Im Paradies herrscht Freude, nicht Angst

 

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von Helene Walterskirchen

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Helene Walterskirchen

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Ob Aufklärer, New-Age-Apostel, Neue Weltordnungs-Missionare oder Freimaurer-Jünger, sie alle versprechen den Menschen das Paradies. … So begann mein letzter Beitrag, der den Titel trug „Das Paradies kommt nicht auf dem roten Teppich“ vom 29.4. Von welchem Paradies ist hier die Rede? Das Paradies Gottes oder das Paradies, das in der Schmiedeküche der neuen „Weltherren“ entstanden ist? Statt einem himmlischen Paradies ein „Paradies“ gemäß einer psychopathischen Ideologie?

So wollen beispielsweise die „Weltenschmiede“ den Menschen weismachen, dass die Abschaffung der verschiedenen Religionen und die Einführung einer Eine-Welt-Religion die Lösung ist für alle Religionskonflikte, die in der Vergangenheit nicht selten zu blutigen Kriegen und vielen Toten geführt haben. Wenn alle Menschen dieselbe Religion haben, wenn sie alle den gleichen Lehren und Richtlinien einer einheitlichen Religion folgen (weil sie dementsprechend seit Kindheit an gehirngewaschen werden), dann wird, so glauben die „Weltenschmiede“, ewiger Frieden auf Erden herrschen und das muss dann doch das Paradies sein, oder etwa nicht?

Mit so einer verdrehten Ideologie schafft man noch lange kein Paradies! Es ist ja nicht so, dass alle Menschen diese neue Einheitsreligion wollen, sondern vielmehr ihrem alten Glauben treu bleiben wollen. Was wird mit diesen Menschen geschehen? Schon jetzt verzeichnet man beispielsweise auf der Welt eine zunehmende Christenverfolgung mit dem Ziel, die Christen zu zwingen, von ihrem Glauben abzulassen – gegen Androhung von Haft, Folter, Wegnahme ihrer Kinder usw. Das soll der Weg ins Paradies sein?

Die Aufklärer, New-Age-Apostel, neue Weltordnungs-Missionare und Freimaurer-Jünger sehen das offensichtlich nach dem Motto: „Und wer nicht will, was wir wollen, der ist verblendet, und den muss man zu seinem Glück zwingen, damit er wieder auf den „rechten“ Weg kommt!“ Sie agieren gemäß dem Prinzip der Unterwerfung und Versklavung und orientieren sich dabei an der Geschichte, aus der man unzählige Beispiele von unterworfenen und versklavten freien Menschen kennt. So, wie sie glauben, dass jeder Mensch seinen Preis hat, glauben sie auch, dass jeder Mensch im Angesicht von Drohungen seinen „Preis“ hat, um nur ja nicht seine Freiheit zu verlieren und zum Sklaven zu werden.

Es klingt wie blanker Hohn, wenn die neuen „Weltherren“ davon sprechen, dass sie den Menschen das Paradies bringen werden! Sie wollen „ihr“ Paradies bringen, nicht das wahre Paradies im göttlichen Sinne!

Für sie ist der Mensch ein Wesen, das man beherrschen muss, das man kontrollieren muss, das man gehirnwaschen muss, das man versklaven muss, das man umerziehen muss, das man in der großen „Menschenschmiede“ (d.h. der ihrigen) so schmieden muss, dass es weder einen freien Willen noch ein freies Denken noch ein freies Leben hat, sondern ein angepasster Bioroboter ist, der sich nicht von anderen Biorobotern und anderen Leben unterscheidet.

Das ist ihre Vorstellung von einem Paradies, in dem alle Menschen ein paradiesisches Leben führen! Paradiesisch gut geht es dabei jenen Menschen, die sich ihnen (den neuen „Weltherren“) anpassen und unterordnen. Schlecht geht es dagegen jenen, die sich ihnen widersetzen. Sie müssen umerzogen bzw. gebrochen werden und wenn nicht, dann muss man sie eliminieren, da sie die Neue Weltordnungs-Einführung behindern.

Gilt also für jeden Menschen: mitgehangen, mitgefangen? In einer Entwicklung, die man nicht will? Nein, das muss nicht sein!

Kürzlich erhielt ich eine Einladung nach Mexiko. Normalerweise hätte ich diese gerne angenommen. Nicht so dieses Mal – in Corona-Zeiten. Die Gründe für meine Absage: „Solange dieser Corona-Wahnsinn läuft mit ständigen Gesundheitstests, Impfzwang für diejenigen, die verreisen wollen, Kontaktbeschränkungen sowie einem „Maulkorb“, den zu tragen man gezwungen ist, werde ich nicht verreisen! Da bleibe ich lieber zu Hause in meiner „Corona-freien Zone“ und werkle in meinem Garten!“

So einfach ist das. Wenn man natürlich lieber verreisen möchte, muss man all die irrsinnigen Verordnungen beachten und sich diesen unterordnen! Ist das das versprochene Paradies? Nein, das gehört ganz eindeutig in die Schublade „Diktatur“ und „Sklaverei“. Daran ändern auch die kleinen „Geschenke“ der Sklavenhalter nichts, mit denen sie ihre Sklaven bei Laune halten wollen, z.B. die Wiedereröffnung der Biergärten – natürlich unter strengen Auflagen. Schöne neue Welt! Oder etwa nicht?

Die wirklich schönen Welten bzw. Refugien, die heute noch vorhanden sind, muss man suchen wie die Nadel im Heuhaufen. Was mich betrifft: Ich muss mein Refugium nicht suchen! Es befindet sich in meinem Garten, genauer, in meinem Permakultur-Garten. Wenn ich dort bin, kann ich ein Gefühl entwickeln, dass die Welt in Ordnung ist. Ich muss mir nicht die Welt da draußen, diese verrückte, irrsinnige Welt, überstülpen und mich ihr anpassen, damit ich ein bisschen sozialen Kontakt habe, sondern ich bewege mich in einem Rahmen, den ich nach meiner Facon gestalten kann. Das ist Freiheit, das ist Paradies! Mein Garten, die Natur, die Pflanzen, die Tiere, sie alle kennen kein Corona, kennen keine Einheitsreligion, kennen keine irrsinnigen Ideologien und psychopathischen „Weltenschmiede“. Nichts davon existiert! Was jedoch dagegen existiert ist meine Freude an meinem Garten, an der Natur, an den Pflanzen, an den Tieren. Diese Freude erzeugt eine harmonische Symphonie, die wir alle gemeinsam produzieren und die mein Refugium erfüllt. Eine Symphonie der Freude, die ein paradiesisches Gefühl in meinem Herzen und meiner Seele erzeugt.

Den Teufel und seine Gesellen bezwingt man nicht durch Kampf gegen diese Welt, denn es ist ja die Welt des Teufels, wo er sein Regiment führt und offensichtlich führen darf. Der Teufel kann allerdings nichts dagegen machen, wenn man sich in dieser, seiner Welt, in teufelsfreie Refugien zurückzieht und ihm damit signalisiert, dass man an seiner Welt und seinem Vergnügungspark kein Interesse (mehr) hat. Statt dessen öffnet man sich der Dimension des Paradieses und hält sich so oft wie möglichen in seinem Refugium auf. Dort kann man Zuflucht finden und in den wichtigsten Zustand kommen, den es für ein paradiesisches Leben braucht: die Freude. Denn Freude ist Liebe. Und sie ist bekanntlich die höchste und stärkste Macht, die es gibt!