Oktoberstimmung im Permakultur-Schlossgarten

Das gemeinnützige Gartenkultur-Zentrum Schloss Rudolfshausen ist eine Sektion des gemeinnützigen Kultur- und Bildungsvereins Admacum e.V.

.von Alexandra Walterskirchen, Projektleiterin:

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Oktoberzeit – Traubenzeit: Die sonnengereiften blauen Trauben am Freisitz im Schlossgarten können jetzt geerntet werden.

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1.Reichliche Traubenernte dank original Anlaufs-Fruchtschutzbeutel24:

Unsere Weinstöcke am Freisitz im Schlossgarten haben wieder reichliche Früchte produziert. Wir haben diese, ehe sie reif wurden, in original  Schutzbeutel aus Organzastoff von der Firma „Anlaufs-Fruchtschutzbeutel24“ gepackt und so vor Wespen- und Ameisenfraß geschützt. Jetzt, im Oktober, dürfen wir die unversehrten Traubenrispen ernten. Sie bereichern unseren täglichen Obstteller mit Früchten aus unserem Schlossgarten, und werden auch teilweise zu hochwertigem, naturreinen Wein oder Essig verarbeitet, den wir in unserem Haushalt verwenden. Da wir mittlerweile so gute Erfahrungen mit selbstangebauten Trauben gemacht haben, haben wir dieses Jahr weitere Rebstöcke in unserem Garten an sonnigen Plätzen eingepflanzt, um so unsere Ernte zu vergrößern.

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Neu eingepflanzter Rebstock von der Baumschule Oberdorla im Schlossgarten Rudolfshausen

 

  1. Spinat- und Petersilienpflanzen kann man jetzt noch auspflanzen

Wir haben in unserem Schlossgarten geschützte Plätze, unter anderem Winterbeete, die man mit einem Vlies abdecken kann. Dort kann man noch weit in den Spätherbst hinein, d.h. bis Dezember oder sogar Januar, Spinat und Petersilie ernten. Auf unserem täglichen Abendtisch darf eine Schale Grün nicht fehlen, sei dies in Form von Spinat, Feldsalat oder anderen Kräutern. Gerade der robuste Feldsalat ist bei uns praktisch ganzjährig zu ernten, auch im Winter, wenn man einfach ein Vlies darüber legt, damit der Schnee nicht am Salat festfriert.

Jetzt im Oktober ist die letzte Gelegenheit, Spinat im Gewächs- oder Folienhaus zu pflanzen. Wir bekommen diesen in Form von Jungpflanzen vom Demeteranbau Jungpflanzen Stefan. Daneben bauen wir Spinat auch durch Direktsaat in Freilandbeeten an. Damit die kleinen Jungpflänzchen aus der Demeterzucht vom Jungpflanzen Stefan  besser abgehärtet werden und noch etwas wachsen können, lassen wir sie gerne einige Zeit in einem Arctic-Winterzelt von Biogreen stehen und pflanzen sie erst aus, wenn sie eine bestimmte Größe haben. Das tut ihnen, so unsere Erfahrungen, gut und sie haben bessere Wachstumschancen nach dem Auspflanzen.

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Spinat- und Petersilien-Jungpflanzen vom Jungpflanzen Stefan im praktischen Biogreen Arctic-Zelt, in dem die Pflänzchen vor Schnecken geschützt sind.

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  1. Petersilie selbst aus Samen gezogen

Petersilie ist ein absolut leckeres Küchenkraut, das man aber auch so essen kann, ganz besonders wenn sie jung ist und die Blätter noch weich sind. Wenn die Petersilie größer ist, kann man die Stengel gut zu Suppen oder für die Zubereitung von Speisen, z.B. Gemüseburger, Füllung von Nori-Algen-Rouladen u.a. verwenden. Die Klosterfrau und Naturheilkundige Hildegard von Bingen hat bereits im 11. Jahrhundert aus Petersilie und Wein ein Herzstärkungsmittel hergestellt, indem sie einen großen Bund Petersilie im Wein gekocht hat. Sie empfahl, jeden Tag ein Stamperl von diesem Sud zu trinken.

