Hochsommer im Schlossgarten
Update-Gardening
Im Juli summt und brummt es überall im Garten! Die Bienen sammeln fleißig Pollen und Nektar für den kommenden Winter; die Blumen blühen in all ihrer Pracht und es liegt ein Duft von Hochsommer in der Luft – nicht mehr so jungfräulich wie im Frühjahr, sondern voll und reichhaltig. Jetzt stehen nicht mehr allein die Gartenarbeiten im Vordergrund, sondern auch das Ernten. Zucchini, Gurken und bald auch die ersten Tomaten warten darauf, gegessen zu werden! Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Mirabellen – überall herrschen Hülle und Fülle!
1. Beikräuter gegen Trockenheit
Wie überall in Bayern hat auch unser Schlossgarten dieses Jahr mit der anhaltenden Trockenheit zu kämpfen. Wir wirken dem entgegen, indem wir so wenig Unkräuter bzw. Beikräuter (jedes Unkraut ist auch nützlich!) wie möglich entfernen, sodass der Boden eine schützende Bedeckung hat und nicht so austrocknet. Auch wenn der Rasen bereits verdörrte Stellen aufweist wie auf dem Foto unten, den frisch gepflanzten Walderdbeeren links daneben geht es jedoch gut. Sie wachsen versteckt im Schatten und Schutz des mittlerweile blühenden Gänsefuß und der Gemüsemalve – und werden nicht gegossen!
Wir haben beide Beikräuter kurz nach der Pflanzung der Erdbeeren im Frühjahr gesät, um den Boden vor Austrocknung zu schützen, was unsere Erfahrung nach am besten funktioniert – besonders im ersten Jahr, wenn die Pflanzen ansonsten regelmäßig Gießen bräuchten.
2. Alpaka-Dünger tut Gemüse gut
Wer getrockneten Alpaka-Dünger im Garten verwendet – besonders wenn dieser teilweise faustgroß und größer im Umfang ist – muss sich bewusst sein, dass es einige Wochen dauert, bis die Nährstoffe im Boden und bei der Pflanze ankommen. Man wird also keine sofortigen Resultate sehen wie bei Flüssigdünger oder auch fein gemahlenem Langzeitdünger. Aber wenn der Dünger schließlich einsetzt, dann mit Power!
Unser schwächstes Beet im Garten, wo wir schon lange keine Gemüsepflanzen und Starkzehrer mehr bis auf Knoblauch, Guten Heinrich und Minze anbauen konnten, bekam im Frühsommer von uns eine Düngung mit 25kg getrocknetem Alpaka-Dünger. Das mag viel erscheinen, aber angesichts des ausgezehrten Bodens und der vier Gurken-Pflanzen und drei Zucchini-Pflanzen, die darin eingepflanzt wurden, nicht. Das Resultat ist auf dem Foto unten zu sehen: Die Starkzehrer sind aus unserer späteren Anzucht-Charge, d.h. sie wurden erst Anfang Juni gepflanzt. Bis Ende Juni tat sich praktisch nichts und es schien nicht so, als ob die Pflanzen noch irgendwie groß weiterwachsen oder gar Früchte produzieren würden. Anfang Juli bekamen sie plötzlich „Fahrt“ und nun sind nicht nur die ersten Gurken bereits geerntet, sondern auch junge Zucchini-Früchte am Entstehen. Eine beeindruckende Leistung der Pflanzen, denn angesichts der Dürre kann das Beet nur bedingt gegossen werden! Dies zeigt die Dünge-Power von Alpaka-Dünger, einem meiner liebsten und natürlichsten Dünger im Garten!
Wir wünschen auch Ihnen einen schönen Hochsommer, eine gute und reichhaltige Ernte im Garten und achten Sie auf Beikräuter, denn sie schützen die Pflanzen vor der Dürre und helfen Ihnen beim Nicht-Gießen!
Alexandra Walterskirchen
Lama- und Alpakahof in Südtirol
Wir beziehen unseren Alpaka-Dünger von der Lama/Alpakazucht „De Oro“ von Walther Mai aus Südtirol: