Qualitäts-Blumentöpfe von Hentschke Keramik

von Helene Walterskirchen

 

Herbstzeit in Schloss Rudolfshausen: verschiedene Outdoor-Pflanzen werden in Blumentöpfe von Hentschke Keramik umgepflanzt und kommen ins Winterquartier

 

Als ich Kind war, in den 1950er Jahren, wurden als Töpfe für Pflanzen nur gebrannte Steinzeug-Gefäße verwendet. Diese wurden – sofern sie nicht irgendwann durch Unachtsamkeit zerbrachen – von Generation zu Generation vererbt. Die Zeit hinterließ ihre Spuren an den Gefäßen in Form von Kalkablagerungen oder sonstigen Flecken. Deshalb wurden die Tontöpfe bei jedem Pflanzen- bzw. Erde-Wechsel mit einer Bürste und Lauge richtig abgeschrubbt bis sie wieder einigermaßen sauber waren. Niemand hätte einen Tontopf deswegen weggeworfen, denn solange er intakt war, wurde er aufbewahrt und verwendet – trotz so mancher Flecken und äußerlicher Unschönheiten. Auch waren die Formen der Steinzeug-Pflanzgefäße eher einfach und schlicht, denn was zählte, war das Praktische.

Irgendwann in den 60er und 70er Jahren kamen nicht nur immer mehr Gartencenter, sondern auch Blumentöpfe aus Plastik auf den Markt. Viele Menschen veränderten ihr Kaufverhalten und kauften fortan überwiegend Plastik-Pflanzgefäße, denn diese waren wesentlich leichter als die schweren Keramik-Gefäße, zudem waren sie unzerbrechlich und einfach zu reinigen. Auch preislich waren sie ein ganzes Stück günstiger als die handgefertigten Pflanzgefäße aus gebranntem Steinzeug. Meine eigenen Erfahrungen mit Plastik-Pflanzgefäßen jedoch zeigten, dass nicht alle Pflanzen gut in diesen Plastikgefäßen wuchsen. Manche kümmerten vor sich hin oder gingen schlichtweg ein. Außerdem boten die Plastikgefäße – im Gegensatz zu den handgefertigten Keramikgefäßen – keinerlei Kälteschutz. Auch war Plastik nicht gleich Plastik, denn es gab billiges Plastik und besseres, teureres Plastik. Dass Billigplastik so allerlei Giftstoffe beinhaltet, z.B. Polyethylen, PVC, Stabilisatoren usw. und dass diese Stoffe beim Wachstum in die Pflanzen gelangen, ahnte damals niemand.

Erst durch das wachsende Umweltbewusstsein in den 80er Jahren kam man auf „gesundheitsschädliche“ bzw. „giftige“ Plastik-Produkte und auf „gesundheitsbewusste“ und „natürliche“ Produkte, unter anderem Ton. Diese Erkenntnisse führten dazu, dass wieder mehr Menschen Pflanzgefäße aus Keramik kauften. Leider kamen in jener Zeit auch verstärkt Massen-Keramik-Pflanzgefäße auf den Markt, die oft in Osteuropa oder gar China billig produziert wurden. Ich machte mit diesen Billigtöpfen die Erfahrung, dass sie nicht witterungsbeständig waren, sehr schnell hässliche Flecken bekamen, die durch nichts zu entfernen waren, und zudem waren die Töpfe nicht stoßsicher, sondern splitterten sehr leicht ab.

Aufgrund meiner langjährigen Erkenntnisse kann ich heute sagen, dass hochwertige Keramik-Pflanzgefäße die beste Lösung beim Indoor- oder Outdoor-Gardening sind. Solche Qualitätsprodukte, noch dazu hergestellt in Keramik-Manufakturen „Made in Germany“, sind witterungsbeständig, frostsicher, stoßsicher und säurefest. Mit die besten Keramik-Pflanzgefäße findet man bei Hentschke Keramik im niederbayerischen Falkenberg, ein Keramik-Hersteller, der noch traditionell unter ausschließlicher Verwendung deutscher Naturrohstoffe, vor allem eisenoxidarme, sehr plastische Tone und ebenso hochwertige Magerungsmittel wie Feldspat und Quarz, produziert. Durch Brennen bei 1.220 Grad Celsius sind die Produkte praktisch unbegrenzt haltbar.

Die Keramikprodukte von Hentschke halten extremen Minustemperaturen stand (bis -80 Grad) und haben eine siebenjährige Frostfestgarantie, außerdem sind sie völlig frei von gesundheits- oder umweltgefährdenden Bestandteilen.

Das Familienunternehmen in der dritten Generation wurde 1870 in Schlesien (heute polnisches Gebiet) gegründet und kam nach dem 2. Weltkrieg nach Bayern, wo es sich seit 1950 etabliert und zu einem mittelständischen Betrieb entwickelt hat. Heute wird das Unternehmen von Rainer und Robert Hentschke geleitet und gilt als größter Hersteller für frostfreie Steinzeug Pflanzgefäße in Europa.

Was unterscheidet Qualitäts-Keramik-Pflanzgefäße und billige Plastikpflanzgefäße? Meine Qualitäts-Blumentöpfe habe ich seit Jahren in Gebrauch; auch wenn manche schon etwas abgenutzt wirken, so sind sie dennoch voll funktionsfähig. Die billigen Blumentöpfe aus Plastik gibt es schon längst nicht mehr, denn ich habe sie weggeworfen oder mit den Pflanzen verschenkt. Nicht ein einziger Plastikblumentopf von früher ist mehr in meinem Sortiment an Pflanzgefäßen, jedoch sind noch viele meiner Keramik-Blumentöpfe vorhanden. Sie waren einst teuer und teuer sind sie mir auch heute noch, als langjährige und zuverlässige Begleiter in meiner Hobbygärtnerei. Hentschke-Keramiktöpfe sind wertig wie Meissner Porzellan und – so wie man dieses lange bewahren wird, wird man auch Pflanzgefäße von Hentschke lange bewahren. Nicht nur wir Menschen sind es wert, dass wir uns mit Qualitätsprodukten umgeben, sondern auch Pflanzen sind es wert, dass sie in hochwertigen Töpfen wachsen, die wie Kunstwerke sind. Denn Töpfern ist nicht nur ein Handwerk, sondern auch Kunst. Im Sortiment von Hentschke Keramik kann man viele wunderschöne Kunstwerke finden.

 

 

Hentschke GmbH

Hofstetten 1
D-84326 Falkenberg

Tel.: 087271474
Fax: 087277211

E-Mail: info@hentschke-keramik.de
www.hentschke-keramik.de

 

Diese Produktempfehlung basiert auf unseren eigenen Erfahrungen, die wir mit dem Produkt gemacht haben. Wir übernehmen keine Garantie und Haftung, wenn Sie das Produkt aufgrund unserer Empfehlung verwenden, jedoch nicht dieselben positiven Erfahrungen machen wie wir. Die Nutzung des Produktes aufgrund unserer Empfehlung geschieht auf Ihr eigenes Risiko und Ihre eigene Gefahr.

 

 

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