Osterbrief 2021

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Die christliche Matrix und das Osterfest

 

Liebe Freunde von Schloss Rudolfshausen,
liebe Mitkämpfer für das Licht Gottes,

es gibt viele Menschen, die sagen: „Jesus war doch auch nur ein Mensch wie alle anderen!“ Auf dieser Aussage begründen sie ihr Verhalten Jesus gegenüber, nämlich, ihm seine Göttlichkeit abzusprechen und ihn auf die Stufe eines Menschen herunter zu würdigen.

Wenn auch Sie an das Menschsein von Jesus glauben, sollten Sie sich folgendes bewusst machen:

Im Gegensatz zu allen anderen Menschen wurde Jesus nicht über einen Geschlechtsakt einer Frau und eines Mannes gezeugt und damit nicht, wie das bei allen anderen Menschen der Fall ist, aus einem männlichen Samen. Er entstand durch einen Schöpfungsakt Gottes, den Gott selbst an der Jungfrau Maria vollzogen hat.

Daraus ergibt sich: Jesus war damit, mütterlicherseits, Mensch, d.h. er bekam durch seine Mutter Maria einen menschlichen Körper. Damit wirkte er äußerlich wie ein normaler Mensch.

Väterlicherseits jedoch war Jesus kein Mensch, da er nicht durch einen Mann gezeugt worden war. Sein Vater war Gott, d.h. er [Jesus] hatte ein anderes Bewusstsein, konkret: er hatte das Bewusstsein Gottes, also ein allumfassendes, unbegrenztes, nicht materiell begrenztes Bewusstsein. Jesus hatte damit einen völlig anderen Mind bzw. Geist als normale Menschen. Seine Gedankenwelt war eine andere als bei normalen Menschen, seine Wahrnehmung war eine andere, seine Sichtweise war eine andere, sein Wissensfundus, der ihm zur Verfügung stand, war ein anderer. Er dachte wie Gott, er verhielt sich wie Gott, er war in ständiger Verbindung zum Himmel, seiner väterlichen Heimat und er erhielt von dort Impulse und Anweisungen. All dies aber ist für die physischen Augen der Menschen nicht sichtbar; damals nicht und auch heute nicht. Nur so lässt es sich erklären, dass bestimmte Kreise der katholischen Kirche heute Jesus fast ausschließlich dem menschlichen Bereich zuordnen, denn sie scheinen die verborgene Seite von Jesus nicht zu sehen.

Das Besondere an Jesus aber ist seine geheimnisvolle, unergründliche Natur, die Mystik, die er ausstrahlt und die ihn umgibt. Jesus wirkt auf die Menschen oft unverständlich und unerklärlich. Er strahlt eine Autorität und Sicherheit in seinen Aussagen aus, die viele Menschen befremdet. Obwohl er scheinbar ein Mensch ist, verhält er sich oft nicht wie ein Mensch, sondern eher unmenschlich. Er ist nicht das, was man verbindlich nennt, sondern er ist häufig streng, strikt und wenig verbindlich. Jesus war nicht darauf aus, bei den Menschen beliebt zu sein. Vielmehr redete er ihnen ins Gewissen, lehrte sie, ermahnte sie und sagte ihnen geradezu ins Gesicht, wenn sie in den Todsünden lebten und gegen Gott frevelten.

Wir müssen also zwischen einem irdischen Jesus und einem göttlichen, mystischen Jesus differenzieren. Das macht so manches, was er getan hat, erklärlich, denn er hat ja nicht wie ein normaler Mensch gehandelt. Er war der Sohn Gottes in Menschengestalt und damit gleichzeitig Gott und Mensch.

Im „Römischen Katechismus, nach dem Beschlusse des Concils von Trient für die Pfarrer auf Befehl Papstes Pius des Fünften“ herausgegeben vom Verlag von Velhagen & Klasing, 1859, heißt es im Ersten Theil, Drittes Hauptstück „Achte Frage“ 2., Seite 31: „Wenn wir aber hören, Jesus sei der Sohn Gottes, so dürfen wir nichts Irdisches oder Sterbliches von seiner Geburt denken: sondern wir müssen seine Geburt, durch die der Vater von aller Ewigkeit den Sohn gezeugt hat, die wir auf keine Weise mit unserer Vernunft begreifen und vollkommen erkennen können, standhaft glauben und mit der höchsten Andacht verehren … Dies also muss man glauben, dass der Sohn mit dem Vater derselben Natur, derselben Macht und Weisheit sei, wie wir es im nicänischen Symbolum ausführlich bekennen, denn da heißt es: „Und an Jesum Christum seinen eingeborenen Sohn, der aus dem Vater geboren ist von Ewigkeit, Gott von Gott, Licht vom Lichte, wahrer Gott vom wahren Gotte gezeugt, nicht erschaffen, von gleicher Wesenheit mit dem Vater, durch welches Alles erschaffen ist.“

Nur durch die Gottessohnschaft ist es erklärlich, dass Jesus sich freiwillig in den Tod begeben hat, um die Menschheit zu erlösen. Welcher normale Mensch würde das schon tun? Jeder würde versuchen, sein Leben zu bewahren und den körperlichen Schmerzen einer Kreuzigung zu entgehen. Für Jesus aber hatte sein Körper nicht die Bedeutung wie für einen normalen Menschen. Für ihn war es eher ein Abstreifen einer Hülle, die er für sein Wirken in der Menschenwelt angenommen hatte. Er wusste ja, dass er Gott ist und mit seinem physischen Tod wieder in seine himmlische Heimat zurückkehren würde.

