Kulinarische Reise mit Bio-Zedernüssen von Taiga Naturkost

von Helene Walterskirchen

 

Bio-Zeder-Produkte von Taiga Naturkost in Schloss Rudolfshausen: Zedernüsse, Zeder-Nussöl, Zeder-Nussmus

 

Die meisten Menschen essen, wenn sie zwischendurch Hunger haben, ein Gebäck oder ein Brötchen mit Aufstrich. Für jemanden wie mich, der Mehl – egal welches – schlecht verträgt, ist der Snack zwischendurch eine Handvoll Nüsse – von Walnüssen über Cashew-Nüsse, Paranüsse bis hin zu Zedernüssen. Ich habe zu Hause mehrere Gläser (Miron-Gläser) mit verschiedensten Nüssen, die nie älter als ein paar Monate sind, da alte Nüsse nicht nur unangenehm schmecken, sondern auch gesundheitsschädlich sind. Auch in meinem Auto befindet sich eine Box mit verschiedensten Nüsse, denn gerade beim Autofahren kann es passieren, dass ich plötzlich ein „Loch“ im Magen verspüre. Dann hilft eine Handvoll Nüsse und ich bin wieder fit.

Für mich als Nussliebhaberin sind Zedernüsse eine Delikatesse. Wenn sie dazu Bio sind, sind sie eine absolute Köstlichkeit. Sie sind klein und sehr fein; dazu haben sie ein vollnussiges Aroma und einen rassigen Nussgeschmack, der sehr eigenwillig ist. Wenn man ihn einmal entdeckt und genossen hat, könnte man fast süchtig danach werden. Zedernüsse haben eine sehr große Ähnlichkeit mit Pinienkernen. Im Geschmack jedoch unterscheiden sich beide voneinander, denn die Pinie ist feiner im Geschmack und die Zedernuss ist intensiver, waldiger und rassiger.

Ich esse Zedernüsse gerne als Delikatess-Snack zwischendurch, wobei ich die kleinen Nüsse nicht einzeln esse, sondern mit einem kleinen Löffel. Die Zedernüsse verwende ich auch für verschiedene Gerichte die ich esse, z.B. im Salat, im Tomaten-Paprika-Reis oder über eine Gemüseplatte gestreut. Die Zedernnüsse geben dann dem Gericht noch eine ganz besondere Note – einerseits durch das in ihnen enthaltene Öl, andererseits durch den vollnussigen, rassigen Geschmack, der gerade wie ein Geschmacksverstärker bei geschmacksarmen Speisen wirkt. So ist z.B. Reis mit Shiitake-Pilzen und Zedernüssen eine Delikatesse für mich.

Die besten Bio-Zedernüsse habe ich beim Taiga-Naturkost-Shop gefunden. Die Nüsse sind sehr frisch, das Aroma ist vollmundig, und die Nüsse zergehen beim Kauen fast auf der Zunge – eine wahre Gaumenfreude.

Dass uns heute diese Delikatesse zur Verfügung steht, ist dem russischen Komponisten und Buchverleger Alexander Sojnikow zu verdanken. Er hatte die Idee, die Zedernnüsse aus der russischen Taiga nach Westeuropa zu bringen und machte aus seinem Buchverlag eine Importfirma mit dem Namen „Taiga Naturkost“, die heute von seinem Sohn Jaroslaw Sojnikow geleitet wird. Die Bio-Zertifizierung ihrer Zedernüsse erfolgte im Jahr 2004, damit waren sie die ersten, die in ihrem Shop Bio-Zedernüsse verkauften.

Die Sibirische Zeder, ein immergrüner Baum, wächst in der Sibirischen Taiga, eines der größten Waldgebiete der Erde, das im europäischen Teil Russlands eine Ausdehnung von 800 Kilometern, in West- und Ostsibirien sogar über 2.000 Kilometern hat. Die Sibirische Zeder wird nicht umsonst „Königin der Taiga“ genannt, denn sie hat eine Lebensdauer von 300 bis 550 Jahren, wird 35 bis 40 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 2,50 Metern. Damit ist sie ein äußerst kraftvoller und stattlicher Baum. Die Samen, die aus den Zedern-Zapfen herausfallen, nennt man Zedernnüsse. Die Nüsse sowie das aus ihnen gepresste Zedernöl gelten seit langer Zeit als Heilmittel in der sibirischen Volksmedizin.

Um den hohen Qualitätsstandard seiner Zedernüsse zu gewährleisten, fährt Jaroslaw Sojnikow jedes Jahr zur Zeit der Zedernernte im Herbst in das Altai-Gebirge und ist mit den Sammlern in der menschenleeren Wildnis unterwegs, wo er im Dickicht des Urwaldes die besten Zedernhaine erkundet. Die Ernte erfolgt an den Zapfen, die herunterfallen, aber auch an den Bäumen selbst, wo die Zedernnüsse mit speziellen Geräten aus den am Baum hängenden Zapfen herausgenommen werden. Nach der Sammlung müssen die Zedernüsse in der Fabrik geschält werden, ehe sie verpackt werden können. Aus den Zedernüssen, die beim Schälen beschädigt werden, wird im Kaltpressverfahren das kostbare Zedernöl gepresst, das den Beinamen „Gold der Taiga“ trägt.

Essen ist für mich nicht nur essen mit leerem Verstand, sondern ist verbunden mit Bildern, die die jeweiligen Speisen in mir erzeugen: Wenn ich Kartoffeln von einem Biobauern esse, über dessen Anbau ich Informationen habe, so sehe ich beim Essen die Kartoffeläcker vor mir, aus denen die Kartoffeln, die ich jetzt esse, kommen – und es vermittelt mir ein Gefühl von Dankbarkeit gegenüber dem Bauern. Wenn ich Bio-Zedernüsse aus der russischen Taiga esse, sehe ich die unendlichen Wälder mit den Zedern-Baumriesen vor mir, von denen die Zedernüsse kommen, die ich jetzt esse – und es vermittelt mir ein Gefühl von Dankbarkeit gegenüber den Sammlern und den Menschen, die die Nüsse zu mir bringen, damit ich ein besonderes Geschmackserlebnis habe. Beides, Bilder und Geschmackserlebnis, machen Essen zu einer kulinarischen Reise.

 

 

 

TAIGA Naturkost Jaroslaw Sojnikow e.K.
Talstraße 50
D-67468 Frankeneck

Telefon: +49 (0) 6325 / 184 03 00
Telefax: +49 (0) 6325 / 98 09 97
E-Mail: info@taiga.bio
www.taiga-store.de

 

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