Mein Deutschland – Besorgnis eines Außenbeobachters

von Alexandra Walterskirchen

Mein Deutschland – Besorgnis eines Außenbeobachters“

Wie ein taiwanesischer Professor die Flüchtlingskrise und Deutschlands Zukunft sieht

von Juei min Huang

 

 

Das Buch „Mein Deutschland – Besorgnis eines Außenbeobachters“ des taiwanesischen Jura-Professors Juei-min Huang bietet die höchst aufschlussreiche Sichtweise eines Außenstehenden auf die Geschehnisse, die sich in den letzten Jahren in Deutschland abgespielt und das Land gravierend verändert haben. Der Autor, der 1960 geboren ist, kam 1986 nach Deutschland, um dort Jura zu studieren. Seitdem ist er dem deutschen Land und der deutschen Kultur in tiefer Liebe und Achtung verbunden und bezeichnet sich selbst als „germanophil“. Ob durch Museumsbesuche, Bücherlesen, Theaterbesuche und Diskussionsbeteiligungen – er kennt die deutsche Politik und Geschichte und bildet sich permanent weiter. Auch wenn – oder gerade weil – er in Taiwan (Republik China) lebt und arbeitet, kann er aus der Position des stillen Beobachters die Entwicklungen „seines“ Deutschlands von außen mitverfolgen und analysieren. Dabei bedient er sich nicht nur der internationalen Presse, sondern schöpft auch aus dem eigenen Erfahrungsschatz seiner Zeit in Deutschland sowie seiner Kenntnis der deutschen Kultur.

Juei-min Huang spricht in seinem Buch „Mein Deutschland“ warnende, aufrüttelnde Worte an das deutsche Volk, das sich nicht nur in der Falle des Linksliberalismus und der Mediengleichschaltung befindet, sondern auch durch seine blinde Willkommenskultur und die verhängnisvolle Flüchtlingspolitik auf einen Abgrund zusteuert. Unverständlich ist ihm der Rechtsbruch zahlreicher Gesetze, um die unkontrollierte Migration nach Deutschland zuzulassen. Eine solch bewusste Leugnung und Zerstörung der nationalen Kultur würde es, so der Autor, bei aller Nächstenliebe in Taiwan nicht geben. Im übrigen ist Deutschland in Taiwan höchst angesehen und ein Wunschstudienort für viele taiwanische Jurastudenten, denn das taiwanische Rechtssystem beruht auf dem Deutschen.

Unverständlich ist für den Autor, wie die Deutschen ihren Nationalstolz nicht offen zeigen können und wollen. Jegliches Nationalgefühl löst, so seine Beobachtung, Beklemmung und ungute Erinnerungen bei den Deutschen aus, die zwar durchaus berechtigt sind, aber verarbeitet werden sollten. Stattdessen nehmen die Deutschen wildfremde Menschen auf, um dadurch ihre eigene Kultur weiter zu unterwandern und Deutschland zu einem Vielvölkerstaat zu machen, weil sie ihre eigene Kultur nicht annehmen und wertschätzen können. Dabei ist Deutschland, so der Autor, eine Kulturnation, Produkte „made in Germany“ genießen weltweit Anerkennung und die landschaftliche, architektonische und literarische Schönheit Deutschlands wird nur bestaunt.

Scharfsinnig und mit den Augen eines Fachmanns des Rechts analysiert Juei-min Huang die Gesetzes- und Rechtsbrüche, die in Deutschland unter dem Motto der „Nächstenliebe“ und „Willkommenskultur“ in den letzten Jahren begangen worden sind und den Staat auf einen Abgrund zusteuern lassen. Seine Warnung: Wenn das deutsche Volk nicht Frieden mit sich selbst und seiner Vergangenheit schließt und wieder zurück zu nationaler Identität und einer Liebe zur eigenen Kultur findet, ist es dem Untergang geweiht. Mein Fazit: Sehr empfehlenswert.

 

Schild Verlag
204 Seiten, Softcover
erschienen am 27. Oktober 2017
ISBN: 9783869940519
16,00 Euro

 

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