Das Problem, das normale Menschen haben, ist, dass sie Angst vor dem physischen Tod haben, weil sie nicht wissen, was danach mit ihnen geschieht. Jesus aber wusste es. Deshalb hatte er keine Angst vor dem physischen Tod. Die Todesangst, die normale Menschen empfinden, wenn es ans Sterben geht, war ihm fremd. Er war auch im Sterben Herr seiner Sinne und stand über den Dingen. Nur so war es ihm möglich, daraus einen Erlösungsakt zu gestalten, und an diesen gekoppelt einen Auferstehungsakt, in dem er sich vom Jesus in Christus wandelte. Damit schuf er etwas Einzigartiges, das es bisher noch nicht in dieser Welt gegeben hatte und das es auch fortan nicht mehr geben sollte und das die Menschen auf der ganzen Welt wie magisch in ihren Bann ziehen sollte: eine christliche Matrix, der fortan die Menschen, die auf der Suche nach einem sicheren Weg in das Himmelreich waren, folgen konnten.

Diese christliche Matrix, die Jesus Christus schuf, wurde im Laufe der Jahrhunderte von seiner ihm nachfolgenden Priesterschaft so ausgebaut, dass daraus die größte Religion dieser Welt wurde, deren Wissen in unzähligen Büchern kirchlicher Bibliotheken der größte Wissensschatz dieser Welt sein dürfte. Diese Machtposition der christlichen (bzw. römisch-katholischen) Kirche ist dem Teufel, der in dieser Zeit die absolute Macht anstrebt, ein Dorn im Auge, weswegen er alles daran setzt, diese Machtposition der Kirche zu zerstören. Was der Teufel nicht weiß: die christliche Matrix kann er nicht zerstören, denn diese kann nur von Jesus Christus oder Gott selbst zerstört werden. Er kann zwar die heutige Kirchenstruktur, die Kirchenhierarchie und Kirchenordnung zerstören, er kann dafür sorgen, dass traditionelle christliche Lehrwerke ihre Gültigkeit verlieren und um- oder neu geschrieben werden im Sinne des Modernismus, jedoch kann er die Ur-Struktur, wie Jesus sie gelegt hat, nicht zerstören. Er kann nur die Teile zerstören, die aus der Matrix losgelöst wurden und daher keine Verankerung mehr haben.

Die Teile der christlichen (römisch-katholischen) Kirche, die sich weiterhin in der christlichen Matrix befinden, und die, da sie in den alten Traditionen dieser Religion verhaftet sind, als traditionell gelten, stärken tagtäglich die christliche Ur-Matrix. Sie stärken sie ganz besonders an ihren hohen Festtagen, von denen das Osterfest als das höchste Fest gilt. Deshalb wollen auch wir alle Gläubigen aufrufen: Feiert mit uns zusammen das Osterfest und nutzt das Ereignis der Kreuzigung und Auferstehung Jesu, um Euch und Euer Gewissen zu erforschen und Euch zu läutern.

Wir wünschen Euch ein frohes Osterfest!

Ihre/Eure

Helene und Alexandra Walterskirchen

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Das Wesen der christlichen Matrix

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Menschen in der Matrix

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Eine Matrix ist eine feste Struktur, die nicht zerstört werden kann. Sie gleicht der Eisenstruktur des Eiffelturms. Kein normaler Mensch kann diese Struktur zerstören. Sie ist, wie man so sagt, bombenfest.

Der Begründer der christlichen Matrix ist Jesus Christus. Er hat den Grundstein und die Grundphilosophie sowie die Basislehren für die Matrix gelegt. Im Katechismus des hl. Thomas v. Aquin, herausgegeben im Verlag der Gebrüder Räber, Luzern, im Jahr 1882, heißt es dazu auf S. 21:

„Die Seele also, indem sie denkt, zeugt das Wort: und so ist nun auch der Sohn Gottes nichts anders als das Wort Gottes, nicht zwar wie ein äußerlich ausgesprochenes Wort, denn dieses vergeht, sondern wie ein innerlich erzeugtes Wort; und deshalb ist auch das Wort Gottes Einer Natur mit Gott und Gott gleich. … Jedoch ist das Wort in Gott doch wieder nicht ganz gleich wie in uns. In uns nämlich ist dasselbe eine Accidens (etwas uns nur Anhaftendes), in Gott dagegen ist es dasselbe was Gott selbst, da alles, was in Gott ist, seine ganze Wesenheit ist. …

… Da also das Wort Gottes der Sohn Gottes ist, und alle Worte Gottes eine gewisse Ähnlichkeit mit diesem (Ur-) Worte haben, so müssen wir:

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  1. Das Wort Gottes gerne hören, denn das ist ein Zeichen, dass wir Gott lieben, wenn wir sein Wort gern hören.
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  2. Dem Worte Gottes Glauben schenken. Denn so wird dann das Wort Gottes, das Christus ist, in uns wohnen, nach dem Worte der Schrift: ‚Christus wohnt durch den Glauben in euren Herzen‘ und ‚Sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch‘ (weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat). Ferner müssen wir:
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  3. Das in uns aufgenommene Wort fortwährend betrachten; weil man nicht nur glauben, sondern das Geglaubte auch überlegen muss, wenn es etwas nützen soll. Diese Betrachtung wird dann aber zu einem vorzüglichen Mittel gegen die Sünde. So sagt der Psalmist: ‚In meinem Herzen habe ich deine Worte verborgen, damit ich vor dir nicht sündige‘.
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  4. Das Wort Gottes auch Andern mittheilen, durch Ermahnung, Predigt und Anregung. So ermahnt der Apostel: ‚Kein böses Wort gehe aus euerm Munde, sondern was gut ist zur Erbauung im Glauben‘. Predige das Wort, halt an damit, es sei gelegen oder ungelegen‘.
    Endlich muss
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  5. Das Wort auch zur Ausführung gebracht werden. ‚Seid Befolger des Wortes und nicht bloß Hörer, indem ihr euch selbst betrüget‘.“
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Mit diesen fünf Punkten des Thomas von Aquin gibt er uns einen wunderbaren Einblick in die christliche Matrix und ihre Programmierungen, die auf all jene wirken, die sich innerhalb der christlichen Matrix befinden oder sonst eine innere Verbindung zum Christentum haben (wir nennen sie christliche Matrix-Verbundene). Um welche Programmierungen handelt es sich bei den fünf Punkten? Nehmen wir als erstes Punkt 1 des Thomas von Aquin:

