Franziskus macht sich zum Diener der Neuen Weltordnung und des freimaurerischen Globalismus

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Erklärung von Erzbischof Viganò vom 20. April 2021
von Sven von Storch

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Erzbischof Carlo Maria Viganò

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»Die wahre Kirche ist jetzt verfinstert.« Dies erklärte Erzbischof Carlo Maria Viganò, in einer neuen Erklärung, die er am 20. April 2021 veröffentlichte. In der Erklärung kritisierte Viganò – der weiterhin im Verborgenen lebt –, eine bevorstehende Konferenz vom 6. bis 8. Mai im Vatikan über die Verwendung von Stammzellen in medizinischen Behandlungen, die von einem vatikanischen Dikasterium (dem Päpstlichen Rat für Kultur) veranstaltet wird und an der Dutzende von einflussreichen Amerikanern teilnehmen werden (hier ist eine vollständige Liste mit Namen und Fotos).

Unter den Gästen sind Rockstars wie Joe Perry von Aerosmith und Personen mit prominenten politischen Verbindungen, wie Chelsea Clinton, Tochter von Bill und Hillary Clinton, Model und Schauspielerin Cindy Crawford bis hin zu Dr. Anthony Fauci, der als wichtiger Wissenschaftsberater des Weißen Hauses während der Corona-Krise wirkte.

Sie alle sollen Anfang Mai nach Rom kommen. Die Organisatoren der Konferenz plädieren zwar zu Recht dafür, bei neuen medizinischen Verfahren eher adulte als embryonale Stammzellen zu verwenden (denn die Verwendung embryonaler Stammzellen bedeutet die Tötung des Embryos, also Abtreibung, während adulte Stammzellen die Tötung eines Embryos nicht erfordern). Viganò argumentiert, dass unter den eingeladenen Rednern und Teilnehmern viele sind, die »Befürworter der Abtreibung, der Verwendung von fötalem Material in der Forschung, des demographischen Niedergangs, der pan-sexuellen LGBT-Agenda und nicht zuletzt der Ideologie rund um COVID und den sogenannten Impfstoffen« sind. »Diese Konferenz ist die skandalöse Bestätigung einer beunruhigenden Abkehr der gegenwärtigen Hierarchie, und insbesondere ihrer höchsten römischen Mitglieder, von der katholischen Orthodoxie.«

Robert Moynihan von Inside the Vatican veröffentlichte die Erklärung im Volltext in einem seiner Briefe. Freie Welt veröffentlicht die deutsche Übersetzung des Originaltexts.

Erklärung von Erzbischof Carlo Maria Viganò im Hinblick auf die »Fünfte Internationale Vatikankonferenz« vom 20. April 2021

Vom 6. bis 8. Mai 2021 findet die fünfte Internationale Vatikan-Konferenz statt mit dem Titel »Exploring the Mind, Body & Soul. Unite to Prevent & Unite to Cure. Eine globale Gesundheitsinitiative: Wie Innovation und neuartige Versorgungssysteme die menschliche Gesundheit verbessern.« Die Veranstaltung wird vom Päpstlichen Rat für Kultur, der Cura Foundation, der Science and Faith Foundation und der Stem for Life Foundation ausgerichtet

Michael Haynes von LifeSiteNews hat über die zu behandelnden Themen und die Teilnehmer berichtet, darunter der berüchtigte Anthony Fauci, dessen skandalöse Interessenkonflikte ihn nicht daran gehindert haben, die Leitung der Pandemie in den Vereinigten Staaten zu übernehmen; Chelsea Clinton, eine Anhängerin der Church of Satan und überzeugte Abtreibungsbefürworterin; der New-Age-Guru Deepak Chopra; Dame Jane Goodall, Umweltschützerin und Schimpansenexpertin; die CEOs von Pfizer und Moderna; Vertreter von Big Tech; und eine ganze Reihe von Abtreibern, Malthusianern und Globalisten, die der Öffentlichkeit bekannt sind.

Die Konferenz hat fünf prominente Journalisten als Moderatoren rekrutiert, die ausschließlich aus linken Medien wie CNN, MSNBC, CBS und Forbes stammen.

Diese Konferenz ist – zusammen mit dem Council for Inclusive Capitalism von Lynn Forester de Rothschild, dem Global Compact on Education und dem interreligiösen Pantheon, das im Juni in Astana, Kasachstan, stattfinden wird – die x-te skandalöse Bestätigung einer beunruhigenden Abkehr der gegenwärtigen Hierarchie, und insbesondere ihrer höchsten römischen Mitglieder, von der katholischen Orthodoxie.

Der Heilige Stuhl hat sich bewusst von der übernatürlichen Mission der Kirche losgesagt und sich in einem antichristlichen Gegenmagisterium zum Diener der Neuen Weltordnung und des freimaurerischen Globalismus gemacht.

Dieselben römischen Dikasterien, die von Leuten besetzt sind, die ideologisch mit Jorge Mario Bergoglio übereinstimmen und von ihm geschützt und gefördert werden, setzen nun ihr unerbittliches Werk der Zerstörung des Glaubens, der Moral, der kirchlichen Disziplin und des klösterlichen und religiösen Lebens ungehindert fort, in einem ebenso vergeblichen wie beispiellosen Versuch, die Braut Christi in einen philanthropischen Verein zu verwandeln, der den starken Mächten unterworfen ist.

