recherchearbeit und war – so die Autoren – nicht einfach zu schreiben, weil immer noch viele Lügen über Ursachen und Verlauf des Ersten Weltkrieges im Umlauf sind und Forschern der Zugang zu offiziellen Dokumenten und Unterlagen verwehrt ist bzw. diese bereits nach Kriegsende gezielt vernichtet wurden. In 32 Kapiteln bringen Jim Macgregor und Gerry Docherty Beweise vor, die unwiderlegbar aufzeigen, dass Deutschland den Ersten Weltkrieg nicht begonnen hat – wie offiziell behauptet wird -, sondern eine „Geheime Elite“, die vorsätzlich in Zusammenarbeit mit internationalen Bankiers und politischen Verbündeten aus England und Amerika das Kriegsgemetzel weit über 1915 hinaus verlängert hat. Dahinter standen sowohl wirtschaftliche, finanzielle wie auch politische Interessen. Millionen Menschen mussten sterben, weil durchtriebene, gierige Machtmenschen entschlossen waren, Europa und die ganze Welt nach ihrem Willen neu zu formen.

Dieses Wissen ist nicht neu. Gleichlautende Vorwürfe wurden in zeitgenössischen Berichten, ja sogar im Britischen Parlament und der Französischen Nationalversammlung erhoben, aber bewusst zurückgewiesen und ignoriert. Kritiker wie Feldmarschall Kitchener wurden beseitigt. Der Krieg wurde durch Propaganda und Lügen gerechtfertigt, denen die Bürger glaubten. Der Leser erfährt im Buch z.B. von der Seeblockade gegen Deutschland, die nur Schein war; dem großen Geschäft der Kohleindustrie und des Waffenhandels, die trotz Seeblockade über Schleichwege nach Deutschland lieferten; oder dem Hochstapler Herbert Hoover und dem Belgischen Hilfswerk, das nicht die hungernde Zivilbevölkerung in Belgien versorgte, sondern heimlich die deutschen Truppen, so dass der Krieg – trotz Seeblockade gegen Deutschland – weitergeführt werden konnte. Deutschland wurde dabei zu einem Spielball der Geheimen Elite, vom Anfang des Krieges bis zu seinem Ende und dem „Friedensvertrag“ von Versailles. Ähnlich erging es dem Osmanischen Reich und dem russischen Zar, die genauso manipuliert wurden und am Ende ihre Macht verloren.

Fazit: Ein höchst spannendes Buch, das sich wie ein politischer Thriller liest und den Lesern eine neue Sichtweise auf die Geschehnisse des Ersten Weltkrieges ermöglicht. Die Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels erleichtern das Verständnis der Fakten und ihre Bedeutung. Sehr empfehlenswert, nicht nur für historisch interessierte Menschen, sondern für jeden, der einen Einblick in das Szenario bekommen möchte, das sich hinter den Kulissen der Welt abspielt.

Das Buch „Der Krieg der nie enden durfte“ können Sie versandkostenfrei bei unserem Kooperationspartner Ecobookstore – dem grünen Onlinehandel – HIER bestellen.

Abs

Kopp Verlag

Gebunden mit Schutzumschlag, 894 Seiten, zahlreiche Abbildungen
erschienen 2019

ISBN-13: 9783864456565

29,99 Euro

 

 

 

 

Gefällt Ihnen unser Blog und möchten Sie diesen abonnieren? Dann folgen Sie uns.