Die Programmierung in der Matrix führt dazu, dass die christlichen Matrix-Verbundenen gerne das Wort Gottes hören und dass sie durch das Hören des Wort Gottes, Gott lieben. Welch eine wunderbare Matrix-Programmierung! Was aber ist, wenn durch äußere Maßnahmen, z.B. Schließung der Kirchen und Verbot von heiligen Messen aufgrund von Corona oder Löschung von Youtube-Kanälen usw. die Verbreitung (Ansprachen, Predigten) des Wortes Gottes nur noch sehr eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich ist? Kann dann der Mensch keine Liebe zu Gott mehr entwickeln und entfalten? Haben wir hier womöglich einen nicht zu unterschätzenden Grund, warum so viele Menschen heute keine Verbindung mehr zu Gott haben, sich dem Neuheidentum zuwenden oder gar Atheisten werden?

Und was ist, wenn nicht mehr das wahre Wort Gottes in seiner Ur-Form verbreitet wird, sondern so modernisiert worden ist, dass es häretische Züge aufweist? Könnte darin der Grund sein, warum so viele Menschen und Gläubige sich vom christlichen Glauben abwenden, weil sie solche Ansprachen oder Predigten nicht gerne hören, oder, sofern sie sie dennoch anhören, sich unwohl fühlen und einen Ärger auf Gott entwickeln, weil er so etwas zulässt?

Was also braucht es in der heutigen Zeit? Eine Erfüllung von Punkt 1 in der reinen Form der Ur-Matrix. Das würde den Menschen und Gläubigen gut tun, sie würden sich wohl fühlen, sie würden gerne zu den Ansprachen und Predigten kommen. Sie würden Gott wieder lieben und könnten eine Verbindung zu Gott aufbauen. Die täglichen heiligen Messen müssen wieder völlig uneingeschränkt stattfinden, denn sie sind das Salz, das die Menschen und Gläubigen brauchen, um sich gut zu fühlen und ihre Liebe zu Gott zu entwickeln und zu entfalten!

Nehmen wir als nächstes Punkt 2:

Die Programmierung in der Matrix führt dazu, dass die christlichen Matrix-Verbundenen durch das kontinuierliche Hören des Wortes Gottes, fähig werden bzw. sind, das, was sie hören zu glauben. Unsere Fähigkeit zu glauben setzt voraus, dass wir das Wort Gottes beständig hören, z.B. in der täglichen heiligen Messe oder einem christlichen Vortrag. Punkt 1 ermöglicht erst Punkt 2. Wenn wir das Wort Gottes nicht mehr oder nur noch sehr selten hören, sinkt unser Glauben enorm ab und mit ihm unsere Fähigkeit zu glauben. Wir werden das, was wir einen „ungläubigen Thomas“ nennen. Unser Glaube (an Gott) wird nicht durch Konsum oder Fernsehschauen gestärkt, sondern durch das kontinuierliche Hören des Wortes Gottes (natürlich nur die rechten Worte und nicht häretisch geprägte). Was wir brauchen ist kein Glaube an Aktienkurse oder an Karrieretaktiken, sondern der Glaube an Gott. Das ist der einzig wahre Glaube, alles andere ist Irrglaube. Wie viele Menschen erliegen heute dem Irrglauben an dieses oder jenes, nur an Gott können sie nicht mehr glauben!

Wenden wir uns nun Punkt 3 zu:

Die Programmierung in der Matrix führt dazu, dass die christlichen Matrix-Verbundenen sich durch das kontinuierliche Hören des Wortes Gottes und ihren Glauben daran, den Raum geben, das Wort (oder die Worte) Gottes zu betrachten und sich fragen, was es ihnen sagen möchte, was es ihnen nutzt, was es in ihnen bewirkt und in welcher Relation es zu einer der Sünden bzw. Todsünden steht, die sie in Versuchung führen möchte oder die sie womöglich begangen haben. Diese Matrix ist enorm wichtig, um uns selbst zu erforschen, wie es um das Gute und Böse in unserer Seele steht. So können wir erkennen, wie es um unser Seelenheil steht und was wir ggf. zu beichten haben, wenn wir zur nächsten Beichte gehen.

Indem wir heute weder das (rechte) Wort Gottes kontinuierlich hören, weder in die Liebe zu Gott kommen, weder in den Glauben kommen, fehlt es uns heute allenthalben um die Einstellung und Zeit der Innenschau. Wir glauben, das sei nicht notwendig, macht man uns doch weis – auch von der Seite der Kirchenführung – dass jeder von ohnehin nach dem Tod ins Himmelreich käme. Also bräuchte es weder einen Selbsterforschung, noch eine Reue noch eine Buße. Welch ein Irrglaube! Die Menschen und Gläubigen werden ganz gezielt von Gott getrennt und in die Irre geführt, damit sie nicht in der christlichen Matrix sind und sich auch nicht mit ihr verbinden können.

Als nächstes folgt Punkt 4:

Die Programmierung in der Matrix führt dazu, dass die christlichen Matrix-Verbundenen das Wort Gottes, das sie ständig zu hören bekommen und das ihnen so wohl tut und sie mit Gott verbindet, auch ihren Mitmenschen mitteilen – ob es diesen gelegen oder ungelegen ist. Durch die Programmierung verspüren wir in uns den Drang und Auftrag, das Wissen, das uns zugetragen wurde (und wird), die Erkenntnisse, die wir daraus gewonnen haben (und gewinnen), auch unseren Mitmenschen mitzuteilen, sofern wir in uns einen Impuls verspüren, dass es gut für sie ist und ihnen helfen könnte.