Das Ergebnis ist die Überlagerung der wahren Kirche durch eine Sekte von ketzerischen und verdorbenen Modernisten, die darauf aus sind, Ehebruch, Sodomie, Abtreibung, Euthanasie, Götzendienst und jede Perversion des Intellekts und des Willens zu legitimieren.

Die wahre Kirche wird nun von ihren eigenen Hirten verdunkelt, verleugnet und diskreditiert, verraten sogar von demjenigen, der den höchsten Thron besetzt.

Die Tatsache, dass die tiefe Kirche es geschafft hat, ihr eigenes Mitglied so zu wählen, dass es diesen infernalischen Plan im Einvernehmen mit dem tiefen Staat ausführt, ist nicht mehr nur ein Verdacht, sondern ein Phänomen, das es jetzt unbedingt zu hinterfragen und zu erhellen gilt.

Die Unterwerfung der Cathedra veritatis [»Stuhl (oder Thron) der Wahrheit»] unter die Interessen der freimaurerischen Elite manifestiert sich in all ihren Beweisen, im ohrenbetäubenden Schweigen der heiligen Hirten und in der Verwirrung des Volkes Gottes, das sich selbst überlassen wurde.

Ein weiterer Beweis für diese entartete libido serviendi [»Lust am Dienen«] des Vatikans gegenüber der globalistischen Ideologie ist die Auswahl der Redner, die Zeugnis ablegen und Vorträge halten sollen: Befürworter der Abtreibung, der Verwendung von fötalem Material in der Forschung, des demographischen Niedergangs, der pan-sexuellen LGBT-Agenda und nicht zuletzt des Narrativs von Covid und den sogenannten Impfstoffen.

Kardinal Ravasi, der Präsident des Päpstlichen Rates für Kultur, ist sicherlich einer der führenden Vertreter der tiefen Kirche und des modernistischen Progressivismus, sowie ein Befürworter des Dialogs mit der berüchtigten Freimaurersekte und ein Förderer des berühmten Hofes der Heiden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass zu den Organisatoren der Veranstaltung auch die Stem for Life Foundation gehört, die sich stolz als »eine nicht-sektiererische, überparteiliche, steuerbefreite Organisation, die sich darauf konzentriert, eine Bewegung zur Beschleunigung der Entwicklung von Zelltherapien zu schaffen.«

Bei näherer Betrachtung wird das Sektierertum und die Parteilichkeit der Vatikan-Konferenz durch das Thema, das sie behandelt, die Schlussfolgerungen, die sie zu ziehen versucht, ihre Teilnehmer und ihre Sponsoren deutlich.

Sogar das Bild, das gewählt wurde, um für die Konferenz zu werben, ist äußerst vielsagend: eine Nahaufnahme von Michelangelos Fresko der Schöpfung an der Decke der Sixtinischen Kapelle, in der die Hand Gottes, des Vaters, sich nach der Hand Adams ausstreckt, aber beide Hände von chirurgischen Einweghandschuhen bedeckt sind, was an die Vorschriften der neuen »Gesundheitsliturgie« erinnert und andeutet, dass sogar der Herr selbst das Virus verbreiten könnte.

In dieser sakrilegischen Darstellung wird die Schöpfungsordnung in eine therapeutische Antischöpfung umgewandelt, in der der Mensch sich selbst rettet und zum wahnsinnigen Urheber seiner eigenen gesundheitlichen »Erlösung« wird.

Anstelle des reinigenden Waschbeckens der Taufe schlägt die kovidische Religion den Impfstoff, den Träger von Behinderungen und Tod, als einziges Mittel der Erlösung vor. Anstelle des Glaubens an die Offenbarung Gottes finden wir Aberglauben und die irrationale Zustimmung zu Vorschriften, die nichts Wissenschaftliches an sich haben, mit Riten und Liturgien, die die wahre Religion in einer sakrilegischen Parodie nachahmen.

Diese Bildwahl hat einen abartigen und blasphemischen Klang, weil sie ein bekanntes und suggestives Bild benutzt, um eine falsche und tendenziöse Erzählung zu insinuieren und zu fördern, die besagt, dass bei einer saisonalen Grippe, deren Virus immer noch nicht nach den Kochschen Postulaten isoliert wurde und die mit den bestehenden Behandlungen wirksam geheilt werden kann, es notwendig ist, Impfstoffe zu verabreichen, die zugegebenermaßen unwirksam sind und die sich noch in der Experimentierphase befinden, mit unbekannten Nebenwirkungen, und deren Hersteller einen kriminellen Schutzschild der Immunität für ihre Verteilung erhalten haben.

Die Opfer, die auf dem Altar des Gesundheitsmolochs geopfert werden, von Kindern, die im dritten Schwangerschaftsmonat zerstückelt werden, um das Genserum herzustellen, bis zu den Tausenden von Menschen, die getötet oder verstümmelt wurden, halten die Höllenmaschine von Big Pharma nicht auf, und es ist zu befürchten, dass es in den nächsten Monaten zu einem Wiederaufleben des Phänomens kommen wird.

