Das Wunder des Frühjahrswachstums im Schlossgarten

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Das gemeinnützige Gartenkultur-Zentrum Schloss Rudolfshausen ist eine Sektion des gemeinnützigen Kultur- und Bildungsvereins Admacum e.V.

von Alexandra Walterskirchen, Projektleiterin:

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17. Mai 2021: Alexandra Walterskirchen mit bereits zugeschnittenen Conbam Bambusstäben zum Stützen der bald wachsenden Himbeerruten (im Hintergrund Schloss Rudolfshausen)

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Jedes Jahr im Frühjahr, ab Mitte Mai, wenn die Eisheiligen vorbei sind, kann der Hobbygärtner das Wunder des Frühjahrswachstums in seinem Garten erleben. Dieses Wunder kommt nicht gemächlich wie ein Bummelzug daher, sondern mit Volldampf wie ein Schnellzug. Die Pflanzen, die so lange Zeit in Winterruhepause waren, starten in ihre Hauptwachstumsphase und von Tag zu Tag legen sie an Größe und Höhe zu. Das bedeutet für den Hobbygärtner/die Hobbygärtner viel Arbeit, denn wenn man jetzt nicht mitschaut und unterstützend eingreift, ist der ganze Garten bald ein richtiges Dickicht. Eine solche Unterstützung sind z.B. Bambusstäbe, die man hochrankenden bzw. hoch wachsenden Pflanzen zur Verfügung stellt, damit sie an diesen emporwachsen können und noch übersichtlich sind hinsichtlich Blüte und anschließende Früchte. Denn lässt man alles unkontrolliert am Boden ranken, dann wird es schnell ein Pflanzen- bzw. Rankdickicht, und man hat keine Übersicht, ob und wie viele Früchte an einer Pflanze heranreifen (Ausnahme sind Kürbisse und Melonen, die am liebsten am Boden ranken und viel Platz beanspruchen). In einem normalen Garten jedoch, in dem nur ein bestimmtes Platzkontingent zur Verfügung steht, ist es unerlässlich, rankende Pflanzen hochzubinden, z.B. Tomaten, Physalis, Himbeeren, Erbsen oder auch Gurken. Das Hochbinden an Rankstäben erleichtert später auch das Schützen der Früchte mit Schutzbeuteln, damit die heranreifenden Früchte nicht von Schnecken an- bzw. aufgefressen werden (gilt ganz besonders bei Tomaten und Himbeeren).

Wir verwenden in unserem Permakultur-Versuchsanbaugarten Schloss Rudolfshausen am liebsten Naturmaterialien wie Bambusstäbe/Bambusrohre der Firma Conbam in Geilenkirchen, die man dort in den verschiedensten Dicken und Längen beziehen kann. Wir arbeiten seit Bestehen unseres Permakultur-Versuchsanbaues mit Conbam zusammen, die wir als zuverlässigen Partner kennengelernt haben. Die Bambusstäbe – da sie länger als Standard-Bambusstäbe aus dem Baumarkt sind – kann man selbst so zuschneiden, wie man sie für die jeweilige Pflanze braucht. Das finden wir sehr praktisch.

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Sicheres Gehen und ästhetische Nuance im Schlossbereich mit Bevermann Spielplatzbelag

Vielbegangene Wege im Schlossbereich müssen nicht nur ein sicheres Gehen, sondern auch eine ästhetische Nuance bei jedem Wetter gewährleisten, d.h. nicht nur bei trockenem und schönem Wetter, sondern auch bei längeren Regenperioden, wo vielbegangene Böden leicht matschig werden oder auf Gummi- oder Plastik-Vliesen Rutschgefahr besteht. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass hier Hackschnitzel (aus Holzresten) eine gute Alternative sind, weshalb wir die meisten Laufwege und auch besondere Bereiche, wie z.B. um unseren Teich, vor den Gewächshäusern oder beim Brunnen mit Hackschnitzeln versehen haben. Da diese als Naturmaterial mit der Zeit verrotten, empfiehlt es sich, wenigstens einmal pro Jahr neue Hackschnitzel aufzubringen. Der Premium Spielplatzbelag der Firma Bevermann in Dissen bietet nicht nur die von uns gewünschte Laufsicherheit und ästhetische Nuance, sondern ist auch zusätzlich ein Fallschutz, wenn man doch einmal hinfällt. Er wird ganz besonders auf Kinderspielplätzen verwendet. Durch seine Körnung von 5 bis 45 mm lässt er Wasser schnell durch und sorgt so für trockene Wege. Das naturreine Ausgangsmaterial des Spielplatzbelages ist übrigens als Fallschutzmaterial geeignet und TÜV geprüft nach DIN EN-1176-1. Mit Spielplatzbelag kann man übrigens auch Bodenunebenheiten ausgleichen oder Unkrautwuchs eindämmen bzw. verhindern oder bei kniender Gartenarbeit (sofern man den Belag um die Beete ausgebracht hat) die Hosenbeine sauber halten bzw. vor Nässe schützen.

