Mittsommer-Impressionen aus dem Schlossgarten Rudolfshausen

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Das gemeinnützige Gartenkultur-Zentrum Schloss Rudolfshausen ist eine Sektion des gemeinnützigen Kultur- und Bildungsvereins Admacum e.V.

 

Unser Permakultur-Versuchsanbau zeigt es: man kann einen gepflegten Schlossgarten mit einem verwilderten Permakulturgarten mischen und so eine ganz eigene Ökogarten-Symbiose schaffen, die einem göttlichen Füllhorn gleicht. So kommt man der Selbstversorgung mit naturbelassenem, vitaminreichen Grün, Obst und Gemüse – unser Ziel – ein großes Stück näher. Der Mensch darf lernen, die Natur besser zu verstehen, mit ihr respektvoll umzugehen und sich der Weisheit der Natur unterzuordnen.

 

Blick durch unseren Schlossgarten im nördlichen Baumbereich

 

Leitmotto für unsere Garten-Philosophie:

  • Permakultur – frei von Pestiziden und Herbiziden,
  • Mischkultur – keine Monokultur,
  • ein Ökosystem im Garten schaffen -„Unkraut-“ und „Schädlings-Plagen“ gehören der Vergangenheit an,
  • als Gärtner möglichst wenig in das Wachstum und die Pflege der Pflanzen eingreifen – die Pflanzen selbst machen lassen.
  • Weg vom täglichen bzw. ständigen Gießen müssen – keine nackte Erde mehr, sondern bedeckter Boden durch einen Pflanzenteppich.
  • So entsteht eine unglaubliche Fülle an Essbarem im Garten: Beeren aller Art, Grün aller Art, Wildkräuter, Küchenkräuter, Esskräuter, Obst aller Art, Gemüse aller Art.

 

Wir wollen Sie mit den nachfolgenden Fotos zum Mittsommerfest durch unseren Schlossgarten führen und inspirieren, die Schönheit und Weisheit der Natur zu entdecken, denn sie ist Balsam für den Geist, die Seele und den Körper des Menschen.

 

Jetzt ist Haupterdbeerzeit und man kann sie täglich an verschiedenen Stellen im Schlossgarten pflücken. Eine leckere Delikatesse für den Mittagstisch. Hier Schloss- und Garten-Team-Mitarbeiterin Tanja Berg bei der Ernte.

 

Die Sommerhimbeeren hängen jetzt an verschiedenen Stellen im Schlossgarten schon voller Früchte und wir dürfen uns auf eine reiche Ernte freuen. Sie werden vom Klebkraut fixiert.

 

Unsere Okra-Pflanzen im Haygrove-Gartentunnel – sie brauchen es sehr warm und würden im Freien nicht wachsen (haben wir bereits erfolglos im Vorjahr versucht) – tragen reichliche Früchte, so dass wir jeden Tag davon essen können. Ägyptenfreunde kennen die milde Gemüsepflanze vielleicht von einem Urlaub dort; die Heimat der Okra ist Afrika.

 

Hier unser absoluter Favorit-Salatersatz (Salat bauen wir erst gar nicht erst an, da er immer Schneckenfutter ist): Gemüsemelden und dahinter Gemüsemalven

 

Vor kurzem neu im Wiesenbereich hinter dem Schloss angelegt, um unsere Zucchini- und Kürbisernte für den Herbst und über den Winter zu sichern: Selbstgezogene Jungpflanzen (wir kaufen grundsätzlich keine Jungpflanzen in Gartencentern, da sie oft schwächlich und kränklich sind und eingehen).

 

Unser 10 Jahre alter Weinstock am Freisitz ist auch in diesem Jahr wieder sehr schön ausgetrieben und trägt schon die Rebenansätze für Früchte im Herbst. Wir konnten im letzten Jahr bis Weihnachten blaue Trauben essen.

 

Kaum zu glauben, aber wahr: Unsere jungen Pfirsichbäume im Schlossgarten, die wir vor zwei Jahren eingepflanzt haben, tragen heuer sehr schöne und reichliche Früchte. Wir haben sie zum Schutz vor Vögel und anderen Insekten in Schutzbeutel eingepackt.

 

Auch Wasser und Plätschern darf in einem Schlossgarten nicht fehlen: hier unser kleiner Teich und unser Schwimmteich mit Fontänen, gefüllt mit hauseigenem Brunnenwasser.

 

Wir haben unserem Permakulturgarten einen neuen Namen gegeben: Göttlicher Füllegarten, denn wir dürfen uns täglich an der Fülle erfreuen, die uns im Garten quasi überall „vor die Füße fällt“. Und trotz einem straffen Arbeitsprogramm bleibt auch immer Zeit um innehalten und ein kleines Dankgebet zu sprechen. Und natürlich darf auch eine Teepause am Teich oder Freisitz nicht fehlen …

 

Ihre Pflanzenfeen
Helene und Alexandra Walterskirchen

 

Genießen Sie die Sommerzeit – genießen Sie Ihre Gartenzeit!

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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