Deutsche Weihnachtskultur in einer multikulturellen Zeit

 

Wir assoziieren Weihnachten mit Schnee und erfreuen uns an der weißen Pracht

 

Wir sprechen im nachfolgenden von Weihnachten und Weihnachtskultur, auch wenn es heutzutage angesichts der vielen muslimischen Zuwanderer Überlegungen gibt, den Begriff „Weihnachten“ abzuschaffen und ihn durch einen Begriff zu ersetzen, der für alle passt und niemanden vor den Kopf stößt, z.B. Winterzeit statt Weihnachtszeit.

Dies konfrontiert uns mit der Frage, ob jemand, der einen anderen Glauben hat oder der womöglich gar keiner Glaubensgemeinschaft angehört, überhaupt den Begriff „Weihnachten“ verwenden darf. Im vergangenen Jahr sagte ein überzeugter Christ zu mir: „Weihnachten ist ein Fest nur für Christen. Wer kein Christ ist, für den gilt Weihnachten nicht und der darf auch nicht Weihnachten feiern.“ Das mag uns nachdenklich stimmen. Darf ich dann als Nichtchrist überhaupt kein Weihnachten feiern, keine Weihnachtsgeschenke machen, keine Weihnachtslieder singen, keine Weihnachtsplätzchen backen, usw.? Ist die Verwendung des Begriffes „Weihnachten“ wirklich nur den in christlichen Glaubensgemeinschaften eingetragenen Christen vorbehalten?

Nein, denn das wäre genauso, als würde jemand für sich beanspruchen, der Begriff „Mitgefühl“ sei nur den Buddhisten, der Begriff „Barmherzigkeit“ nur den Christen oder Begriff „Pilgerfahrt“ nur den Moslems vorbehalten.

Weihnachten gilt für alle und der Begriff darf auch von allen verwendet werden. Weihnachten gibt es nicht erst seit Bestehen des Christentums. Vor langer Zeit, als in unseren Breiten das Germanentum herrschte, gab es bereits das Weihnachtsfest. Damals hieß es Julfest und so wird es auch noch heute in den nordischen Ländern, z.B. Schweden oder Norwegen genannt.

Die Wurzeln von Weihnachten gehen in der Geschichte der Menschheit weit zurück, z.B. in die römische Kultur, in den persischen Mithrasglauben und in die germanische und nordische Glaubenswelt. Selbst bei den alten Ägyptern war Weihnachten ein Festtag, denn im Isiskult wurde die Geburt des Horus auf diesen Tag gelegt.

Die Verwendung des bei uns eingebürgerten Begriffs „Weihnachten“ ist für die Menschen unseres Volkes, die diesen Begriff seit ihrer Kindheit kennen, etwas Natürliches, etwas Gewachsenes. Das Weihnachten, das ich kenne und das einen Platz in meinem Herzen hat, ist ein Weihnachtsfest der deutschen Weihnachtskultur. Es kann nicht so einfach ausgelöscht werden und durch einen Begriff „Winterfest“ ersetzt werden. Das wäre ein Eingriff in einen gewachsenen Bereich unserer deutschen Kultur und nicht nur ein Pro-Forma-Akt einer staatlichen Gesetzgebung.

Vielleicht ergeht es Ihnen wie uns: wir finden das ganze Hin und Her um Weihnachten ein wenig lächerlich und überzogen. In einer Multikulti-Gesellschaft wie wir sie heute schon weitgehend haben, ist es nicht Sinn der Sache, dass wir alles Althergebrachte über den Haufen werfen und uns denen anpassen, die neu in unser Land kommen. Es sollte genau andersherum sein: Diejenigen, die neu in unser Land kommen, sollen sich unserer Kultur und unseren Gegebenheiten anpassen. Ja, mehr noch: Sie sollten hier ein starkes nationales Kulturfundament vorfinden, in das sie sich gerne einfügen, weil es ihnen Orientierung und Sicherheit in einem fremden Land gibt, in dem sie sich fremd fühlen. Das bezieht sich auch auf die scheinbar so unwichtige und unbedeutende Weihnachtskultur, denn, so unwichtig und unbedeutend, wie manche denken, ist unsere deutsche Weihnachtskultur nicht. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unserer deutschen Kultur und damit Teil unserer deutschen Kultur-Identität.

Wenn so manche Politiker jetzt darauf drängen, dass wir unsere nationale Kultur verändern und sie mehr der Kultur der Zuwanderer anpassen sollen, so ist das ein tiefer Einschnitt in unser bestehendes deutsches Kultur-System. Unsere deutsche Kultur ist nicht etwas, das man beliebig verändern kann, weil es gerade so Mode ist oder dem Zeitgeist entspricht. Die deutsche Kultur ist unser wichtigstes Gut! Sie gibt uns Stabilität und Sicherheit, Orientierung und Identität. Wir sollten unsere deutsche Kultur wertschätzen, sie unbedingt erhalten und dadurch stärken, dass wir uns mit ihr verbinden, sei es unsere deutsche Literatur, unsere deutsche Musik, unser deutsches Brauchtum oder unser deutsches Handwerk.