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Alexandra Walterskirchen schafft mit Lavasplitt von „Zierkiesundsplitt“ eine ideale Drainage für die Pflanzen in den Tontöpfen von  Spang.

 

Der Hobbygärtner, der erfahren ist im Vorziehen von Jungpflanzen weiß, dass diese in den Töpfen eine Drainage brauchen, damit sie bei ihren Wurzeln nicht faulen. Man hat entweder die Wahl, Blähton zu nehmen oder natürliche Steine. Da wir am liebsten natürliche Materialien verwenden, haben wir uns für kleine, natürliche Steine entschieden. Dabei ist uns aufgefallen, dass die Wurzeln in normalem Kies weniger gut wachsen als in Lavasplitt, auch Lavamulch genannt. Die Zucchini- oder Gurken-Jungpflanzen nehmen den Lavasplit auf und machen ihn zu einem Teil ihres Wurzballens, wie es auch in der Natur ist. Das hat uns überzeugt, dass die Pflanzen in den Töpfen am liebsten Lavasplitt mögen. So geben wir vor dem Pikieren zuerst eine Handvoll Lavasplitt und dann darüber die Erde. Der Lavamulch bzw. Lavasplitt, den wir verwenden, ist von Zierkiesundsplitt.de in Biederitz, die ein Teil von Amagard.com, einem Webshop für Gartenprodukte sind.

Sowohl Zierkiesundsplitt.de, als auch Amagard.com sind Tochterfirmen von Kranendonk B.V.. Die Firma ist ansässig in Waalwijk in den Niederlanden und ist außerdem in Belgien, Deutschland und Spanien aktiv. Den Lavamulch bzw. Lavasplitt gibt es in verschiedenen Größen, passend für jede Topfgröße. Der kantige Lavamulch bzw. Lavasplitt, so unsere Erfahrungen, ist besser für die Pflanzen.

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Ideal zum Schutz oder Abhärten von Pflanzen (hier sehen Sie Gurken und Tomaten) und Gartenmaterialien: Überwinterungszelt Arctic von BioGreen

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Ob Pflanzenschutz vor Regen oder Kälte, ob Aufbewahrungsplatz für Pflanztöpfe oder andere Gartenmaterialien oder Abhärtungs- bzw. Zwischenstation für Jungpflanzen, die Überwinterungszelte Arctic von BioGreen sind, nach unseren Erfahrungen, ideal und sehr praktisch. Sie haben eine UV-beständige Folie, zwei große Fensteröffnungen auf der der Vorder- und Rückseite, versehen mit robusten Reißverschlüssen, dazu Bodenheringe zum Befestigen der Zelte im Erdboden, damit sie nicht vom Wind davon geweht werden. Dennoch empfiehlt sich ein windgeschützter Standort, z.B. an der Hausmauer, am Gewächshaus oder am Gartenhaus, denn bei Windböen kann es schon mal passieren, dass ein freistehendes Arctic umgerissen wird. Wir verwenden die Arctic Überwinterungszelte der Firma BioGreen in Bischoffen-Oberweidbach, mit der wir seit Bestehen unseres Permakultur-Versuchsanbaus Schloss Rudolfshausen zusammenarbeiten und von der wir weitere Produkte verwenden, z.B. Hochbeete, Abdeckplanen, Gewächshausheizung oder Heizkabel für Außenwasserleitungen. Eine Kooperation, die sich durch ein reibungsloses Miteinander auszeichnet und auf gegenseitiger Wertschätzung begründet ist.

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Wir bedanken uns herzlich bei den Unterstützern unseres gemeinnützigen Projektes:

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