Friedens-Banderole-Malstifte von Schneider

von Helene Walterskirchen

 

Das einzigartige Volkskunstwerk des Friedens, die „Friedens-Banderole“, gegründet 2010, heute 1,7 km lang mit mehreren tausend Friedensbildern darauf, wurde überwiegend mit Schneider-Stiften bemalt

 

Wenn wir mit unserem Volkskunstwerk des Frieden, der „Friedens-Banderole“, zu Friedensfesten, Kirchenfesten, Kulturfesten, Schulen, Pfadfindern, Seniorenheimen usw. gehen, bringen wir neben der Friedens-Banderole auch immer – je nach Größe der Veranstaltung – auch einige Schachteln mit Filzstiften, überwiegend der Marke Schneider, mit. So ist gewährleistet, dass gleichzeitig mehrere Menschen ihr Friedensbild auf die Banderole malen können.

Als öko- und umweltbewusste Menschen haben wir früher auch vielerlei Öko-Filzstifte und Textil-Marker mitgebracht, jedoch mussten wir erleben, dass sie für einen derartigen intensiven Gebrauch nicht geeignet sind. Zudem hat es oft an der Farbqualität gemangelt: die Farben waren zu blass bzw. verblassten zu schnell, weiterhin war die Füllung schnell verbraucht und wir mussten immer wieder neue Stifte kaufen. Das war völlig ineffizient. Was wir brauchten, waren robuste Stifte, durchaus mit ökologischer Füllung, jedoch sollte die Füllung möglichst lange halten und die Farben sollten auch möglichst lange leuchtend bleiben. Das alles fanden wir bei der Firma Schneider und ihren Filzstiften. Zudem konnte man die Stifte, wenn die Füllung zu Ende ging, mit neuen Patronen füllen und musste so keine neuen Stifte kaufen.

Außerdem war die Firma Schneider in den vergangenen Jahren auch immer wieder mal spendabel und spendete uns einen Karton Stifte für unsere Malaktionen mit der Friedens-Banderole. Das kam unserem gemeinnützigen Projekt sehr entgegen, welches sich ausschließlich durch Spenden finanziert.

„Schneider-Minen“ und „Schneider-Stifte“ begleiten mich, solange ich denken kann, durch mein Leben. Bereits man Vater hatte in den 1950er Jahren Kugelschreiber bzw. Minen von Schneider in seinem Bürofach in unserem Wohnzimmerschrank. Über die Jahrzehnte sind mir Kugelschreiber von Schneider überall begegnet – in meiner Bank, in Kaufhäusern, im Lufthansa-Reisebüro, auf der Post, in Kaufhäusern, im Schuhgeschäft, in der Versicherungsagentur, im Autohaus usw. – meistens in Form von Werbegeschenken, also mit Aufdruck des jeweiligen Unternehmens. So habe ich mit den Jahren in meinem Bürofach eine ganze Sammlung von Werbestiften gesammelt, in denen eine Schneider-Mine steckte. Auch in meiner eigenen Berufstätigkeit und Selbständigkeit hatte ich stets einen Packen Schneider-Kulis in Gebrauch, da sie beides in sich vereinten: Qualität und einen moderaten Preis. Schneider-Kugelschreiber gehörten nie zu den Billig-Wegwerfprodukten, sondern waren immer Dauerstifte, d.h. sie waren es – trotz günstigem Preis – immer Wert, mit Nachfüllminen befüllt zu werden und möglichst lange im Gebrauch zu bleiben. Unter der großen Flut von billigen Plastikkugelschreibern, die man zum Teil nicht einmal öffnen und neu befüllen konnte, waren sie immerhin der Mercedes, der eine lange Lebensdauer hatte und nicht, wie die billigen Stifte, im Müll landeten und die Müllberge weltweit weiter zum Wachsen brachten.

Die Firma Schneider aus Tennenbronn im Schwarzwald wurde im Jahr 1938 von den Mechaniker-Berufskollegen Christian Schneider und Erwin Blum gegründet. Damals hieß die Fabrik noch „Blum & Schneider OHG“ und produzierte Schrauben und Drehteile. Die Firmengeschichte führt vom Ausscheiden Erwin Blums nach zwei Jahren über Fritz Schneider, der seine Anteile übernahm, hin zu Mathias Schneider und der Umbenennung des Unternehmens in „Gebr. Schneider GmbH“. In den 1950er Jahren erlebte die Firma eine neue Ära, nämlich die der Produktion von Kugelschreibern und Minen. Das Schreibgerät war damals gerade neu erfunden worden und Schneider erwarb sich als eines der ersten Unternehmen die Lizenz zur Produktion. So war Schneider von Anfang an in der „Kugelschreiber-Ära“ führend mit dabei und erlebte nicht nur den Erfolgsweg des neuen Schreibgerätes, sondern auch den eigenen Erfolgsweg hin zum Marktführer.

Heute wird das Unternehmen vom Gründersohn Roland Schneider, seinem Sohn Christian Schneider und Frank Groß geführt. Schneider war immer ein solider Betrieb, der solide Produkte herstellte, jedoch nie die eigene solide Linie zugunsten von Billigprodukten und möglichst viel Profit aufgab. Schneider war und ist gut fundiert, gediegen, anständig, ein Unternehmen, bei dem es keinen Anlass zu Skepsis oder Kritik gibt, eher im Gegenteil, dem man wohlwollend gegenübersteht – gerade in Bezug auf die vorbildliche und umweltorientierte Haltung in Produktion und Produkten sowie Mitarbeiterführung und Teamarbeit.

Es gibt Familien, die intakt sind, in denen ein guter Zusammenhalt herrscht, die gerne Familien sind und ihre Familienkultur pflegen, die sich als Familienverbund sehen und sich gemeinsam als Familie weiterentwickeln. Dieses Bild drängt sich auf, wenn man sich mit der Firma Schneider, die heute rund 600 Mitarbeiter beschäftigt, befasst. Es ist eine Familie – die Familie „Schneider“.

 

 

Schneider Schreibgeräte GmbH
Tennenbronn
Schwarzenbach 9
D-78144 Schramberg

Telefon: +49 (0) 7729 – 888 0
Fax: +49 (0) 7729 – 888 88

www.schneiderpen.com

 

Diese Produktempfehlung basiert auf unseren eigenen Erfahrungen, die wir mit dem Produkt gemacht haben. Wir übernehmen keine Garantie und Haftung, wenn Sie das Produkt aufgrund unserer Empfehlung verwenden, jedoch nicht dieselben positiven Erfahrungen machen wie wir. Die Nutzung des Produktes aufgrund unserer Empfehlung geschieht auf Ihr eigenes Risiko und Ihre eigene Gefahr.

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