 

Deutsches Weihnachten mit einem selbstgebastelten Adventskranz aus heimischen Gehölzen und handgemachtem Weihnachtsschmuck.

 

Unsere deutsche Kultur ist nicht etwas, für das wir uns schämen müssen, sondern etwas worauf wir stolz sein sollten, jedoch nicht überstolz, weil auch andere Nationen eine schön gewachsene nationale Kultur haben können. In keinem Fall jedoch müssen wir ein Schuldgefühl in Sachen Kultur, insbesondere der beiden Weltkriege, die das deutsche Volk verloren hat, haben. Meines Erachtens wird hier ganz viel hochgespielt und uns Glauben gemacht, weil es eine Strategie ist, das deutsche Volk und die deutsche Kultur zu schwächen. Warum? Vermutlich ist es schlichtweg Neid, den andere auf uns und unsere Kultur haben. Wir sind ein starkes Volk und hinter uns steht eine starke Volkskultur, die durch nichts zu bezwingen ist und genau das stört so manch andere, die an den Schalthebeln der Macht sitzen.

Wie schwächt man bzw. zerstört man eine bestehende Kultur? Indem man den Menschen, die diese Kultur leben, einredet, es wäre ein schlechte Kultur, für die man sich schämen muss, die man am besten ablegt und durch eine Multikultur ersetzt. Und damit wir das schaffen können, werden uns zig-Millionen Menschen fremder Kulturen ins Land geschickt, die unsere bestehende Kultur aufmischen und vermischen sollen. Dann ist in 30, 40 oder 50 Jahren von der deutschen Kultur nichts mehr da und es herrscht stattdessen ein undefinierbares Kulturgemisch. Dann haben diejenigen, denen unsere deutsche Kultur schon lange ein Dorn im Auge ist, gesiegt.

Dass das nicht geschieht, sollte unser aller Anliegen sein. Und es beginnt mit einer scheinbar unbedeutenden Kultursache wie Weihnachten, das fortan kein Weihnachtsfest mehr sein soll, sondern ein Multikulti-Winterfest. Wir können das annehmen, wir können es aber auch nicht annehmen. Ich nehme es nicht an. Ich bleibe bei meinem deutschen Weihnachten und werde, wie alle Jahre, mein Weihnachten gemäß der deutschen Weihnachtskultur feiern. Damit schade ich den Zuwanderern nicht, sondern zeige ihnen vielmehr, in welchen Kulturkreis sie eingewandert sind und mit welchem Kulturkreis sie es zu tun haben.

Nicht ich werde ihre Festtage aus ihrem Kulturkreis annehmen, sondern sie sind als Gäste meines Landes aufgefordert, sich meinem Weihnachten anzupassen. Das wird mehr Eindruck auf sie machen als wenn ich mein Weihnachten aufgebe und mich ihnen anpasse. Ja, ich will den Gästen unseres Landes, die sich nur zeitweise in unserem Land aufhalten – man weiß nicht, ob sie nur kurz oder länger bleiben – zeigen, dass wir in unserem Land, Deutschland, ein gut gewachsenes, solides und orientierungsfähiges Kulturfundament haben, in das sie sie sich einwurzeln können. Freilich darf eine solche nationale Kultur nicht begrenzt sein und sich nach außen verschließen, sondern sie muss offen sein für alles, jedoch sollte das Kulturfundament unbedingt seine Festigkeit bewahren und so stark sein, dass es fremde Kulturen auffangen und dem nationalen Kultursystem anpassen kann.

Dies setzt zwei Dinge voraus:

  1. Das bestehende nationale Kulturfundament muss stabil und stark sein, um einerseits der einheimischen Bevölkerung die Sicherheit und die Kraft zu geben, fremde Kulturen annehmen und auffangen zu können, und andererseits Zuwanderern aus fremden Kulturen eine kulturelle Orientierung und Stabilität im fremden Land geben zu können.
  2. Angehörige fremder Kulturen dürfen nur in dem Maß und in der Menge ins Land kommen, wie es für das bestehende nationale Kulturfundament verträglich ist. Herrscht ein gesundes und stabiles Kulturfundament, können unbeschadet mehrere Millionen von fremden Menschen hereinkommen. Herrscht hingegen ein krankes und instabiles Kulturfundament – wie wir es in unserer heutigen Gesellschaft haben -, kann bereits eine Zahl von einer Million Zuwanderern unser System zum Zusammenbruch unseres nationalen Kulturfundaments führen.

Was ist also notwendig, damit es nicht zu diesem Zusammenbruch kommt?