In der heutigen Zeit haben wir es mit dem Phänomen zu tun, dass man in religiösen und Glaubensangelegenheiten lieber den Mund hält, da man sonst als Spinner und Fanatiker von der Gesellschaft abgestempelt wird. Deshalb findet man leider nicht viele Menschen, die den Mut haben, anderen etwas in Glaubensdingen zu sagen, aus der Bibel zu zitieren oder einen anderen zu einem gemeinsamen Gebetsabend einzuladen. Alles was mit Gott, was mit Jesus Christus, was nur im entferntesten mit Glauben und Religion zu tun hat, dazu gehören auch religiös geprägte Filme oder Bücher, ist bei den meisten Menschen ein No-Go, über das sie spotten oder das sie rigoros ablehnen. Sehr gute christliche Vorträge (in deutscher Sprache) über Youtube haben eine schlappe Besucherzahl von 20 oder maximal 500 Personen. Filme hingegen, die sich mit Populärthemen befassen, z.B. Action- oder Gewaltfilme oder seichte Soaps, haben hunderttausende bis Millionen von Besuchern.

Zum Abschluss noch Punkt 5:

Die Programmierung dieser Matrix animiert die christlichen Matrix-Verbundenen dazu, das Wort Gottes, das sie gehört haben, dem sie Glauben schenken, das sie als wichtig für ihr Seelenleben betrachten, auch zur Ausführung zu bringen, also in ihr Leben zu integrieren. Wenn z.B. das Wort verkündet worden ist, wie wichtig es ist, in der Wahrheit zu leben und die Wahrheit in allem Tun auszudrücken, ob in Worten oder Handlungen, dann sollte man dazu gelangen, dass man ein wahrhaftes Leben führt und fortan nicht mehr in der Lüge oder Selbstlüge lebt. Die Programmierung in der Matrix gibt uns die Kraft dazu, sie schickt uns Impulse, wenn wir wieder mal in die Lüge fallen, sie macht uns unseren Fehler bewusst und führt uns auf den geraden Weg der Wahrheit zurück. Wie wunderbar!

Daraus erkennen wir:

Im positiven Fall, also wenn wir innerhalb der christlichen Matrix leben und ihre Programmierung in uns wirksam ist, haben wir ein natürliches Bedürfnis, so oft wie möglich das Wort Gottes zu hören, weil es uns gut tut und weil wir dadurch eine Liebe zu Gott verspüren.

  1. Das Wort Gottes tut dem christlichen Matrix-Verbundenen gut und erweckt bzw. stärkt seine Liebe zu Gott.

Dadurch entsteht ein schöner Glaube an Gott und Jesus Christus in uns; ein Glaube, der uns sicher macht und leitet, auch eine Klarheit bewirkt, uns ständig wieder auf Kurs bringt, wenn wir mal abkommen.

  1. Die Folge: Es entsteht ein natürlicher, gefestigter Glaube an Gott und Jesus Christus, welcher den christlichen Matrix-Verbundenen sicher durchs Leben leitet.

Dadurch wiederum geben wir uns selbst den Raum, das Wort Gottes zu betrachten und zu erforschen, was es uns sagen will, was es in uns und unserem Leben bewirkt. So kommen wir den Versuchungen des Teufels, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind, auf die Spur, erkennen ihren Mechanismus und können den darin verborgenen Todsünden besser widerstehen.

  1. Weitere Folge: Der christliche Matrix-Verbundene gibt sich selbst den Raum, das Wort Gottes, das er empfangen hat, zu betrachten und in Relation zu ihm und seinem Leben zu setzen und so zu wichtigen Erkenntnissen zu gelangen.

Weiterhin fühlen wir den Impuls und Auftrag, unseren Mitmenschen, die uns am Herzen liegen, auch das Wort Gottes mitzuteilen und ihnen so die Möglichkeit zu geben, zu verstehen, zu erkennen, sich wieder Gott zuwenden zu können. Wir erhalten den Mut, uns anderen religiös mitzuteilen und das, was wir selbst erkannt haben, mit anderen zu teilen.

  1. Weitere Folge: Der christlich Matrix-Verbundene verspürt den Impuls und Auftrag das Wort Gottes auch an Mitmenschen weiterzugeben und ihnen damit zu helfen.

Und last not least animiert uns die christliche Matrix dazu, das, was wir durch das Wort Gottes gehört haben, auch im täglichen Leben umzusetzen und so unser Leben – zumindest in gewissen Bereichen – neu oder umzugestalten.

  1. Weitere Folge: Der christliche Matrix-Verbundene will das, was er durch das Wort Gottes erkannt hat, im eigenen Leben umsetzen.

Die christliche Matrix, so wie Jesus Christus sie begründet hat, steht jedem, der sich mit ihr verbindet, jederzeit zur Verfügung, auch wenn es heute so scheint, als sei die christliche Matrix im Untergang begriffen – angesichts der Entwicklung durch den Great Reset, dem der heutige Papst und seine Führungsmannschaft positiv gegenüber stehen. Dieser Great Reset hat die Zerstörung des traditionellen Christentums als Zielsetzung und das Aufgehen des Christentums in einer Einer-Welt-Religion. Die Great-Reset-Bauer haben damit einen Turm zu Babel gebaut und bauen noch fleißig daran. Sie ahnen nicht, dass dieser Turm keinen Bestand haben, sondern in kurzer Zeit einstürzen wird. Warum? Er ist des Teufels Werk! Er ist nicht von Gott bzw. Jesus Christus gesegnet.

Die christliche Matrix, so wie Jesus Christus sie begründet hat, kann niemand zerstören, außer Christus selbst!

Gemälde von Jesus Christus in der Rindenkappelle in Holzhausen (Gemeinde Igling)

 

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Erzbischof Viganó reflektiert über Ostern 2021 angesichts der Coronavirus-Tyrannei

übersetzt aus dem Englischen von Alexandra Walterskirchen

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Erzbischof Carlo Maria Viganò

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Wenn wir zulassen, dass die hasserfüllte Tyrannei der Sünde und der Rebellion gegen Christus errichtet wird, wird die Torheit von Covid nur der Beginn der Hölle auf Erden sein.

