Qualitäts-Rinden-Mulch von Presto Humus

von Helene Walterskirchen

Die Gartenfee von Schloss Rudolfshausen, Alexandra Walterskirchen, beim Mulchen eines Beetes mit RAL-Gütezeichen ausgezeichneten Qualitäts-Rinden-Mulch von Presto Humus

 

Wir verwenden seit vielen Jahren Rindenmulch zur Abdeckung, zum Schutz der Erde und auch als Bodenverbesserer. Darauf gebracht hat uns ein befreundeter Gärtner aus der Schweiz, der vor ca. 13 Jahren den Garten in unserem damaligen Domizil im Süden von München angelegt hat – nach ökologischen Maßstäben. Das war nicht ganz einfach, da das Grundstück teilweise am Steilhang lag. Sein Argument lautete: „Erde darf niemals nackt sein, das trocknet sie aus und fördert die Erosion.“ Deshalb kaufte er viele Säcke Rindenmulch im nahegelegenen Gartencenter, die er überall im Garten an nackten, erdigen Stellen ausbrachte. Ich erinnere mich noch gut an den Geruch des Rindenmulchs, der sehr intensiv nach Wald, Tannen und Fichten roch.

Rindenmulch besteht aus Baumrinde und galt lange Zeit als Abfallprodukt bei der Forstwirtschaft. Dabei handelt es sich zumeist um Rindenhäcksel von Nadelbäumen wie Kiefern, Fichten oder Douglasie, die entstehen, wenn die Bäume gefällt werden und die Rinde entfernt und zerkleinert wird.

Als ich Kind war in den 1950er und 60er Jahren, haben wir bei unserer Gartenarbeit keinen Rindenmulch verwendet – das war damals völlig unüblich. Es gab in jener Zeit auch keine Gartencenter, sondern nur Gärtnereien, in denen der Hobby-Gärtner seine Pflanzen, Erde, Dünger oder Pflanztöpfe kaufen konnte. So auch wir. An Rindenmulch kann ich mich erst Anfang/Mitte der 1990er Jahre erinnern, als Stadtgärtner Mulch auf Baumscheiben oder kleine Pflanzinseln in der Stadt gaben und mir der Geruch von Wald, Tannen und Fichten in die Nase stieg, gerade, wenn der Mulch frisch ausgebracht wurde.

Heute kann ich mir unseren großen Garten von Schloss Rudolfshausen, wo wir seit 2011 leben, nicht mehr ohne Mulch vorstellen. Wir haben sehr viele Blumen und Gemüsebeete sowie Beerensträucher und Obstbäume und dazu ein ökologisches Gartenkonzept, das weitgehend auf Permakultur beruht. Und hierbei gilt die Regel, dass die Erde im Garten nicht ohne natürlichen Schutz sein darf. Mulch schützt die Erde im Sommer vor dem Austrocknen bei großer Hitze. Ebenso können Unwetter wie starker Regen oder Hagel dem Boden keinen Schaden zufügen, wenn eine dicke Mulchschicht darüber ausgestreut ist. Im Winter schützt die Mulchschicht den Boden und die Pflanzen vor Kälte und Frost. Zudem ist Mulch mit seinen Mikroorganismen ein Bodenverbesserer sowie ein natürlicher Dünger, denn er verrottet innerhalb von ca. drei Jahren und wird zu fruchtbarem Humus.

Hierbei kommt es ganz besonders auf die natürliche Qualität des Mulchs an, denn Mulch ist nicht gleich Mulch. Wir verwenden nur Mulch, der keine künstlichen Inhaltsstoffe hat oder Cadmium belastet ist. Deshalb beziehen wir unseren Mulch nur von Herstellern, die naturreinen Rindenmulch verwenden, dazu nachhaltig und schonend mit den natürlichen Ressourcen umgehen und ökologisches Handeln unterstützen. Eine solche Firma ist Presto Humus in Kobern-Gondorf in der Nähe von Koblenz. Presto Humus wurde 1978 von Dieter Storr gegründet. Das Spezialunternehmen für zertifizierte und gütegesicherte Blumenerde, Mulchprodukte sowie Dekomaterialien wird heute von Dieter Storr und seinem Sohn Alexander Storr geleitet.

Was uns am Mulch auch noch ganz besonders gefällt ist, dass er dabei hilft, den Unkrautwuchs zu unterdrücken. Dadurch spart man sich Arbeit bei der Gartenpflege, die doch in der Gartensaison sehr intensiv ist. Anstatt viele Stunden lang in sengender Hitze Löwenzahn, Gras & Co. heraus zu graben, gibt man lieber eine ca. 3 cm dicke Mulchschicht auf die Erde, was den Unkrautwuchs um ca. 22 % reduziert – so haben es Forschungen von Presto Humus ergeben.

Ein weiteres, sehr aktuelles Forschungsgebiet des Unternehmens befasst sich mit der Herstellung eines Torfersatzes und einer Erde, die torffrei ist. Bis jetzt wird die meiste Blumenerde, die es im Handel gibt, mit Torf produziert. Durch die große Nachfrage an torfhalten Erden kam es zu einem Raubbau an deutschen Mooren, so dass heute der Torf aus baltischen und russischen Hochmooren bezogen werden muss. Dies will Presto Humus für die Zukunft verändern, indem nicht mehr Torf, sondern Holzfaser als Rohstoff eingesetzt wird. Hierfür wird naturbelassenes Holz thermomechanisch aufgeweicht und in einzelne Fasern zerlegt, wodurch sich das Volumen erhöht. Vorteile der Holzfaser sind eine verbesserte Durchlüftung, die Stärkung von Wurzeln und ein niedrigeres Gewicht.

Manchmal, wenn ich durch Arbeitsvorgänge etwas gestresst bin, gehe ich hinaus in unseren großen Schlossgarten und wandere zwischen den Beeten und Rasenflächen hin und her und erfreue mich an der üppigen Pflanzenpracht. Alle Erde ist mit Mulch bedeckt, was optisch einen sehr harmonischen und gepflegten Eindruck macht. Bei manchen Beeten, die erst vor kurzem eine neue Rindenmulchschicht bekommen haben, bleibe ich stehen und atme den Duft aus Tannen, Fichten und Kiefern ein. Kann Rindenmulch wie ein wohlriechendes Parfum sein? Eines mit erdiger und waldiger Duftrichtung? Ja, das kann es, denn Parfum muss nicht künstlich hergestellt werden, sondern ist ein Bestandteil unserer Natur. Und unsere Natur hat viele wunderbare Düfte.

 

Presto Humus GmbH

Gewerbegebiet Sürzer Höfe
D-56330 Kobern-Gondorf
Telefon: +49 (0) 2625 9306 0
Telefax: +49 (0) 2625 1599

E-Mail: info@presto-humus.de
www.presto-humus.de

 

Diese Produktempfehlung basiert auf unseren eigenen Erfahrungen, die wir mit dem Produkt gemacht haben. Wir übernehmen keine Garantie und Haftung, wenn Sie das Produkt aufgrund unserer Empfehlung verwenden, jedoch nicht dieselben positiven Erfahrungen machen wie wir. Die Nutzung des Produktes aufgrund unserer Empfehlung geschieht auf Ihr eigenes Risiko und Ihre eigene Gefahr.

Gefällt Ihnen unser Blog und möchten Sie diesen abonnieren? Dann folgen Sie uns.
error