Im Himbeerhimmel mit Lubera

von Helene Walterskirchen

Im Schlossgarten Rudolfshausen stehen viele Himbeersträucher von Lubera und machen unsere Himbeerträume wahr

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Als ich Kind war, sammelten wir unsere Himbeeren primär im Waldbereich an Lichtungen. Es war damals nicht üblich, Himbeeren im Hausgarten zu kultivieren. Sie galt als Waldpflanze. An diese Zeit habe ich in Erinnerung, dass uns Schwärme von Mücken beim Himbeerpflücken attackierten und wir, als wir nach Hause kamen, voller juckender Mückenstiche waren. Zudem waren wir durch die Dornen der Himbeerpflanzen oft ganz zerkratzt oder die Strümpfe waren zerrissen. Deshalb galt Himbeerpflücken für mich als etwas, was ich überhaupt nicht gerne tat. Außerdem waren in den Waldhimbeeren ganz viele Maden, die man dann zu Hause noch auslesen musste. Freilich, die Himbeeren schmeckten sehr lecker und ihr Aroma war einfach himmlisch, aber das Drum-Herum …

Heute, wenn ich in meinen Schlossgarten gehe, wo ich verschiedene Plätze mit kultivierten Himbeerpflanzen, primär von der Firma Lubera, habe, werde ich weder von Mückenschwärmen attackiert noch befinden sich in den Himbeeren Maden. Da die kultivierten Himbeeren auch keine Dornen haben, allenfalls kleine Dornchen, werde ich auch nicht ernsthaft zerkratzt. Zudem sind die Himbeeren mindestens doppelt so groß wie die seinerzeitigen Waldhimbeeren und ungemein reichtragend.

Wir haben frühtragende Sorten und spättragende Sorten, weshalb ich von Juni bis Anfang November Himbeeren für unseren Mittagstisch pflücken kann. Bei uns gibt es jeden Mittag ein leckeres Bananenmus mit Datteln und Bourbon-Vanille, garniert mit den jeweiligen Saisonfrüchten, allen voran Erdbeeren (von Ende Mai bis Mitte Juli) und – wie schon gesagt – Himbeeren bis der Frost im November hereinbricht. Wir haben überwiegend rote Himbeeren, aber auch gelbe.

Wir lieben das einzigartige, feine Aroma von Himbeeren. Wer gerne Himbeeren isst, muss unbedingt beim Kauf von Himbeerpflanzen darauf achten, dass er nicht nur eine Sorte, z.B. frühtragend, erwirbt, denn sonst hat er nur im Frühsommer Früchte und im Herbst nicht. Wer hingegen früh- und spättragende Sorten hat, kann Himbeeren bis zum Frosteinbruch ernten, d.h. entweder bis Ende Oktober oder sogar noch Anfang November. Himbeerpflanzen brauchen einen sonnigen bis halbschattigen Platz, der jedoch nicht zu trocken sein soll, wie dies beispielsweise im Hochsommer an einigen Plätzen der Fall ist.

Übrigens: Nicht nur Menschen lieben Himbeeren, sondern auch Schnecken, weshalb man in der schneckenreichen Sommerzeit – gerade wenn eine Regenphase ist – die Ruten möglichst weit hochbinden und nicht zu nah am Boden lassen sollte.

Wir haben mit Himbeeren der Firma Lubera sehr gute Erfahrungen gemacht. Lubera® unterhält das größte Himbeerzüchtungsprogramm für den Hausgarten in Europa. Die Besitzer von Lubera sind Markus und Magda Kobelt. Markus Kobelts Großvater pflegte bereits auf seinem Bauernhof die Obstbaumkultur und verkaufte seine selbst gezogenen Obstbäume. 1993 gründete Markus Kobelt mit seiner Tante, Anni Grässli-Gasenzer, die Rhein-Baumschulen, die diese Tradition bis heute fortführen. Der Markenname „Lubera“ entstand auf einer Zugfahrt aus den beiden Wörtern „lustvoll“ und „Beeren“. Unter der Marke „Lubera“ und „Lubera Edibles“ entstanden in den letzten Jahren auch die neuen Sorten Topfhimbeeren, Zwerghimbeeren und die zweimaltragenden Himbeeren Twotimer© Sugana ©, die besonders große Früchte hat und gut pflückbar ist. Diese haben wir auch in unserem Schlossgarten und genießen die fast unendliche Fülle an Früchten.

Wichtig für die Himbeer-Ernte ist es, die Trageruten zu kultivieren und die abgetragenen Ruten richtig zuzuschneiden. Hierzu findet der Hobbygärtner auf der Website von Lubera entsprechende Anweisungen und Videos.

Fast jeden Tag bin ich bis Anfang November in meinem großen Schlossgarten unterwegs und pflücke eine Schale Himbeeren, wobei ich immer das Gefühl habe, von Mutter Natur reich beschenkt zu werden, weshalb ein kleines Dankeschön für dieses wunderbare Geschenk stets dazu gehört.

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Im Vieh 8
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