Montag, 22. März 2021 (LifeSiteNews) –Erzbischof Carlo Maria Viganò hat auf Bitte der Catholic Family News nachfolgende Betrachtung als Vorbereitung für Ostern geschrieben:

Si iniquitates observaveris, Domine:
Domine, quis sustinebit?

[Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten, Herr, wer könnte bestehen?]Ps 129 (130) : 3

Mors et vita duello
conflixere mirando.

[Tod und Leben kämpften einen sonderbaren Zweikampf]

Im letzten Jahr beschränkte die katholische Kirche zum ersten Mal im christlichen Zeitalter die Osterfeier – mit einer Entscheidung, die so unverständlich wie elend war, und mit der sie dem Mainstream-Narrativ einer Pandemie folgte. Viele der Gläubigen, die durch die Zwangsmaßnahmen eingeschränkt waren, die nachweislich nutzlos wie kontraproduktiv waren, konnten sich zumindest geistlich mit dem Heiligen Messopfer vereinen, indem sie per Computer bei den liturgischen Funktionen assistierten.

Ein Jahr später hat sich daran nichts geändert, und wir hören zum wiederholten Male, dass wir uns auf einen weiteren Lockdown vorbereiten müssen, damit die Bevölkerung einem experimentellen genetischen Serum ausgesetzt werden kann, welches die pharmazeutische Lobby – trotz ihrer Unkenntnis, welche langfristigen Nebenwirkungen damit verbunden sind – allen auferlegt hat. In vielen Ländern beginnt man bereits, seine Verwendung aufgrund der verdächtigen Todesfälle nach der Impfung zu verbieten. Ungeachtet der heftigen Gegenkampagne des Medienterrorismus erweisen sich einfache medizinische Grundbehandlungen als wirksam und in der Lage, die Anzahl der Krankenhausaufenthalte und folglich auch die Anzahl der Todesfälle drastisch zu reduzieren.

Als Katholiken müssen wir das Ausmaß von all dem verstehen, was die gesamte Menschheit seit mehr als einem Jahr im Namen eines Notfalls über sich ergehen lassen musste, eines Notfalls, der – nach den vorliegenden offiziellen Daten – zwar eine Reihe von Todesfällen verursacht hat, welche sich aber nicht von denen in den Vorjahren unterscheiden. Wir sind aufgerufen zu verstehen, noch bevor wir glauben: Wenn der Herr uns mit einer Intelligenz ausgestattet hat, hat er das getan, damit wir sie benutzen können, um die Realität, die uns umgibt, zu erkennen und zu beurteilen. Im Akt des Glaubens verzichtet der Getaufte nicht auf seine eigene Rationalität in einem künstlichen Fideismus, sondern nimmt vielmehr an, was der Herr ihm offenbart, indem er sich vor der Autorität Gottes verneigt, die uns nicht täuscht und der die Wahrheit selbst ist.

Unsere Fähigkeit, Ereignisse intus legere [inwendig zu lesen] bewahrt uns im Lichte der Gnade davor, den Pfad einer solchen rücksichtslosen Irrationalität zu beschreiten, die umgekehrt genau diejenigen sichtbar macht, die bis gestern die Wissenschaft als das notwendige Gegenmittel gegen den „religiösen Aberglauben“ gefeiert haben und heute die selbsternannten „Experten“ als neue Priester der Pandemie feiern, wobei sie die elementarsten Prinzipien der modernen Medizin abstreiten. Und wenn für den Christen eine wahre Seuche ein heilsamer Aufruf zur Bekehrung und Buße für die Verschuldungen von Individuen und Nationen ist, dann ist für die Eingeweihten der Gesundheitsreligion ein behandelbares Grippesyndrom der Schrei von Mutter Erde, die von der Menschheit verletzt wird – eine Stiefmutter-Natur, an die sich viele mit den Worten Leopardis [Giacomo Leopoardi, 1798-1837, italien. Dichter] wenden: O Natur, o Natur, warum gibst du uns das nicht, was du uns erst versprichst? Warum betrügst du so deine eignen Kinder? Wir erkennen, dass die Stammesgrausamkeit, die primitive Kraft wie ein planetarer Virus, das uns ausrotten möchte, nicht in der Natur liegt, deren bewundernswerter Architekt der Schöpfer selbst ist, sondern vielmehr in einer Elite, die der globalistischen Ideologie unterworfen ist, die einerseits die Tyrannei der Neuen Weltordnung durchsetzen will, und andererseits, um ihre Macht aufrechtzuerhalten, diejenigen großzügig belohnt, die sich selbst in ihren Dienst gestellt haben. Im Gegenzug dazu werden Rebellen, d.h. diejenigen, die sich widersetzen, mit ihrem gesamten Besitz vernichtet, der Freiheit beraubt, und gezwungen, sich unzuverlässigen Testmethoden und unwirksamen Impfstoffen im Namen des „höheren Wohls“ zu unterziehen. All das müssen sie akzeptieren ohne die Möglichkeit von Einwand oder Kritik.