Man fragt sich, ob Bergoglios Eifer für die Verbreitung des Genserums nicht auch durch niedere wirtschaftliche Gründe motiviert ist, als Ausgleich für die Verluste, die der Vatikan und die Diözesen nach der Abriegelung und dem Einbruch des Besuchs der Gläubigen bei der Messe und den Sakramenten erlitten haben.

Wenn andererseits das Schweigen Roms über die Verletzung der Menschen- und Religionsrechte in China von der Pekinger Diktatur mit erheblichen Vorschüssen bezahlt wurde, steht einer Wiederholung dieses Schemas im großen Stil als Gegenleistung für die Förderung der Impfstoffe durch den Vatikan nichts im Wege.

Die Konferenz wird sich natürlich sehr hüten, die immerwährende Lehre des Lehramtes zu moralischen und doktrinären Fragen von größter Bedeutung auch nur indirekt zu erwähnen.

Im Gegenteil, das kriecherische Lob der weltlichen Mentalität und der herrschenden Ideologie wird die einzige Stimme sein, zusammen mit dem amorphen ökumenischen Repertoire, das vom New Age inspiriert ist.

Ich stelle fest, dass derselbe Päpstliche Rat für Kultur im Jahr 2003 die Yoga-Meditation und, allgemeiner, das New-Age-Denken als unvereinbar mit dem katholischen Glauben verurteilt hat.

Laut dem vatikanischen Dokument teilt das New-Age-Denken »mit einer Reihe von international einflussreichen Gruppen das Ziel, bestimmte Religionen zu ersetzen oder zu transzendieren, um Raum für eine universelle Religion zu schaffen, die die Menschheit vereinen könnte. Eng damit verbunden ist ein sehr konzertiertes Bemühen vieler Institutionen, ein Weltethos zu erfinden, einen ethischen Rahmen, der die globale Natur der heutigen Kultur, Wirtschaft und Politik widerspiegeln würde. Außerdem färbt die Politisierung ökologischer Fragen sicherlich die ganze Frage der Gaia-Hypothese oder der Verehrung von Mutter Erde« (2.5).

Es versteht sich von selbst, dass die heidnischen Zeremonien, mit denen der Petersdom zu Ehren des Pachamama-Götzen entweiht wurde, perfekt in jene »Politisierung ökologischer Fragen« passen, die das vatikanische Dokument von 2003 anprangert und die heute stattdessen sine glossa [»ohne Glosse«, d.h. ohne jede Aussage, die von der Tagesordnung abweicht] vom so genannten bergoglianischen Lehramt gefördert wird, angefangen mit Laudato Sì und Fratelli Tutti.

In La Salette hat uns die Gottesmutter gewarnt: »Rom wird den Glauben verlieren und der Sitz des Antichristen werden.«

Nicht die Heilige Kirche, die durch die Verheißungen Christi unantastbar ist, wird den Glauben verlieren, sondern die Sekte, die den Stuhl des heiligsten Petrus besetzt hält und die wir heute sehen, wie sie das Anti-Evangelium der Neuen Weltordnung propagiert.

Es ist nicht mehr möglich, zu schweigen, denn unser Schweigen würde uns heute zu Komplizen der Feinde Gottes und des Menschengeschlechts machen.

Millionen von Gläubigen sind empört über die zahllosen Skandale der Pfarrer, über den Verrat an ihrer Mission, über die Desertion derer, die durch die heiligen Weihen berufen sind, das heilige Evangelium zu bezeugen und nicht die Errichtung des Reiches des Antichristen zu unterstützen.

Ich bitte meine Brüder im Episkopat, die Priester, die Ordensleute und in besonderer Weise die gläubigen Laien, die sich von der Hierarchie verraten sehen, ihre Stimme zu erheben, um im Geist des wahren Gehorsams gegenüber unserem Herrn, dem Haupt des mystischen Leibes, eine entschiedene und mutige Verurteilung dieses Glaubensabfalls und seiner Urheber zum Ausdruck zu bringen.

Ich lade alle ein, zu beten, dass die göttliche Majestät zum Mitleid bewegt wird und zu unserer Hilfe eingreift.

Möge die Heiligste Jungfrau, terribilis ut castrorum acies ordinata (Lied der Lieder (6,3, 6,10) [»schrecklich wie ein Heer in Schlachtordnung«], vor dem Thron Gottes Fürsprache halten und mit ihren Verdiensten die Unwürdigkeit ihrer Kinder ausgleichen, die sie mit dem glorreichen Titel Auxilium Christianorum [»Hilfe der Christen«] anrufen.

+ Carlo Maria Viganò, Erzbischof

20. April 2021

Feria Tertia infra Hebdomadam II post Octavam Paschae

Der Artikel erschien zuerst am 21.4.2021 auf der Internet- und Blogzeitung DIE FREIE WELT. Herausgeber der FREIEN WELT ist Sven von Storch.