Im Spätsommer ist die ideale Zeit um Petersilie in Topfplatten im Schatten vorzuziehen. Wir haben dieses Jahr Petersilie (Einfache Schnittpetersilie) von Kiepenkerl (Bruno Nebelung GmbH) aus Everswinkel gesät, die unser Projekt unterstützen. In den QuickPot Multitopfplatten von Herkuplast (wir haben die etwas größeren 54er verwendet) mit der Anzuchterde von Floragard sind diese gut gekeimt und angewachsen. Nach dem Auspflanzen vor einigen Wochen haben die Pflanzen weiter an Größe zugelegt, so dass wir uns bereits jetzt über frische Petersilie freuen können. Unser Tipp: Petersilie-Sommer-Aussaat Ende August! Die Pflanzen wachsen gesünder und kräftiger.

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Selbst gezogene Petersilie (aus Samen von Kiepenkerl), die jetzt schon erntefähig ist.

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Die meisten unserer Pflanzen wachsen übrigens in Erde von Floragard, die uns von der Firma für unseren gemeinnützigen Permakultur-Versuchsanbau als Spende zur Verfügung gestellt wird.

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Alexandra Walterskirchen mit einem Floragard-Erdsack

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  1. Brunnen-Frostschutz mit BioGreen-Pflanzen-Heizkabel

In jedem Garten braucht man – möglichst ganzjährig, d.h. auch in der kalten Jahreszeit – Wasser. Wegen der Frostgefahr werden üblicherweise die Außen-Wasserstellen, seien es Wasserleitungen oder Brunnen (ob mit elektrischer oder manueller Pumpe) abgestellt. Das kann man vermeiden, wenn man ein Pflanzen-Heizkabel verwendet, wie die Firma BioGreen es anbietet, um Wasserstellen nicht einfrieren zu lassen oder Kübelpflanzen im Freien zu überwintern. Das steckerfertige BioGreen SBF-Heizkabel ist selbstlimitierend. Sinkt die Temperatur an einer Stelle, erhöht das Heizkabel seine Leistung bis zur Frostsicherheit. Bei steigender Temperatur reduziert es die Heizleistung wieder.

Das werden wir in diesem Winter an unseren neuen Schlagbohrbrunnen beim Gewächshaus ausprobieren. Die noch fehlende Haube zum Schutz bekommen wir in Kürze nachgeliefert. Diese braucht man, wenn es noch kälter wird und Schnee fällt.

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Schlagbohrbrunnen mit manueller Pumpe, vor Frost geschützt mit einem Heizkabel von BioGreen

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  1. Blitzblanke Fenster mit dem Kärcher-Akku-Fensterreiniger

Wenn es draußen kalt und nebelig ist und man eher aus dem Fenster hinaus zum Garten schaut als sich draußen aufzuhalten, begrüßt man es, wenn die Fensterscheiben blitzblank sauber sind. Dies ist mit den üblichen Fensterputzlappen oft ein Problem, denn häufig haben die Scheiben Schlieren, gerade bei unseren alten Schlossfenstern. Wenn dann für einen Moment die Sonne durchkommt, werden diese besonders sichtbar und bilden ein Ärgernis.

Seit wir auf den Akku-Fensterreiniger der Firma Kärcher gestoßen sind, gehören Schlieren an den Fenstern (oder auch Badspiegeln) der Vergangenheit an. Unsere Scheiben sind seitdem 1a blitzblank sauber und streifenfrei! Und der Vorgang geht etwa dreimal schneller von der Hand als wenn man mit Lappen zu Werk gehen muss. Wir danken dem Kärcher-Center-Frisch für ihren fleißigen Helfer, den wir nicht mehr missen wollen!
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Schloss-Putzfee Tanja macht das Fensterputzen mit dem Kärcher-Akku-Fensterreiniger sichtlich Freude

 

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Wir bedanken uns bei den Unterstützern unseres gemeinnützigen Projektes:

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