Schweben mit dem Flexopillo Med-Kissen von dormiente

von Helene Walterskirchen

 

Auch Stoff-Esel schlafen gerne auf dem Flexopillo Med-Kissen von dormiente: hier im Bett der Autorin

 

Als Kinder haben wir gerne mit Kopfkissen eine sogenannte „Kopfkissenschlacht“ gemacht und uns die damals quadratischen Kopfkissen, die mit Federn gefüllt waren, an den Kopf geworfen. Das war für uns Kinder lustig, für meine Mutter jedoch nicht: „Die schönen Kopfkissen“, jammerte sie und schimpfte uns. Ich fand als Kind die Kopfkissen in unseren Betten nicht unbedingt schön: sie pieksten oft, wenn die Kiele der Federn durch den Bezug des Kopfkissens hindurch herausschauten. Außerdem muffelten die Kissen häufig, weil über die Jahre allerlei Spucke während des Schlafens herauslief und unansehnliche Spuren auf dem Inlett hinterließ. Kissen und Betten wurden nur selten gereinigt, denn dann musste man sie zur Bettfedernreinigung in der Stadt bringen und das war ein enormer Aufwand. Da die frühere Körperhygiene nicht mit heute zu vergleichen war, waren die Kissen und auch Federn leicht verschwitzt, feucht und fettig, so dass man sie nicht mehr richtig aufschütteln konnte. Das machte das Schlafen zu keiner angenehmen Sache. Noch schlimmer war es mit Gästekopfkissen, denn diese stammten oft noch von den Vorfahren und waren seit Jahrzehnten in Gebrauch. Da half auch dann der Überzug nichts mehr. Eine andere Kissenalternative zu Federn gab es damals nicht.

Als ich junge Frau war und in den 70iger sowie 80er Jahren meinen eigenen Haushalt aufbaute, stand auch die Frage nach geeigneten Kopfkissen im Raum. Damals war eines für mich klar: nur keine Federnkissen und Federnbetten. Es waren gerade neu waschbare Kissen und Betten mit Baumwoll-Füllung auf den Markt gekommen und so entschied ich mich für diese. Leider überstanden die Kissen den Waschvorgang nicht unbeschadet: was herauskam, waren Knödel, die nicht mehr zu entzwurlen waren. Die Betten in der häuslichen Waschmaschine zu waschen, war aufgrund der Größe gar nicht möglich. Also blieben dann doch die Federnkissen als einzige Alternative.

Die 1980er Jahre waren ein Aufbruch in ein neues Umwelt- und Ökologie-Bewusstsein, aus dem sich dann viele neue Entwicklungen ergaben, von denen die Gesellschaft heute profitiert, auch in Sachen gesund schlafen. Zwei, die diesen Aufbruch aktiv mitgestalteten, waren die Biologen Dr. Rüdiger Plänker und Rainer Oldiges, die 1988 ihre Firma „dormiente Naturmatratzen Futons Betten GmbH“ gründeten. In ihrem Firmenporträt auf ihrer Homepage schreiben die beiden: „Gleich zu Beginn unserer Geschäftstätigkeit stand die Entwicklung gesunder Natur-Matratzen unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Kriterien in unserem Fokus. Unsere Natur-Matratzen sollten orthopädisch anspruchsvoll, aus reinen, nachhaltig gewonnenen Naturmaterialen unter Einhaltung grundsätzlich sozialer Kriterien in Deutschland produziert werden.“ Dies war damals kein einfaches Unterfangen für die beiden, denn das Umweltbewusstsein steckte noch in den Kinderschuhen und über „grüne Phantasien“ wurde nur abwertend gelächelt. Dadurch jedoch ließen sich die beiden nicht entmutigen und wurden zu Pionieren für ein gesundes und komfortables Schlafen.

