Gesund Kochen wie die alten Römer mit dem Original-Römertopf®

von Helene Walterskirchen

 

Die Autorin mit einem original Römertopf in der Schlossküche von Schloss Rudolfshausen

 

Wir beide, der Römertopf und ich, sind Geschichte, eine Geschichte, die in die 1970er Jahre zurückgeht, denn damals, als junge Hausfrau, empfahl mir meine Schwiegermutter den Römertopf. Es herrschte in jener Zeit ein regelrechter Hype um diese neue Art des schonenden und fettfreien Kochens, der mich noch nicht erreicht hatte, wohl aber meine Schwiegermutter, die, wie ihr Mann und ihre Tochter, erhebliche Gewichtsprobleme hatte und auf der Suche nach einer Methode für fettarmes Kochen bzw. Zubereiten war. Sie schwärmte mir vom Römertopf vor und, da ich nicht entflammt wurde, schenkte sie mir kurzerhand einen. So kam ich zum Römertopf und zu einer neuen Art des Kochens bzw. Backens, denn mit dem Römertopf „kocht“ man im Backrohr. Leider verliefen meine „Kochversuche“ mit dem Römertopf schnell im Sande, da mein Mann fettig bzw. ölig zubereitete Speisen bevorzugte, z.B. Bratkartoffel oder Bratfisch mit Öl oder Butter in der Pfanne knusprig herausgebraten. Er hielt überhaupt nichts von „gesundem“ und schonend zubereiteten Essen; bei ihm zählte ausschließlich der Genussfaktor, d.h., wenn schon Gemüse, dann kräftig mit Butter gedünstet oder gebraten und das hochgradig in möglichst kurzer Zeit. Kochen mit dem Römertopf aber braucht seine Zeit. So landete der Römertopf damals im Abstellraum, denn ich gehörte zu der Sorte Ehefrauen, die primär die Essenswünsche ihrer Männer erfüllten und nicht so sehr ihre eigenen.

Die Geschichte findet ihre Fortsetzung im Jahr 2017, als meine gesundheits- und ernährungsbewusste Tochter auf den Römertopf und seine Vorteile stieß und ein solcher plötzlich in unserer Küche in Schloss Rudolfshausen stand. Zuerst ein Römertopf mit dem man Brot backen kann, dann ein anderer, mit dem man „kochen“ bzw. backen konnte. Und so gab es am Abend meine erste Römertopf-Gemüsemahlzeit, Kartoffel und Brokkoli, zubereitet von unserer Hauswirtschafterin, die eine erfahrende „Römertopf-Köchin“ war und mich unbedingt davon überzeugen wollte, wie gut ein mit dem Römertopf zubereitetes Essen schmeckte. Ich war in der Tat sehr angetan vom Geschmack und der Konsistenz des Gemüses, denn es war weder lätschig noch zerfallen, sondern hatte seine ursprüngliche Form und Beschaffenheit.

So schlossen der Römertopf und ich nach etwa 40 Jahren miteinander Freundschaft und sind seither gute Freunde, die ihre Freude aneinander haben.

Die Ursprungsgeschichte des Römertopfes begann 1966 mit Franz Peter Münch, der im Unternehmen seines Schwiegervaters Eduard Bay beschäftigt war, welcher Blumentöpfe aus Ton herstellte. Er ließ sich von diesem einen Topf mit Deckel aus Ton anfertigen und bereitete als Experiment ein Hähnchen darin zu, das sehr zart und saftig wurde.

Begeistert von dieser Entdeckung, wurde der Römertopf schon ein Jahr später als Innovation auf der damals führenden Konsumgütermesse in Hannover vorgestellt und begann – beflügelt von dem Italien-Trend, dem der Römertopf seinen Namen verdankt – seinen Siegeszug um die Welt. Seit den 70er Jahren wurden über 50 Millionen Römertopf-Bräter verkauft, die auf dem Prinzip des schonenden Garens in naturbelassenem Ton beruhen. Die Idee, die natürlichen Materialeigenschaften des Tons zu nutzen, um Fleisch oder Gemüse besonders zart und aromatisch zuzubereiten funktioniert heute so gut wie damals, als der Römertopf erfunden wurde.

1997 wurde die Marke RÖMERTOPF® durch den geschäftsführenden Gesellschafter Otto Gatzke übernommen und in die RÖMERTOPF® Keramik GmbH & Co. KG gewandelt. Seit Januar 2017 ist Frank Gentejohann alleiniger Geschäftsführer. Die komplette Produktion jedes Römertopf-Produktes findet am Firmenstandort in Ransbach-Baumbach im Westerwald statt. Von der Gewinnung der heimischen Rohstoffe bis hin zum Brennen des fertigen Produkts setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und den sorgsamen Umgang mit allen Ressourcen. Das geht sogar so weit, dass Römertopf-Produkte, die trotz größter Sorgfalt in der Manufaktur nicht den hohen Qualitätsanforderungen entsprechen, nicht in den Abfall wandern, sondern auf regionalen Tennisplätzen als roter Belag ein zweites Leben bekommen. Als weltweit eingetragenes Warenzeichen ist Römertopf ein Garant für Qualität und Lebensmittelsicherheit „Made in Germany“.

Für mich geht die Beliebtheit des Römertopfs auch auf unsere römische Vergangenheit zurück, denn die Römer waren für mehrere hundert Jahre die Herrscher in Germanien und haben uns vieles hinterlassen, das wir heute noch in Römischen Museen bewahren, darunter auch verschiedene Küchenutensilien aus Ton, in denen sie gekocht und Lebensmittel aufbewahrt haben. Viele von uns haben ein Faible für Rom und Römisches – so auch für den Römertopf.

 

 

 

 

 

 

RÖMERTOPF® Keramik GmbH & Co. KG

Weiherstr. 1

D-56235 Ransbach-Baumbach

Telefon: +49 (0) 26 23 – 8 22 81

Telefax: +49 (0) 26 23 – 8 22 83

E-Mail: mail@roemertopf.de

www.roemertopf.de

 

Diese Produktempfehlung basiert auf unseren eigenen Erfahrungen, die wir mit dem Produkt gemacht haben. Wir übernehmen keine Garantie und Haftung, wenn Sie das Produkt aufgrund unserer Empfehlung verwenden, jedoch nicht dieselben positiven Erfahrungen machen wie wir. Die Nutzung des Produktes aufgrund unserer Empfehlung geschieht auf Ihr eigenes Risiko und Ihre eigene Gefahr.

 

 

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