Vor einigen Tagen sagte eine Frau in der Annahme mit einem gesundem Menschenverstand ausgestattet zu sein, dass es notwendig sei, sich dem Einsatz der Maske und der sozialen Distanzierung zu unterwerfen, nicht nur wegen deren Wirksamkeit, sondern auch um unsere politischen Führer zu unterstützen, in der Hoffnung auf eine Lockerung der bisher getroffenen Maßnahmen: „Wenn wir die Maske aufsetzen und uns impfen lassen, werden sie vielleicht aufhören und uns wieder leben lassen“, erklärte sie. Als Antwort auf diese Bemerkung antwortete ein älterer Mann, dass eine jüdische Person in Deutschland in den 1930er Jahren gedacht haben könnte, dass das Tragen des Davidsterns auf seiner Jacke den Wahn Hitlers irgendwie befriedigen würde, noch schlimmere Verletzungen vermeiden und ihn vor der Deportation retten würde. Angesichts dieses ruhigen Einwandes war die Frau, die mit ihm sprach, erschüttert und verstand die beunruhigende Ähnlichkeit zwischen der Nazi-Diktatur und dem Pandemie-Wahnsinn unserer Zeit; zwischen der Art und Weise, wie Millionen von Bürgern eine Tyrannei auferlegt werden konnte, indem ihre Angst genutzt wurde, damals wie heute. Die deutschen Bürger ließen sich dazu bringen zu gehorchen und nicht gegen die Verletzung der Rechte derjenigen deutschen Bürger zu reagieren, deren einziges Verbrechen darin bestand, dass sie Juden waren, und wurden zu Informanten über die „Verbrecher“ an die Zivilbehörde. Und ich frage mich: Welchen Unterschied gibt es zwischen der Denunziation eines Nachbarn, der eine jüdische Familie versteckt, und dem eifrigen Melden derjenigen, die Freunde zu Besuch in ihrem Haus haben, was gegen eine verfassungswidrige Bestimmung verstößt, die die Freiheit der Bürger einschränkt? In beiden Fällen achten die Denunzianten nicht das Gesetz und halten nur die Normen ein, während dieselben Normen die Rechte eines Teils der Bevölkerung verletzen, der gestern auf rassistischer Basis und heute auf gesundheitlicher Basis kriminalisiert wurde? Haben wir aus den Schrecken der Vergangenheit nichts gelernt?

Die Stimme der Kirche ruft die göttliche Majestät auf, die „flagella tuae iracundiae, quae pro peccatis nostris meremur [die Geißel deines Zorns, die wir für unsere Sünden verdienen]“ zu entfernen. Diese Geißeln haben sich im Laufe der Geschichte durch Kriege, Seuchen und Hungersnöte manifestiert; heute manifestieren sie sich durch die Tyrannei des Globalismus, die mehr Opfer zu fordern vermag als ein Weltkrieg und die Volkswirtschaften stärker zerstört als es jedes Erdbeben könnte. Wir müssen verstehen, dass, wenn der Herr den Schöpfern der Covid-Notlage erlauben sollte, Erfolg zu haben, es sicherlich zu unserem größeren Wohl sein wird. Denn das Wenige, was in unserer Gesellschaft noch von der christlichen Zivilisation beseelt ist und was wir bis gestern als normal und selbstverständlich angesehen haben, ist jetzt verboten: nämlich unsere grundlegenden Freiheiten auszuüben, in die Kirche zu gehen, um zu beten, mit unseren Freunden auszugehen, mit unseren Lieben zu Abend zu essen, ein Geschäft oder ein Restaurant eröffnen zu können und unseren Lebensunterhalt auf ehrliche Weise zu verdienen, zur Schule zu gehen oder eine Reise zu machen.

Wenn diese Pseudo-Pandemie eine Geißel ist, ist es nicht schwer zu verstehen, was die Sünden sind, für die der Himmel uns bestraft: Verbrechen, Abtreibungen, Morde, Tötungsdelikte, Scheidungen, Gewalt, Perversionen, Laster, Diebstähle, Täuschungen, Verrat, Lügen, Entweihungen und Grausamkeiten. Sowohl öffentliche Sünden als auch die Sünden von Einzelpersonen. Die Sünden der Feinde Gottes ebenso wie die Sünden Seiner Freunde. Die Sünden der Laien und die Sünden des Klerus, der Geringen ebenso wie der Führenden, der Regierten ebenso wie der Regierenden, der Jungen ebenso wie der Alten, der Männer ebenso wie der Frauen.

Sie irren sich, wenn sie glauben, dass die Verletzung unserer natürlichen Rechte, die wir erleben, keine übernatürliche Bedeutung hat und dass unsere Mitschuld und Mitverantwortung an dem, was geschieht, irrelevant ist. Jesus Christus ist der Herr der Geschichte, und wer den Friedensfürsten aus der Welt verbannen möchte, die er mit seinem kostbarsten Blut erschaffen und erlöst hat, will die unaufhaltsame Niederlage Satans, des ewigen Verlierers, nicht akzeptieren. Und so bewegen sich seine Diener in einem Delirium, das alle Merkmale einer Hybris aufweist, gerade so, als ob der Sieg des Bösen jetzt sicher wäre, während er in Wirklichkeit zwangsläufig kurzlebig und vorübergehend ist. Die Nemesis, die für sie vorbereitet wird, wird uns an das Volk Israel nach der Durchquerung des Roten Meeres erinnern, und dass der Pharao nichts hätte tun können, wenn es nicht von Gott erlaubt worden wäre.

Das christliche Osterfest, das wahre Passahfest, das im Alten Testament bloß ein Bild war, wird auf Golgatha auf dem gesegneten Holz des Kreuzes vollbracht. Jesus Christus ist der perfekte Altar, Priester und Opfer dieses Opfers. Das Agnus Dei, auf das der Wegbereiter am Ufer des Jordan hingewiesen hatte, nahm die Sünden der Welt auf sich, um sich dem Vater als menschliches und göttliches Opfer anzubieten und die von unseren ersten Eltern verletzte Ordnung in seinem Blut wiederherzustellen. Dort, auf Golgatha, fand der wahre große Reset statt, dank dessen die unauslöschliche Schuld der Kinder Adams durch die unendlichen Verdienste der Passion des Erlösers aufgehoben wurde und uns von der Sklaverei der Sünde und des Todes befreit hat.

