Kulinarischer Wildkräutergenuss aus dem Naturkräutergarten

von Helene Walterskirchen

Pflanzenfee Alexandra Walterskirchen mit einer Apfelminzepflanze vom Naturkräutergarten, die in Symbiose mit einer Erdbeerpflanze in der Wiese wächst. Beiden geht es prächtig und keine Schnecke in Sicht!

 

Viele Menschen essen gerne Grünes zu ihren Mahlzeiten, aber meistens beschränkt sich das auf Salate, Spinat, Mangold und ähnliches, wobei letzteres fast immer gekocht wird, wodurch die guten Inhaltsstoffe des Grüns leider zerstört werden. Bei angebautem Salat, Spinat etc. handelt es sich jedoch nicht um Wildkräuter, sondern um Grün, das in großen Hallen in Nährlösungen in Spezialbehältern angebaut wird. Im Gegensatz zu Wildkräutern, die draußen im Garten bzw. in der Natur wachsen, haben sie kaum mehr Nährstoffe, auch wenn sie oft attraktiv aussehen.

Wir essen seit rund 10 Jahren fast zu jeder Mahlzeit eine große Schüssel Grünes, überwiegend Wildkräuter wie z.B. Minze, Melisse, Löwenzahn, Franzosenkraut, Baumspinat, Guter Heinrich usw., aber auch in der Erde selbst angebauten Salat, Spinat, Mangold, Gemüsemelde und ähnliches. Wildkräuter gibt es jedoch nur von Frühjahr bis Herbst, danach, wenn der Frost kommt, gehen sie in Winterschlaf. Wir haben jedoch weiterhin frisches Grün durch unsere Winterbeete und unser Folienhaus.

Auf diese Weise können wir unserem Körper das ganze Jahr lebenswichtige Nährstoffe und Spurenelemente zuführen und so unsere Gesundheit stärken – allerdings nur, wenn die Wildkräuter, Küchenkräuter und das Blattgemüse, das verzehrt wird, roh sind. Auch für eine gut funktionierende Verdauung sind sie aufgrund ihrer vielen Ballaststoffe wichtig. Und schließlich enthält Grünes eine Fülle von Antioxidantien, die den oxidativen Stress im Körper reduzieren.

Wenn man sich Wildkräuter, Kräuter und sonstiges Blattgemüse in seinen Garten holt, um sie dort anzusiedeln und zu kultivieren, sollte man nicht irgendwelche Pflanzen kaufen, sondern solche, die nachweislich biologisch angebaut werden (leider gibt es hier verschiedene „schwarze Schafe“) und die wirklich ökozertifiziert sind. Solche Pflanzen erhält man nur noch bei ganz wenigen Gärtnereien, wie z.B. bei der Wildkräuter Spezial-Gärtnerei „Naturkräutergarten Maiga Werner“ in Kleinich im Hunsrück. All ihre Topfkräuter sind echte Unikate, die sie weitgehend selbst einsät und hochzieht oder aus Stecklingen zieht. Sie hat eine natürliche Liebe zu heimischen Wildkräutern, die insekten- und bienenfreundlich sind, und die ein kulinarischer Genuss sind. Maiga Werner kultiviert auch exotische Kräuter, die einst von den Römern und neuerdings aus der ganzen Welt zu ihr kommen und in  unseren Breiten bereits Fuß gefasst haben. Der Naturkräutergarten von Maiga Werner ist nicht nur ökozertifiziert oder Mitglied bei Naturland, sondern dort wird mit Vorliebe von Hand, ohne Maschinen und meistens noch nicht einmal mit dem Spaten gearbeitet.

Das Schöne bei Maiga Werners Kräuterschatzkiste: Man kann alle Pflanzen in ihrem Sortiment essen, nicht eine ist giftig. Daher kann man bei ihr auch so manches unbekannte Wildkraut für den eigenen Garten bestellen und es einmal auf dem täglichen Speiseplan ausprobieren. Auf diese Weise kann der eigene kulinarische Rahmen erweitert werden, denn jedes Kraut hat auch seinen ganz eigenen Geschmack.

Man spürt bei den Pflanzen vom Naturkräutergarten Maiga Werner, dass sie individuell herangezogen sind und nicht eine anonyme Massenware sind, bei der eine so aussieht wie die andere. Wer als Hobbygärtner ein Pflanzenliebhaber ist und nicht einer, der seinen Garten als Ertragslandschaft und seine Pflanzen als reine Nutzbringer sieht, wird an den jungen Pflanzen von Maiga Werner viel Freude haben. So befinden sich in unserem Garten seit dieser Saison einige neue Wildkräuterschätze wie z.B. verschiedene Minzen, Brunnenkresse, Franzosenkraut, Amaranth, Glockenblumen, Kamille, Mariendistel, Haferwurzel, Wiesenkerbel, Wiesenknöterich und selbst gezogene Walderdbeeren – überall an verschiedenen Standorten wie Ostereier versteckt, wo sie sich harmonisch in die Flora und Fauna unseres Gartens einfügen und wo es ihnen gefällt.

 

Sie wächst wunderbar: Brunnenkresse von Maiga Werner am Schlossteich. Ein leckerer Genuss!

 

 

Naturkräutergarten Maiga Werner

Wildkräuter Spezial-Gärtnerei
Fronhofen 2
D-54483 Kleinich

Tel: 00 49 178 3000 336
E-Mail: maiga@naturkraeutergarten.de
www.naturkraeutergarten.de

 

Diese Produktempfehlung basiert auf unseren eigenen Erfahrungen, die wir mit dem Produkt gemacht haben. Wir übernehmen keine Garantie und Haftung, wenn Sie das Produkt aufgrund unserer Empfehlung verwenden, jedoch nicht dieselben positiven Erfahrungen machen wie wir. Die Nutzung des Produktes aufgrund unserer Empfehlung geschieht auf Ihr eigenes Risiko und Ihre eigene Gefahr.

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