Solino Kaffee: Äthiopischer Fairtrade Kaffeegenuss

von Helene und Alexandra Walterskirchen

Kaffeepause in Schloss Rudolfshausen

 

Es gab einmal eine Zeit, das stand der Genuss eines Produkts über allem. Ob zum Anbau Pestizide verwendet oder Menschen ausgebeutet wurden, interessierte nicht. Heute gibt es, Gott sei Dank, immer mehr Menschen, die bei der Wahl eines Produktes nicht nur genussorientiert eingestellt sind, sondern sich auch daran orientieren, ob es biologisch/ökologisch angebaut wurde und ob die Menschen, die es anbauten, fair behandelt und entlohnt wurden. Es entscheidet beim Kauf also nicht mehr ausschließlich der Markenfaktor, sondern der soziale Faktor. Man will nicht nur egoistisch Kaffeegenuss haben, sondern man möchte dabei auch Gutes tun.

Auch Helene Walterskirchen hat früher ausschließlich exklusiven Marken-Kaffee getrunken – so als gäbe es beim Kaffee den Mercedes und den Polo -, sich dann jedoch, zusammen mit ihrer Tochter Alexandra, immer mehr damit befasst, hinter die Kulissen der Kaffeeherstellung zu schauen, wobei sie allerlei ökologische und soziale Missstände entdeckten. Als Folge davon, machten sie sich auf die Suche nach einem neuen Kaffee, der beides, Mercedes und Ökologisch-Soziales, in sich vereint. Dabei stießen sie eines Tages zufällig auf das äthiopische Fairtrade Kaffee-Projekt Solino, das es seit 2008 gibt.

Solino ist der erste Kaffee, der zu 100% in Äthiopien hergestellt wird! Dort im Hochland über 2000 Meter gedeiht der hochwertige Arabica Kaffee, den das Solino-Team erntet, röstet und verpackt. Dadurch nimmt das Land an der gesamten Wertschöpfung seines Kaffees teil. Jede Packung Solino hilft, qualifizierte und besser bezahlte Jobs in Äthiopien zu schaffen.

Der Solino-Kaffee wird im übrigen unter biologischen Bedingungen angebaut, auch wenn er nicht Bio-zertifiziert ist, denn äthiopische Kaffeebauern setzen praktisch nie künstlichen Dünger ein, weil sie sich diesen gar nicht leisten können. Da ein Bio-Zertifikat zudem mit hohen Gebühren verbunden ist, verzichtet Solino bewusst darauf, um möglichst viel Geld bei den äthiopischen Bauern zu belassen.

Die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung des Konzepts „Handeln statt helfen“ bietet die außergewöhnliche Qualität des Kaffees aus Äthiopien: Der frisch geerntete grüne Kaffee wird ausschließlich sonnengetrocknet und dann von Hand bei niedriger Temperatur geröstet. Durch die schonende Röstung entwickelt sich das Aroma optimal und der Kaffee ist besonders bekömmlich. Der Geschmack ist mild bis fruchtig-würzig mit einem Hauch von Zartbitterschokolade. Dank der Sonnentrocknung enthält der Solino Kaffee sogar etwas weniger Säure als herkömmlicher Kaffee.

Der Ursprung des Kaffees liegt in Äthiopien in dem kleinen Ort Kaffa, südlich von Addis Abeba, der äthiopischen Hauptstadt. Heute zählt der äthiopische Hochland Arabica Kaffee weltweit zu den Besten. Die perfekte Kombination aus kühlem Hochlandklima, hervorragenden Böden und einer langen Kaffeekultur ergibt eine außergewöhnliche Kaffeequalität. Da der äthiopische Kaffee auch zu den teuersten Kaffeesorten gehört, wird er oft anderen Kaffeesorten in kleinen Mengen beigemischt, um einen besseren Geschmack zu erzielen.

Die berühmtesten Anbaugebiete In Äthiopien heißen Yirgacheffe, Sidamo und Harara. Solino Kaffee stammt aus diesen drei Anbaugebieten.

Solino Coffee ist Teil der Lenox Handels- und Speditionsgesellschaft GmbH aus Hamburg, die Großhändler für Tiefkühlprodukte ist. Solino Coffee ist ihr soziales Projekt, mit dem sie Direkthilfe in Äthiopien leisten. Auf der Website (siehe unten) schreibt die Firma Lenox über ihr soziales Kaffeeprojekt:

„Fairtrade-Programme sollen dafür sorgen, dass die Kaffeebauern etwas mehr Geld für ihren Kaffee bekommen. Mit Solino konzentrieren wir uns bis heute auf die Weiterverarbeitung: das Rösten und das Verpacken in Äthiopien. Jedes Kilo gerösteter Kaffee bringt 60% mehr Geld für das Land im Vergleich zum Export von grünem Rohkaffee. Außerdem entstehen in der Weiterverarbeitung qualifizierte Jobs, zum Beispiel als Röstmeister, Verpackungsentwickler oder als Drucker. Diese qualifizierten Jobs in der Weiterverarbeitung werden im Durchschnitt 3 bis10 mal besser bezahlt (ca. 60 – 200 Euro/Monat) als die Arbeit von einem Kaffeebauern (ca. 20 Euro/Monat). Das Greenpeace-Magazin hat unseren Solino Kaffee auch als “Kaffee Fair Plus” beschrieben. Den Solino Kaffee kann man über das Internet, bei Edeka oder Karstadt kaufen.“

Solino Kaffee ist übrigens neben seiner Funktion als wunderbares Genussmittel auch ein Gesundheitshelfer – so zumindest verwenden wir ihn auch gerne: Bei verschiedenen Krankheiten bzw. Beschwerden empfehlen Ärzte oder Heilpraktiker Kaffee-Einläufe, um krankmachende Schlacken aus der Leber zu entfernen und die Beschwerden zu lindern. „Kaffee-Einläufe“ – so das Zentrum der Gesundheit – „sollen sogar schon Schwerkranke wieder ins Leben zurückgeholt haben.“ Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker beraten.

 

 

 

 

 

LENOX GmbH & Co KG
Theodorstr. 42 – 90, Haus 4
D-22761 Hamburg

Tel. +49 (0) 40 8541 4084
Fax +49 (0) 40 3038 0751
E-Mail: hallo@solino-coffee.com

Kontakt für Bestellungen: Katharina Schade
Tel. +49 (0)40 8541 4050
Fax +49 (0) 40 30 38 07 51

www.solino-coffee.com

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