Weich und natürlich – Futon-Yogamatte von Prolana

von Alexandra Walterskirchen

 

Die Autorin, Yoga-Lehrerin, auf ihrer Futon-Yogamatte von Prolana in Schloss Rudolfshausen

 

 

Jeder Yoga-Interessierte stellt sich früher oder später die Frage, welche Yogamatte die für ihn/sie die geeignetste ist und – falls er wie wir ökologisch eingestellt ist – welches Material am natürlichsten ist. Die meisten der im Handel erhältlichen Yogamatten bestehen leider oft aus giftigen Kunststoffen, was nicht nur die Umwelt belastet, sondern auch den Yoga-Praktizierenden, der diese giftigen Dämpfe einatmet und über die Haut aufnimmt. Zudem sind diese Kunststoff-Yogamatten in der Regel recht dünn und hart, was bei der Yoga-Praxis stören kann, wenn man auf dem Bauch z.B. im Bogen oder auf dem Rücken z.B. in der Päckchenhaltung liegt. Da können dann schnell die Rippen bzw. die Wirbelsäule schmerzen.

Auf der Suche nach einer ökologischen Yogamatte, die komplett aus Naturfasern besteht, bin ich vor einigen Jahren auf die Firma Prolana gestoßen, die mich aufgrund unserer übereinstimmenden, hochwertigen und ökologischen Philosophie angesprochen hat und von denen wir bereits Bettdecken hatten. Das 1987 von Norbert Baldauf und Ursula Scharfen gegründete Unternehmen fertigt ökologische Matratzen und Bettwaren und ist ein wirklicher Öko-Pionier. So hat Prolana als erster Hersteller in Deutschland begonnen, aus Schafschurwolle ohne Pestizideinsatz Decken und Matratzen herzustellen. Heute zählen auch Yogamatten, Sitzkissen und Halbmondkissen zum Sortiment. Die vier Werte „ökologisch, gesund, fair und nachhaltig“ haben bei Prolana obersten Stellenwert.

Prolana ist die einzige Firma auf dem Markt, die Yogamatten komplett aus Bio-Baumwolle herstellt. Die 80×200 cm große Futonmatte besteht aus einem 4cm hohen Kern aus verdichtetem Baumwollvlies (kbA) und einem robusten äußeren Bezug aus Halbpanama-Baumwolle (kbA), welcher abnehmbar und waschbar ist. Diese flauschige und bequeme Matte, die man auch gut als Schlafunterlage oder Gästebett verwenden kann, ist eine richtige Wohlfühlyogamatte – und das komplett ohne giftige Kunststoffe. Ich habe mir sogleich eine solche Futon-Yogamatte in der Farbe creme bestellt (es gibt die Matte auch in den Farben terracotta und anthrazit), da dieser Farbton gut zu meinen anderen Yoga-Utensilien passt.

Über viele Wochen hinweg habe ich die Futonmatte von Prolana auf „Herz und Nieren“ geprüft und festgestellt, dass sie ideal für sanftes Yoga und schmelzende Dehnungen geeignet ist. Durch ihre Größe liegt man auch bei der liegenden Drehung nicht auf dem nackten Boden, was Arme und Beine schont. Die Futonmatte vermittelt ein Gefühl von Ursprünglichkeit, Geborgenheit und Weichheit, was eine normale Kunststoff-Matte niemals kann. Sie gleicht durch den natürlichen Baumwollstoff Wärme und Kälte aus, so dass man weder im Winter durch Bodenkälte friert noch im Sommer durch Hitze auf der Matte „klebt“. Zudem ist die Futonmatte gut gepolstert, so dass mir als schlankem Menschen auch in Bauch- oder Rückenlage nicht die Knochen schmerzen und ich keine Angst vor Verletzungen haben muss, die sonst bei einer zu harten Unterlage entstehen können.

Und noch ein Vorteil: anders als bei Schafwoll-Yogamatten kratzt die weiche Baumwolle nicht auf der nackten Haut und es lösen sich keine Wollfussel, wodurch man auch mit wenig Bekleidung länger auf der Matte liegen kann ohne ein unangenehmes Jucken zu verspüren. Die Futonmatte von Prolana eignet sich dadurch auch ideal für myofasziale Release-Selbstmassagen mit Faszienbällen, Rollen oder Igelbällen. Hier ist sie mein absoluter Favorit, denn es gibt keine weichere und bequemere Unterlage für eine Selbstmassage!

Einziges Manko: Für dynamisches Vinyasa-Yoga ist die Futonmatte nur bedingt geeignet, da man in den Stützpositionen wie z.B. dem Herabschauenden Hund wegrutscht und bei Krieger-Positionen sehr achtsam sein muss, um nicht die Balance zu verlieren. Aber mit einem kleinen Trick konnte ich diesen Punkt beheben: Ich lege einfach bei Bedarf eine dünnere Kunststoff-Matte auf die Futonmatte, um die entsprechende Stabilität und Rutschfestigkeit im Stand und der Bewegung zu haben. Auf diese Weise kann ich dynamisches Yoga ausführen und habe dennoch meine weiche Unterlage.

Was sehr praktisch ist: Die Futonmatte von Prolana kann man aufrollen und mit Bändern zusammenbinden, wodurch sie platzsparend verstaut werden kann. Sie ist mit ihren 3,2 kg zwar kein „Leichtgewicht“ und etwas unhandlich, um sie einfach mal schnell unter dem Arm mit in ein Yogastudio zu nehmen. Indem man sie fest zusammenzurrt und in einer großen Yogamattentasche verstaut, kann man sie jedoch auch auf Reisen mitnehmen. Da der Bezug der Matte – anders als bei manch anderen Schafwoll-Yogamatten – waschbar ist, kann die Matte auch gut auswärts verwendet werden, da die Hygiene durch das regelmäßige Waschen gegeben ist. Auf diese Weise habe ich meine Yogamatte von Prolana, mit der ich mich so wohl fühle, auch mit auf Reisen genommen. Sie dient mir dabei nicht nur als Yogamatte, sondern auch als Schlafmatte bzw. Bettunterlage, da ich mich auf fremden Hotelbetten nicht wohl fühle. Auch zum Sonnen und zur Entspannung am Hotelpool habe ich sie verwendet. Es war ein schönes Gefühl meine eigene Matte im Urlaub dabei zu haben, die ich multifunktional verwenden kann.

Mittlerweile befinden sich in unserem Yoga-Haushalt mehrere Futon-Yogamatten von Prolana, besonders meine Mutter hat sich zu einem regelrechten „Fan“ ihrer Prolana-Yogamatte entwickelt, die sie auch gerne als Gymnastikmatte einsetzt.

 

 

PROLANA GmbH
Naturbettwaren
Am Langholz 3
D-88289 Waldburg

Tel. 07529 97210

info@prolana.com
www.prolana.com

 

 

 

Gefällt Ihnen unser Blog und möchten Sie diesen abonnieren? Dann folgen Sie uns.