Stofftaschentücher aus zertifizierter Bio-Baumwolle von Kulmine

von Helene Walterskirchen

 

 

Alexandra Walterskirchen mit einem ihrer Stofftaschentücher aus zertifizierter Bio-Baumwolle von Kulmine

 

 

In früheren Zeiten gab es nur Stofftaschentücher. Damen aus der höheren Gesellschaft hatten mit Spitzen verzierte Stofftaschentücher. Diese dienten nicht nur dazu, die Nase zu putzen, sondern auch als Annäherungsmittel: die Damen ließen ihr Taschentuch dann fallen, wenn ihnen ein Mann gefiel und sie seine Annäherung wünschten. Die Männer, die ihrer Angebeteten nachschauten und sahen, dass sie ihr Taschentuch fallen ließ, hoben es auf und brachten es ihr, was sie mit einem koketten Augenaufschlag bedachte und ihm so signalisierte, dass sie ihn mochte.

Welcher Mann würde heute noch das Taschentuch aufheben, das seine stille Verehrerin absichtlich für ihn fallen lässt? Keiner, denn es wäre ja nur ein Papiertaschentuch – ein Billigprodukt, ein Wegwerfprodukt. Stofftaschentücher hingegen werden als etwas Wertvolles betrachtet, das man nicht wegwirft, sondern immer wieder wäscht und aufbewahrt. Sie sind ein Teil der persönlichen Ausstattung eines Menschen und riechen nach diesem Menschen. Deshalb haben die Verehrer in früheren Zeit gerne an den Stofftaschentüchern ihrer Geliebten gerochen und sich an dem sehr persönlichen Duft erfreut.

Als ich Kind war, in den 1950er und 60er Jahren, gab es bei uns zu Hause nur Stofftaschentücher und man schenkte sich noch ein Set hochwertige Stofftaschentücher zu Weihnachten. Heute, 60 Jahre später, gibt es überall nur Papiertaschentücher, die man als Billigartikel im Drogeriemarkt oder Supermarkt einkaufen kann. Die meisten dieser Artikel beinhalten giftige Stoffe, z.B. das krebserregende Glyphosat, das in der Landwirtschaft als Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt wird. Viele Verbraucher merken nichts davon, außer sie haben einen starken Schnupfen und müssen oft die Nase putzen mit der Folge, dass diese sich entzündet und das Naseputzen weh tut, zudem wird die ganze Nasenpartie rot.

Manche Menschen jedoch, die eine sehr empfindliche Haut haben – dazu gehört auch meine Tochter Alexandra -, bekommen auch außerhalb des Schnupfens durch die Verwendung von Papiertaschentüchern Hautreizungen um die Nase herum mit Ekzemen und Pickeln. Hinzu kam ein häufiges Nasenbluten, da ihre Nasenschleimhäute ständig durch die Reizungen aufrissen. Meine Tochter und ich haben lange nicht erkannt, was die Ursache von all dem ist. Wir sind von normalen auf recycelte Papiertaschentücher umgestiegen. Es hat sich nicht verändert – im Gegenteil: das Nasenbluten wurde durch die rauen, recycelten Tücher noch stärker. Wir sind mit Cremes und Salben gegen die Entzündung vorgegangen. Es hat nichts genützt. Irgendwann kamen wir auf die Idee, dass es an den Papiertaschentüchern liegen könnte und beschlossen, auf Stofftaschentücher umzustellen – und zwar nicht auf konventionelle, sondern auf GOTS-und IVN-Best-zertifizierte Bio-Baumwolltücher, damit wir sicher sein konnten, dass keine Schadstoffe in den Taschentüchern sind.

Als wir den Suchbegriff in Google eingaben, kam eine einzige Firma, die genau das anbot, was wir suchten: Kulmine, eine kleine Firma in Osnabrück, die von Petra Sood gegründet worden ist und geleitet wird. Eine Firma überwiegend für Frauen, denn ein großer Bereich von Kulmine sind waschbare Slipeinlagen und Stoffbinden aus Bio-Baumwolle sowie Hilfen für die Menstruation. Daneben jedoch bietet Kulmine auch andere Produkte an wie Stofftaschentücher, Servietten, Haushaltstücher oder Waschhandschuhe aus GOTS-und IVN-Best-zertifiziertem Bio-Baumwollstoff. Was für Alexandra besonders wichtig war: die Taschentücher bei Kulmine gibt es in unterschiedlichen Größen (sie bevorzugt die kleinen), dazu sind sie allergikerfreundlich naturfarben, sehr weich und saugfähig.

Und so bestellten wir bei Kulmine unser erstes Sortiment an Stofftaschentüchern, die Alexandra fortan statt Papiertaschentücher verwendete. Bereits nach einigen Tagen ließ die Entzündung im Nasenbereich nach und nach einigen Wochen war die gesamte Entzündung weg, ebenso das ständige Nasenbluten. Seitdem verwendet sie nur noch Stofftaschentücher und seither hat sie nie mehr eine Entzündung der Nase gehabt. Wenn sie doch zwischendurch mal Papiertaschentücher verwendet – sei es, weil wir auf Reisen sind -, kommen gleich die ersten Entzündungsanzeichen und machen bewusst, dass Papiertaschentücher zwar eine praktische Sache sein mögen, jedoch nicht für sensible Haut geeignet sind, da in ihnen Stoffe enthalten sind, die die Haut und die Nase reizen.

Stofftaschentücher müssen zwar gewaschen und gebügelt werden, was für moderne Menschen scheinbar ein Rückschritt in längst vergangene Zeiten ist, jedoch tragen sie dazu bei, das Müllproblem auf der Erde nicht noch weiter zu fördern, denn alle weggeworfenen Papiertaschentücher – und das sind bei sieben Milliarden Menschen auf der Welt nicht wenige – bilden eine gewaltige Menge an Abfall. Und was mich und meine Tochter am meisten bei Papiertaschentüchern stört: sie fallen den Menschen oft aus ihren Taschen auf den Boden oder werden absichtlich einfach weggeworfen. Dort liegen sie dann und keiner hebt sie auf. Warum soll man ein Stück Papier, noch dazu ein mit Nasen-Sekreten verschmutztes, aufheben? Und so liegen sie überall herum, die Papiertaschentücher: ob auf den Gehwegen, in den Bahnhöfen, in den Schulen oder in der Natur und sind ein trauriges Beispiel einer achtlosen Wegwerfgesellschaft. Das wäre mit Stofftaschentüchern, noch dazu so wertvollen wie denen von Kulmine, die nicht nur aus GOTS- und IVN-Best-zertifizierte Bio-Baumwolle bestehen, sondern auch handgefertigt „Made in Germany“, sicherlich nicht der Fall.

 

 

Kulmine
Petra Sood (e.K.)
Stettinerstr. 5-6
D-49088 Osnabrück
Tel. 0541/33 25 99 36

e-Mail: info@kulmine.de
www.kulmine.de

 

Diese Produktempfehlung basiert auf unseren eigenen Erfahrungen, die wir mit dem Produkt gemacht haben. Wir übernehmen keine Garantie und Haftung, wenn Sie das Produkt aufgrund unserer Empfehlung verwenden, jedoch nicht dieselben positiven Erfahrungen machen wie wir. Die Nutzung des Produktes aufgrund unserer Empfehlung geschieht auf Ihr eigenes Risiko und Ihre eigene Gefahr.

 

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