Italienische Momente und südliches Flair mit Espresso

von Helene Walterskirchen:

 

Kreative Espresso-Pause während der täglichen Autorenarbeit: Meine kleine Insel des dolce far niente

 

Jeder Mensch hat seine ganz persönlichen „Inseln des Entspannens“: der eine trinkt einen Espresso und lässt dabei für einen Moment die Seele baumeln, der andere isst ein Mon Chèrie und denkt dabei an jemand Liebes und wieder ein anderer isst eine Schüssel Salat und denkt dabei an seinen Garten, in dem er den Salat anbaut.

Diese Inseln sind für uns lebenswichtig. Sie sind Momente, in denen wir im täglichen, oft aufreibenden Geschehen für eine kurze Weile loslassen und entspannen können. Wir trinken beispielsweise eine Tasse Espresso, schließen die Augen, genießen das Aroma und lassen unsere Gedanken nach Italien fliegen, wo wir einen unvergesslichen Urlaub verbracht haben. Wir tauchen für einen Moment ein in diese bezaubernde Atmosphäre und ein Lächeln entspannt unsere verkrampften Gesichtszüge.

Für mich ist Espresso gleichbedeutend mit Italien und mit so manch unvergesslichen Italienurlauben, die ich dort verbracht habe, mit meiner ersten Urlaubsliebe, mit köstlichem Gelato, mit Asti Spumante und natürlich mit Espresso. Der Espresso ist für mich nicht nur ein Getränk, sondern eine Summe von angenehmen Erlebnissen und dem, was man „italienische Lebensart“ nennt, die sich von unserer deutschen doch sehr unterscheidet. Sobald ich den ersten Schluck Espresso trinke, erscheinen Bilder aus der Vergangenheit vor meinem geistigen Auge und macht sich augenblicklich dieses italienische Lebensgefühl in mir breit, das alles nicht so schwer und ernst nimmt. Es erinnert mich immer daran, dass das Leben nicht nur Arbeiten und Schaffen ist, sondern dass auch das Loslassen und die Entspannung wichtig sind. Der Espresso ist die Brücke zu meiner Insel des dolce far niente und sei es nur für einige Minuten. Er ist wahrlich mehr als nur ein Getränk, er ist ein Ritual!

Schon die Zubereitung eines Espressos ist für mich die Vorbereitung auf meinen „Inselausflug“ und wird daher mit Vorfreude und Liebe vollzogen. Es ist ein besonderer Akt, der nicht achtlos geschieht, sondern mit großer Achtsamkeit durchgeführt wird. Nachfolgend mein Rezept für die Zubereitung eines Espressos:

Was man braucht: Für die Zubereitung eines Espressos benötigen Sie einen Espresso-Kocher – entweder manuell oder elektrisch. Ich verwende den Espressokocher von GEFU. Und daneben brauchen Sie einen guten Espresso – entweder ungemahlen oder gemahlen. Wenn er ungemahlen ist, müssen Sie ihn vor jedem Espressokochen erst mit der Kaffeemühle mahlen.

Und so geht es: Schrauben Sie den manuellen Espresso-Kocher auf, d.h. das Metallkännchen oben wird abgeschraubt. Nehmen Sie den Espresso-Pulver-Behälter heraus. Füllen Sie das untere Wassergefäß mit Wasser (ich verwende nur Osmose-Filterwasser, weil ich es für das Beste halte). Das Wasser reicht für einen doppelten Espresso für 2 Personen. Wenn Sie nur für sich alleine Espresso wollen, füllen Sie den Wasserbehälter nur zur Hälfte.

Sodann das Sieb in den Wasserbehälter einlegen und mit Espresso-Pulver füllen, wobei sich die Menge danach richtet, ob Sie für 2 Personen oder nur für 1 Espresso haben wollen. (Ich verwende am liebsten Äthiopischen Espresso von Solino).

Anschließend das Kännchen auf das Sieb bzw. den Wasserbehälter stellen und beides miteinander verschrauben. Fest, sonst dampft es beim Kochen aus der Seite heraus. Nun die Herdplatte auf höchste Stufe stellen und den Espresso zum Kochen bringen. Wenn Sie den Deckel des Kännchens kurz aufmachen, können Sie sehen, wie der Espresso nach oben ins Kännchen steigt. Sobald es kräftig blubbert und dampft, die Herdplatte ausschalten und den Espresso vom der Platte nehmen.

Füllen Sie nun den Espresso in eine Espresso-Tasse und geben Sie nach Wunsch Zucker und/oder Milch hinzu. Fertig ist der schwarze Genuss! Halt, ein Glas Wasser zum Nachtrinken darf nicht fehlen, natürlich vom guten Osmose-Wasser.

Wichtiger Hinweis: Es ist zu empfehlen, während des Espressokochens am Herd stehen zu bleiben. Die Sache ist nicht nur in ein bis zwei Minuten erledigt, sondern es bewahrt auch vor Überkochen, Verbrennungsgestank und mühsamen Reinigen des Herdes.

Ist mein Espresso gekocht, trage ich ihn wie einen wertvollen Ritualgegenstand zu meinem Schreibtisch. Das Ritual kann beginnen. Bedächtig, Schlückchen für Schlückchen trinke ich meinen Espresso – währenddessen reisen meine Gedanken in der Erinnerung zu unvergesslichen italienischen Momenten. Ich sitze am Schreibtisch, ja, und dennoch ruht alles, denn ich bin in La Bella Italia, sitze an der Piazza und sehe die Gondeln auf dem Rialto vorbeifahren.

 

 

Der Fairtrade Solino Kaffee und Espresso, den ich gerne verwende, ist Teil der Lenox Handels- und Speditionsgesellschaft GmbH aus Hamburg, die Großhändler für Tiefkühlprodukte ist. Solino Coffee ist ihr soziales Projekt, mit dem sie Direkthilfe in Äthiopien leisten.

 


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E-Mail: hallo@solino-coffee.com
www.solino-coffee.com

Den hier abgebildeten GEFU-Espressokocher Nando 16380 aus Premium Edelstahl, den ich selbst verwende, bekommen Sie bei:

 


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Diese Produktempfehlung basiert auf unseren eigenen Erfahrungen, die wir mit dem Produkt gemacht haben. Wir übernehmen keine Garantie und Haftung, wenn Sie das Produkt aufgrund unserer Empfehlung verwenden, jedoch nicht dieselben positiven Erfahrungen machen wie wir. Die Nutzung des Produktes aufgrund unserer Empfehlung geschieht auf Ihr eigenes Risiko und Ihre eigene Gefahr.