Ohne dem Bereuen unserer Sünden, ohne der Absicht, unser Leben zu ändern und es mit dem Willen Gottes in Übereinstimmung zu bringen, können wir nicht hoffen, dass sich die Folgen unserer Sünden, die die göttliche Majestät verletzt haben und nur durch Buße besänftigt werden können, auflösen werden. Unser Herr hat uns den königlichen Weg des Kreuzes gezeigt: „Denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt.“ (1 Petr 2:21). Lasst uns alle unser Kreuz auf uns nehmen, uns selbst verleugnen und dem göttlichen Meister folgen. Lasst uns dem Osterfest näher kommen im Wissen, dass wir immer unter dem Blick des Herrn stehen: „Denn ihr hattet euch verirrt wie Schafe, jetzt aber seid ihr heimgekehrt zum Hirten und Bischof eurer Seelen.“ (1 Petr 2:25). Und denken wir daran, dass wir Ihn am Tag des dies irae als unseren Richter haben werden, aber dank der Taufe haben wir das Recht verdient, Ihn als Bruder und Freund zu erkennen.

Wir bitten den Höchsten Richter mit den Worten der Heiligen Schrift: „“Discerne causam meam de gente non sancta, ab homine iniquo et doloso erue me [Führe meine Sache wider das unheilige Volk und errette mich von den falschen und bösen Leuten].“ An den barmherzigen Vater, der uns in seinem göttlichen Sohn zu Erben ewiger Herrlichkeit gemacht hat, sprechen wir mit Demut die Worte Davids: „Amplius lava me ab iniquitate mea, et a peccato meo munda me [Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde]. “ Wir bitten den Heiligen Geist, den Tröster: „Da virtutis meritum, da salutis exitum, da perenne gaudium [Gib der Tugend Verdienst, gib am Ende Heil, gib ewige Freude].“

Wenn wir wirklich wollen, dass diese so genannte Pandemie wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt – wie es bei weitaus schlimmeren Geißeln immer geschehen ist, wenn der Herr ihr Ende verfügt hat –, dann lasst uns daran denken, Ihm und Ihm allein die universelle Herrschaft anzuerkennen, die wir jedes Mal widerrechtlich an uns reißen, wenn wir sündigen, indem wir uns weigern, Seinem heiligen Gesetz zu gehorchen und uns dadurch zu Sklaven Satans machen. Wenn wir den Frieden Christi wünschen, ist es Christus, der herrschen muss, und es ist sein Reich, das wir ersehnen müssen, angefangen bei uns selbst, unserer Familie, unserem Freundes- und Bekanntenkreis, unserer religiösen Gemeinschaft. Adveniat regnum tuum. Wenn wir stattdessen zulassen, dass die hasserfüllte Tyrannei der Sünde und die Rebellion gegen Christus sich durchsetzt, wird die Torheit des Covid nur der Anfang der Hölle auf Erden sein.

Bereiten wir uns deshalb auf die Beichte und die Osterkommunion vor mit diesem Geist der Wiedergutmachung und Sühne für unsere eigenen Sünden wie auch für die unserer Brüder, der Männer der Kirche und derer, die uns regieren. Die wahre und heilige „neue Renaissance“, nach der wir streben sollten, sollte ein Leben der Gnade, der Freundschaft mit Gott und der Standhaftigkeit zu seiner allerheiligsten Mutter und den Heiligen sein. Das wahre „Nichts wird mehr so sein wie vorher“ muss das sein, was wir sagen, wenn wir aus dem Beichtstuhl aufstehen mit dem Entschluss, nicht mehr zu sündigen, und unser Herz dem eucharistischen König als Thron anbieten, wo er gerne wohnt, indem wir Ihm jede Handlung, jeden Gedanken und jeden Atemzug weihen.

Mögen das unsere Wünsche für das bevorstehende Osterfest der Auferstehung sein, unter dem gütigen Blick Unserer Königin und Herrin, Miterlöserin und Mittlerin aller Gnaden.

+ Carlo Maria Viganò, Erzbischof
9. März 2021

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Unsere Empfehlung zur Osterzeit

In unserem Schloss Rudolfshausen, das im Jahre 1581/82 erbaut worden ist, herrscht der Geist der gewachsenen Traditionen von fast 450 Jahren. Unser Schloss war lange Zeit im Besitz des katholischen Prämonstratenser-Ordens und wurde als Pfarrhof genutzt. Erst seit 2011 wird er durch die neuen Besitzerinnen (Eigentümerin ist weiter die katholische Kirche) wieder als Schloss genutzt, wobei die Wahrung der alten Traditionen – sowohl des Adels als auch der Kirche – weiter bewahrt und gelebt werden. Wir wollen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, zur Osterzeit (vom Aschermittwoch, Beginn der Fastenzeit, bis zu den beiden Osterfesttagen, Ostersonntag und Ostermontag) empfehlen, sich mit dem Leben von Jesus Christus zu befassen. Dies geht hervorragend mit dem:

 

Malbuch „Das Leben Jesu“
der Schwestern der Bruderschaft St. Pius X.

Zum Ausmalen für die Kleinen (und Großen)
28 Seiten, DINA A4, geheftet
€ 5,50 + Versandkosten

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Die ausgemalten Bilder (aus dem Malbuch), die die Passionszeit und die Auferstehung von Jesus Christus betreffen, kann man dann aus dem Malbuch herausnehmen, auf Pappe aufkleben und an den Ostertisch stellen (siehe Bild vom Palmsonntag unten).

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Das Malbuch kann bezogen werden bei der:

Sarto Verlagsbuchhandlung GmbH
Dr.-Jaufmann-Str. 3
D-86399 Bobingen
E-Mail: info@sarto.de
www.sarto.de

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Edle Malstifte von Faber-Castell
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Wir haben das Malbuch „Das Leben Jesu“ mit den edlen Malstiften der Traditionsfirma Faber Castell (sie besteht seit 1761) in Stein bei Nürnberg ausgemalt, mit der wir seit Jahren zusammenarbeiten, und die unsere Friedens-Mal-Aktionen an Schulen, bei Friedensfesten oder Kirchenfesten mit Malstiften unterstützen. Besonders die ecklusiven Künstleraquarellfarbstifte Marke „Albrecht Dürer Watercolour Pencils“ sowie die Künstlerfarbstifte Marke „Polychromos Colour Pencils“ erfreuen sich unserer großen Beliebtheit.

