Schlossgarten im frühsommerlichen Juni

Gartenkultur-Zentrum Schloss Rudolfshausen

 

von Alexandra Walterskirchen, Projektleiterin:

Alexandra Walterskirchen mit Pflanzen am Teich, gewachsen aus Saatgut vom Templiner Kräutergarten.

 

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Pflanzen am besten wachsen, wenn man sie mit Saatgut selbst eingesät hat. Sie sind dann standortbezogen und von Anfang an den Ort und den Boden akklimatisiert. Dadurch sind die Pflanzen wesentlich stabiler und robuster, auch gegen Schädlinge, seien dies Nacktschnecken oder andere Fraßfeinde. Deshalb versuchen dort, wo es geht, selbst und direkt zu säen. Manche Pflanzen kann man ohnehin nur direkt säen, z. Bohnen, Erbsen oder Gemüsemelden. Wieder andere Pflanzen kann man als Jungpflänzchen kaufen, z.B. Salate, Mangold oder Kohlrabi und sie einpflanzen; man kann sie aber auch direkt säen. Wir bevorzugen mehr und mehr die Direktsaat. Einfach deswegen, weil die Pflanzen dann robuster und an den Standort angepasst sind, weshalb sie von Schädlingen nicht als Fremdpflanzen angesehen und angegriffen bzw. aufgefressen werden, sondern als Teil der Pflanzengemeinschaft im Garten betrachtet werden. Im Bild oben sehen Sie Alexandra Walterskirchen mit Ruccola-Pflanzen, Bärwurz, wohlriechender Lauch u.a. am Teich vom Templiner Kräutergarten, mit dem wir schon seit einiger Zeit gut zusammenarbeiten und die auch seltene Sorten führen.

In unserem kunterbunten Mischgarten werden, wo immer es eine Lücke gibt, Bohnenkerne eingesät, bevorzugt von der Firma Sperli (auf dem Bild sind die Bohnenkerne gerade am Keimen und daher nicht auf den ersten Blick sichtbar).

 

In einem bunten Permakultur Mischgarten mit einem gesunden Ökosystem braucht es auch Pflanzen der Sorte Leguminosen, volkstümlich Hülsenfrüchte genannt. Dazu gehören u.a. Bohnen und Erbsen. Was zeichnet diese Pflanzen aus? Sie gehen eine Symbiose mit bestimmten Bodenbakterien ein. Die Pflanzen stellen den Bakterien einen Lebensraum in Form von kleinen Wurzelknöllchen zur Verfügung. Sie versorgen die Knöllchenbakterien mit Zucker, den sie bei der Photosynthese herstellen. Im Gegenzug beliefern die Bakterien die Pflanzen mit Stickstoff. Weil Stickstoff schlecht im Boden gespeichert werden kann, wird er im Biogarten jedes Jahr in Form von Kompost gedüngt. Die Leguminosen kümmern sich selbst um ihren Stickstoff und benötigen deshalb keine Düngung. Da wir gerne Bohnen und Erbsen essen, nutzen wir jeden freien Platz in den Beeten, z.B. wenn wir Salat oder Spinat abgeerntet haben, um Bohnen oder Erbsen einzusäen. Wir verwenden dazu bevorzugt das Saatgut von Sperli.

Schloss-Hausmeister Günther Schöppner mit dem AL-KO Notstromgenerator AL-KO-65000 C

 

Die Marke AL-KO ist in unserem Schlossgarten einige Male vertreten, z.B. durch den Rasentraktor, der im Winter zum Schneeräumer umfunktioniert wird, durch die Benzin-Heckenschere, aber auch durch einen Akku-Handrasenmäher. AL-KO, das ist gleichbedeutend mit dem AL-KO-Händler Manfred Stadler aus Nassenbeuren, der für unser Gebiet zuständig ist und von dem wir unsere AL-KO-Geräte als Vorführmodelle kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen haben. Neu hinzugekommen ist in diesem Frühjahr/Frühsommer ein Notstromgenerator Marke AL-KO-65000 C, der mit Benzin betrieben wird. Oben im Bild nimmt unser Schloss-Hausmeister den Notstromgenerator in Betrieb, mit dem wir, sollte es einmal zu einem längeren Stromausfall kommen, verschiedene elektrische Geräte, wie Wasserkocher, Kaffeemaschine, Mixer, Gewächshausheizung usw. in Betrieb nehmen können.

 

Folgende Firmen haben uns unterstützt:

 

Templiner Kräutergarten

Landtechnik Stadler, Nassenbeuren

DANKE!