Wir brauchen für unser Land ein gesundes, stabiles, starkes, orientierungsfähiges und toleranzfähiges Kulturfundament, das genau festlegt und bestimmt, wie sich die Menschen in den verschiedenen Kulturbereichen, seien dies beispielsweise Frauenkultur, Familienkultur, Glaubenskultur, Rechtskultur, Bildungskultur, Arbeitskultur, Wirtschaftskultur usw. zu verhalten haben. Dazu gehört auch die so scheinbar unwichtige Weihnachtskultur. In dieses bestehende Kulturfundament haben sich diejenigen, die als Einwanderer in unser Land kommen, unterzuordnen und anzupassen. Und nicht umgekehrt! Bei einer so starken Leitkultur wird es nicht zu einem kulturellen Chaos kommen, in das wir gerade aufgrund unserer chaotischen Kulturpolitik hineinrutschen.

Es geht nicht darum, dass wir ein modernes Land, ein modernes Europa sind, sondern dass wir ein kulturell gefestigtes und stabiles Land bzw. Europa haben, in dem diejenigen, die in dem bestehenden nationalen Kulturfundament aufgewachsen sind, als Kulturweisende und Kulturlehrer für die neu Hinzukommenden fungieren. Letztere haben sich dem bestehenden nationalen Kulturfundament anzupassen und sich in dieses einzufügen. Wenn sie dies nicht können und wollen, dann muss die Kulturführung des Landes den Mut und die Weitsicht haben, diese Menschen in ihren Kulturbereich, aus dem sie gekommen sind, zurückzuschicken.

Wir sind Wesen, die seit vielen Jahren eine Weihnachtskultur pflegen, die uns allen vertraut und irgendwie ans Herz gewachsen ist, und die Teil unserer nationalen und persönlichen Identität ist. Wir als Gastgeber für diejenigen, die als Fremde in unser Land kommen, sollten uns nicht verbiegen, um es den Fremden recht zu machen, sondern wir sollten ihnen zeigen, dass auch die scheinbar unwichtige Weihnachtskultur etwas sehr Wichtiges in unserem Leben ist. Sie ist ein Teil unserer Identität und das sollten wir den Fremden vermitteln und sie zu einem Weihnachtstee einladen, damit sie unsere Weihnachtskultur hautnah erleben und spüren können.

Die Weihnachtskultur ist, wie wir eingangs schon erwähnt haben, eine sehr alte Kultur, die sehr weit zurückreicht bis hin in jene Zeit und jene Dimensionen, die wir als Mythologie bezeichnen, aber genau das macht sie so faszinierend, denn auf ihren Spuren können wir in unsere menschliche Urgeschichte zurückreisen und uns nicht nur als Wesen von Heute begreifen, sondern als lebendige Geschichte unserer Ahnen und ihrer Kultur, die sie gelebt haben. Diese Kultur zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit und wir halten heute diesen Faden in der Hand. Wir geben ihn von Generation zu Generation weiter.

Seien wir stolz auf unsere deutsche Weihnachtskultur, die nicht nur Deutschland, sondern auch Österreich und Teile der Schweiz umfasst sowie all jene Länder, die einst zum deutschen Kulturkreis gehörten und heute, als Folge der verlorenen Weltkriege, in andere Länder eingegliedert sind. Auch dort findet man heute noch deutsches Brauchtum und deutsche Kultur.

Wenn uns heute Zuwanderer aus einem anderen Kulturkreis als „blöde Deutsche“ oder gar als „Nazideutsche“ bezeichnen und uns dadurch beleidigen, so sollten wir uns bewusst sein, dass diese Menschen nur neidisch sind auf unsere deutsche Kultur. Dieser Neid sollte uns nicht schwächen, sondern uns stärken, weil er uns zeigt, dass wir etwas haben, das den Neid der anderen, die das nicht haben, erzeugt.

Wir sollten stolz darauf sein, Deutsche zu sein, die seit vielen Jahrhunderten dem deutschen Kulturkreis angehören, denn nur diese sind wirklich deutsch. Einer, der aus einem anderen Kulturkreis eingewandert ist, ist, auch wenn er vielleicht schon viele Jahre hier ist und einen deutschen Pass hat, noch lange kein Deutscher. Wirkliche Deutsche gehen in ihrer Blutlinie bis zu den Germanen zurück.

Womit wir wieder beim germanischen Julfest wären, das wir heute Weihnachtsfest nennen.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leser, ein wunderschönes Julfest/Weihnachtsfest. Gedenken Sie Ihrer Ahnen und der germanischen Weihnachtskultur und feiern Sie dieses Mal ganz bewusst ein deutsches Weihnachtsfest!

Ihre Helene Walterskirchen

 

 Weihnachtliche Atmosphäre in Schloss Rudolfshausen

 

© Copyright des Artikels und der Fotos liegt bei Helene Walterskirchen www.helene-walterskirchen.de

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