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Faber-Castell, das sind nicht nur Bleistifte und Malstifte, sondern auch edle Kugelschreiber und Füller. Bis zum Jahre 2016 wurde das Traditionsunternehmen von Anton Graf Faber-Castell geführt. Er ist porträtiert im Buch „Aristokraten“ von Helene Walterskirchen, erschienen im Jahr 2000 im Verlag Carl Ueberreuter, Wien.

Faber-Castell Aktiengesellschaft
Nürnberger Straße 2 
90546 Stein 
E-Mail: info@faber-castell.de
www.faber-castell.de

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Osterkerze von Schreibmayr

Zum christlichen Jahreskreislauf gehört auch eine spezielle Kerze für Ostern, die geweiht sein sollte. Im christlichen Osterglauben steht das „Lamm Gottes“ als Symbol für Jesus Christus, der sich für uns Menschen geopfert hat. Die Fahne weist auf den Sieg des Lammes hin, das den Tod überwunden hat. Unsere Osterkerze stammt vom Traditions-Fachgeschäft für Kirchenbedarf Schreibmayr in München.

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J.G.SCHREIBMAYR GmbH
Senserstr. 15 / Ecke Implerstr.
81371 München

Telefon: 0 89 / 74 66 30 60
Fax: 0 89 / 74 66 30 59
E-Mail: info@schreibmayr.de
www.schreibmayr.de

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Beim Kirchenbedarf Schreibmayr findet man neben einer großen Auswahl an wunderschönen, hochwertigen Kerzenständern, auch über 4.000 Objekte/Produkte kunsthandwerklicher und christlicher Kunst, sakrale Geräte, Devotionalien und Paramentik. Entweder direkt anschauen und aussuchen im Ladengeschäft im Münchner Osten oder im Online-Shop.

Wir haben unsere Osterkerze-Kerzen weihen lassen von der:

Priesterbruderschaft St. Pius X. bei einer ihrer tridentinischen Messen gegen eine freiwillige Spende und Übernahme der Versandkosten. Einfach vorher anfragen bei der jeweiligen Distriktleitung des Landes. Für Deutschland ist es: www.fsspx.de/de, für Österreich ist es: www.fsspx.de/at, für die Schweiz ist es: www.fsspx.de/ch usw.

 

Christliche Lektüre für den Karfreitag

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Zum Inhalt:

Am Karfreitag feiert die Kirche voller Dankbarkeit und Liebe das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus. Denn an diesem Tag opferte er sein Leben auf dem Altar des Kreuzes und eröffnete uns dadurch den Weg zum Leben.

Die Betrachtungen des seligen Kardinal Newman führen den Gläubigen in das Geheimnis des Karfreitags ein und vermitteln ihm tiefere Einsichten der Erlösungstat.

VK-Preis € 14,95
Zu beziehen in der Verlagsbuchhandlung
Sabat UG (haftungsbeschränkt)
Blaichacher Str. 49, 95326 Kulmbach
Link zum Buch:
https://www.vb-sabat.de/autoren-von-a-z/newman-john-henry-kardinal/#cc-m-product-17832064625

 

Unsere „Ostereier“: Avocados

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Avocados haben eine gewissen Ähnlichkeit mit großen Ostereiern, deshalb könnte man sie zu Ostern mit bunten Schleifen schmücken und auf den Ostertisch stellen.

In unserer Ernährung wird weder tierische Butter noch Margarine verwendet, da beide für die Gesundheit und die Gefäße ungesund sind. Ein wunderbarer Ersatz für Butter ist die Avocado. Sie ist unsere „Butter“.

Die Avocado stammt ursprünglich aus Südmexiko, wird heute jedoch in fast allen tropischen und subtropischen Gebieten angebaut, z.B. in Südspanien, Israel, auf den Kanarischen Inseln.

Wenn die Avocado zu uns in die Geschäfte bzw. Bio-Märkte kommt, ist sie in der Regel steinhart. In diesem Zustand ist sie nicht schneidbar und nicht essbar. Man muss sie bei Zimmertemperatur einige Tage (oder auch etwas länger) liegen lassen, bis sie weich wird und man die Schale bzw. Fruchtfleisch leicht eindrücken kann. Man kann den Reifeprozess dadurch beschleunigen, dass man einige Äpfel zu den Avocados legt.

Es gibt verschiedene Avocado-Sorten, z.B. die Sorte „Hass“, die ein dunkelgrüne bis fast schwarze Schale hat und ein ziemlich buttriges Fruchtfleisch. Bekannt bei uns ist auch die Sorte „Fuerte“, die eine dünnere, grüne Schale hat. Sie ist nicht so buttrig, sondern eher fruchtig. Weitere Sorten sind die „Lula“, die „Ryan“ und die „Pagua“.

Gegenüber den anderen Früchten stecken in der Avocado kaum Zucker oder Fruchtsäuren, gleichzeitig verfügt sie über einen weitaus höheren Nährstoffgehalt. Neben Kohlehydraten liefert die Avocado auch Vitamin C, Phosphor, Kalzium sowie Eisen.

Man kann die Avocado mit dem Löffel herausheben und einfach so essen, z.B. mit etwas Senf; man kann sie aufs Brot streichen, etwas salzen und dann wie ein Butterbrot essen; man kann sie mit gekochten Kartoffeln essen, dann schmeckt es wie Kartoffel mit Butter, man kann daraus einen Dipp machen und die Sauce übers Gemüse oder den Salat geben.

Wir beziehen unsere Avocados übrigens direkt von einer Bio-Finca aus Spanien, da die Früchte dann viel frischer und kostengünstiger sind.

(Aus dem Buch „Meine Paradies-Ernährung“ von Helene Walterskirchen, erschienen 2012 im Eigenverlag, ISBN 978-3-00-039423-2)

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Ein leckeres Hauptgericht: Pellkartoffeln mit Avocado und frischem Lauchzwiebelgrün