Pflanzenanzucht mit Quickpot-Topfplatten von HerkuPlast

von Alexandra Walterskirchen:

 
Pflanzenfee Alexandra Walterskirchen mit Jungpflanzen in Quickpot-Topfplatten

 

Wer in größerem Stil Salat-Jungpflanzen vorziehen oder eigene Tomaten- und Paprikapflanzen großziehen möchte, wird früher oder später feststellen, dass man mit Einzeltöpfen nicht weit kommt. Auch wenn es eine schöne und lobenswerte Einstellung ist, jeder Pflanze einen eigenen Tontopf zu geben, ist das schlichtweg bei größeren Mengen – gerade Salaten, Spinaten und Kohlsorten – einfach unmöglich. Der Platz ist in jedem Gewächshaus oder Anzuchtraum begrenzt und die Töpfe benötigen viel Fläche. Zudem funktioniert gerade bei Salat, Spinat und Kohl die Anzucht einfach besser und effizienter in Topfplatten. Ansonsten müsste man die Sämlinge pikieren und das würde bei 100 Salatpflanzen ein großes Stück Arbeit sein.

Bei unserer Suche nach hochwertigen Anzuchtplatten bzw. Topfplatten sind wir auf die Quickpot-Topfplatten gestoßen. Diese werden von der Firma Herkuplast Kubern GmbH in Ering in Bayern produziert und finden sowohl im Erwerbsanbau als auch im Hobbyanbau rege Verwendung. Es gibt sowohl einmal verwendbare Herkupak-Platten oder mehrmals verwendbare Quickpot-Anzuchtplatten. Diese bestehen aus einem dickwandigen und umweltfreundlichen Polystyrol-Material, das eine Haltbarkeit von 10 Jahren und mehr hat. Dadurch können sie immer wieder verwendet werden, was zur Schonung der Natur und der der Ressourcen beiträgt, was Herkuplast Kubern besonders am Herzen liegt.

Es gibt die Quickpot-Platten in verschiedensten Größen und Ausführungen, alle natürlich mit Loch zum Abfließen des Wassers. Von 6 bis 600 Töpfchen bzw. Pflanzen pro Topfplatte ist alles möglich. Auch für Baumschulen gibt es entsprechende Topfplatten mit tieferen Töpfchen. Dazu gibt es nicht nur passende Untersetzer zur Bewässerung, sondern auch Anzuchthauben und Aushebeplatten, um die ausgewachsenen Jungpflanzen schonend aus den Töpfchen herausnehmen zu können. Alles in allem ist das System sehr gut durchdacht und eine große Hilfe für jeden Gärtner – und natürlich für Profi-Gärtner und den Erwerbsanbau, um große Mengen Nahrung produzieren zu können.

Uns gefällt an den Quickpot-Platten nicht nur der Umweltfaktor, sondern auch die Einfachheit in der Verwendung. Das System funktioniert folgendermaßen: zuerst Erde (am besten gedämpft wegen Trauermücken) in die Topfplatten füllen, einmal leicht festklopfen und andrücken, evtl. noch Erde nachfüllen – und schon kann gesät werden. Manchmal ist es allerdings ein wenig mühsam, wenn das Saatgut sehr klein ist und es braucht schon Fingerspitzengefühl und eine gute Beleuchtung, um das feine Saatgut in den Töpfchen zu verteilen. Aber auch wenn zwei oder gar drei Samen zu viel in ein Töpfchen kommen, macht das auch nichts, da ohnehin nicht jeder Samen keimt. Nach dem Säen muss die Saat nur noch mit Erde bedeckt werden – das kann man entweder mit einem kleinen Stäbchen machen oder noch einmal Erde über die Topfplatten krümeln – und gegossen werden. Hier empfiehlt sich eine Ballbrause, damit die Saat nicht davon schwimmt.

Für Spinat und Salate verwenden wir am liebsten die 96er, 77er oder 54er Topfplatten. Die 150er Topfplatten sind ideal für Zwiebeln und Lauch, die wenig Platz brauchen. Größere Topfplatten mit 28er, 24er, 15er oder 8er bieten sich gut für Paprika, Tomaten und Chili an. Wir vereinzeln dorthin die pikierten Tomaten- und Paprika-Sämlinge, die wir in einem Tontopf groß gezogen haben. Auch bei schlecht keimendem Saatgut ist das Vorziehen in einer Anzuchtwanne oder einem Anzuchttopf eine bessere Wahl. Dann kann man nach dem Keimen die stärksten Sämlinge in die Topfplatten vereinzeln.

Im übrigen war unsere Annahme, dass die Tomaten, Paprika und Chili aufgrund des begrenzten Platzes und der Nähe in den Topfplatten vielleicht schlechter wachsen würden, unbegründet. Im Gegenteil, die Pflanzen scheinen die Nähe und das gegenseitige Berühren der Blätter zu mögen, denn sie entwickeln sich schneller und produzieren sogar schon Blütenknospen. Die gleichzeitig in einzelne Tontöpfe pikierten Tomaten und Paprika wachsen dagegen wesentlich langsamer und schwächer. Es scheint so, als ob die Quickpot Topfplatten ein natürliches „Waldgarten-System“ nachahmen, wo die Pflanzen – wie es in der Natur auch ist – in relativ großer Nähe und Dichte gemeinsam wachsen und über die Blätter und auch die Wurzeln miteinander kommunizieren. Quickpot scheint hier dem natürlichen Bedürfnis der Pflanzen nach Kontakt zu entsprechen, was uns besonders freut, da auch Pflanzen lebende Wesen sind, die mit Liebe und Respekt behandelt werden wollen.

 

Paprika- und Chili-Sämlinge in verschiedenen Anzuchtplatten von Herkuplast

 

HerkuPlast-Kubern GmbH

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Diese Produktempfehlung basiert auf unseren eigenen Erfahrungen, die wir mit dem Produkt gemacht haben. Wir übernehmen keine Garantie und Haftung, wenn Sie das Produkt aufgrund unserer Empfehlung verwenden, jedoch nicht dieselben positiven Erfahrungen machen wie wir. Die Nutzung des Produktes aufgrund unserer Empfehlung geschieht auf Ihr eigenes Risiko und Ihre eigene Gefahr.