Seit 25 Jahren besteht dormiente am Stammsitz in Heuchelheim (Hessen) und produziert Produkte „made in Germany“ – von Natur-Matratzen, über Polsterbetten und  Massivholzbetten bis hin zu Bettwaren wie Kopfkissen und Naturhaardecken.

Lange Zeit war ich auf der Suche nach einem geeigneten Kopfkissen, denn ich hatte sehr oft Nackenverspannungen am Morgen, ohne jedoch fündig zu werden. Schon vor mehreren Jahren war ich auf ökologische Kopfkissen umgestiegen, die eine Füllung aus naturreiner Schafwolle, vermischt mit Naturlatex hatten. Man konnte diese Kissen selbst nach seinen eigenen Bedürfnissen füllen, was ich jedoch nicht als einfache Sache empfand, denn entweder war zu viel drinnen oder zu wenig. Immer gab es irgendwie „Knödel“, die drückten oder Stellen, in denen ich einsank. Irgendwie gelang mir die richtige Menge und Verteilung innerhalb des Kissens nicht. Nicht selten stand ich mehrmals in der Nacht auf und schüttelte mein Kopfkissen auf bzw. hin und her, um eine einheitliche Fülle zu erreichen, aber kaum ich lag ich einige Zeit im Bett, war es wieder genauso unausgeglichen wie vorher.

Vor nicht allzu langer Zeit stieß ich auf die Firma dormiente und ihr Füllkissen Flexopillo Med, das 2017 von Öko-Test die Note „sehr gut“ erhalten hatte. Dieses Kissen lag auch bald in meinem Bett und ich verbrachte meine ersten Nächte damit. Ich war sehr skeptisch, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass mir dieses Kissen ein anderes Schlafen ermöglichen konnte. Meine Skepsis wich bereits nach der ersten Nacht. Ich kam mir vor wie auf einem Luftpolsterkissen. Ich schwebte mit meinem Kopf und Nacken die ganze Nacht – egal wo und wie ich lag. Das war ein sehr angenehmes und wohltuendes Gefühl. Seitdem schlafe ich nicht mehr auf dem Kopfkissen, wie früher, sondern ich schwebe. Selbst, wenn ich mit dem Kopf Druck auf das Kissen gebe, federt es mich leicht zurück in meinen Schwebezustand. Bereits nach wenigen Nächten hatte ich keine Nackenverspannungen mehr. Zudem gab es kein nächtliches Aufstehen und Aufschütteln des Kissens mehr.

Das Flexopillo Med hat einen elastischen Strickbezug aus 100 % Baumwolle, hochgereinigt zur Vermeidung von Allergien durch Schimmelpilzbefall und es hat eine Füllung aus 100 % Naturlatex, als Stäbchen/Flocken geschnitten, wodurch es super elastisch ist und ein leichtes Nachfedern verursacht, das für Muskelentspannung sorgt. Zudem ist das Kissen komplett bei 60 Grad Celsius waschbar.

Wer heute noch sagt: „Früher war alles besser“, der hat noch nicht von dormiente gehört und der hat noch nicht auf einem Flexopillo Med-Kissen geschlafen. Der Kopf des Menschen, der doch relativ schwer ist, schwebt dabei auf dem Kissen und verhindert einen Druck auf das Kissen, das dadurch zusammengepresst wird und Beulen erhält. Das Flexopillo-Med-Kissen ist am Morgen fast noch in derselben Form und Höhe wie man sich am Abend zu Bett gelegt hat.

 

 

 

 

 

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Diese Produktempfehlung basiert auf unseren eigenen Erfahrungen, die wir mit dem Produkt gemacht haben. Wir übernehmen keine Garantie und Haftung, wenn Sie das Produkt aufgrund unserer Empfehlung verwenden, jedoch nicht dieselben positiven Erfahrungen machen wie wir. Die Nutzung des Produktes aufgrund unserer Empfehlung geschieht auf Ihr eigenes Risiko und Ihre eigene Gefahr!